Von der GS zur RS

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pejott
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Von der GS zur RS

#1 Beitrag von pejott » 7. November 2017, 14:39

Hallo,
mein Name ist Peter, bin Ü50, fahre seit meinem 14ten Lebensjahr ohne Unterbrechung motorisierte Zweiräder und habe nun meine letzte GS gegen eine schwarze neue RS in Zahlung gegeben.
Mein Händler hat sie letzten Freitag bestellt und angeblich! wird sie noch in dieser Woche zu ihm geliefert.
Ich lese hier schon länger mit, habe schon einige gute Anregungen gefunden und freue mich auf einen regen Austausch.
Übrigens gefällt mir der Ton in diesem Forum sehr. In manch anderen Markenforen ist das gaaaanz anders...

Schöne Grüße,
Peter
„Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“
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Steinhuder
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Re: Von der GS zur RS

#2 Beitrag von Steinhuder » 7. November 2017, 15:12

Hallo Peter,

herzlichen Glückwunsch zur Bestellung.
Mich würde sehr interessieren, was Dich zu dieser Entscheidung bewogen hat. War die GS schon älter?
Warum hast Du Dich für eine RS und nicht für eine andere (neuere) GS entschieden?

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pejott
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Re: Von der GS zur RS

#3 Beitrag von pejott » 7. November 2017, 18:04

Hallo Steinhuder,
die GS war meine vierte GS, eine 1G12, Bj. 6/2017. Ich bin nicht warm geworden mit dem Moped :cry: .
Speziell das ESA-III-Fahwerk mit dem automatischen Fahrlagenausgleich hat mich extrem genervt. Ich konnte einfach keine geeignete Einstellung finden.
Negativer Höhepunkt war der Trentino-Urlaub mit Sozia. Ich hatte keine Last mehr auf dem Vorderrad und das, obwohl wir "nur" 135 kg zu zweit auf die Waage bringen. Und nein, wir hatten keine Unmengen an Gepäck dabei.
Vor 20 Jahren hätte ich manuell die Federung und die Dämpfung angepasst, heute ist man der Elektronik und der Automatik ausgeliefert.

Nach dem Urlaub wurde das Fahrwerk vom Händler "feinkalibriert", was aber keine Verbesserung brachte. Laut BMW ist das ESA in Ordnung...
Es nutzte alles nix - die Kiste musste weg!
Zwischenzeitlich habe ich noch mit dem Gedanken gespielt Geld in ein Wesa-Fahrwerk zu investieren, aber den dann doch verworfen.
Das ESA der R und der RS hat den automatischen Fahrlagenausgleich nicht, also sollten diese Kandidaten für meine Zwecke funktionieren.
Ich habe dann letzte Woche die 1200R und die 1200RS ausgiebig zur Probe gefahren und mich letztendlich für die RS entschieden.
Mein Händler hat mir für die GS (mit 8.000 Kilometern auf dem Tacho) einen sehr fairen Preis gemacht.

Ich bin immer sehr gerne und mit Überzeugung GS gefahren. Meine erste GS von 2005 war von der Zuverlässigkeit eine Katastrophe und ständig inkontinent, trotzdem war sie damals ein Quantensprung.
Die GS`en Nr. 2 und 3 waren top! Außer der lästigen Tankerei gab es nix zu meckern :lol:

Vielleicht gibt es in ein paar Jahren wieder eine GS, aber zur Zeit habe ich keinen Bock mehr darauf.
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qtreiber
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Re: Von der GS zur RS

#4 Beitrag von qtreiber » 7. November 2017, 18:34

tja, so unterschiedlich können die Wahrnehmungen - bezogen auf das Fahrwerk - sein.

Mehrfach habe ich (unterschiedliche) 2017er-GSn probegefahren und auch im Quervergleich zu anderen Testkandidaten (u. a. Multi 1200S und KTM 1290S) kein 'besseres' und ausgeglicheneres Fahrwerk gefunden. Meine R1200R aus 2006, trotz individuell auf meine Bedürfnisse/Voraussetzungen angepassten ESA-Fahrwerk, kommt da ebenfalls nicht mit.

Viel Spaß mit der RS, sicherlich ein gutes Motorrad!
Gruß
Bernd - qtreiber (AUR)
----------------------------------
schöne, schwarze R1200R
...hier fehlt das Danone-Logo...

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Steinhuder
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Re: Von der GS zur RS

#5 Beitrag von Steinhuder » 7. November 2017, 18:48

Hallo Peter,

vielen Dank für die Info.
GS und RS wären auch potentielle Nachfolger für meine R, daher hatten mich Deine Beweggründe interessiert.

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KlausRS
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Re: Von der GS zur RS

#6 Beitrag von KlausRS » 7. November 2017, 20:57

Hallo Peter,

viel Spaß mit dem neuen Moped!
Bevor ich die RS gekauft habe, habe ich die neue GS auch ausgiebig zur Probe gefahren. Ohne Frage ein tolles Moped. Aber irgendwie bin ich mit der Rückinformationen vom Fahrwerk auch nicht klar gekommen.
Sicher auch weil ich von einer XJR 1300, einem störrischem Einsenschwein, gekommen bin. Zur GS sind das natürlich Welten.
Nach einem Jahr mit der RS kann ich heute sagen: alles richtig gemacht.

Das alles natürlich durch meine Brille und aus meiner Sichtweise.

Gruß
Klaus
Wie schnell ist nichts getan :wink:

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Re: Von der GS zur RS

#7 Beitrag von Kleinnotte » 8. November 2017, 20:04

Hallo Peter, willkommen im Forum und dann will man mal hoffen, dass du mit der neuen Maschine mehr Glück und Spaß hast!
Gruß Jens

K-Treiber seit 2002, die 589/72KW von 17,2TKm-89,8TKm gefahren dann auf die K12/96KW umgestiegen, mit 18,9TKm übernommen, gefahren bis jetzt 107TKm

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