Motorrad laden mit Power Pack?

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Dieter Siever
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#26 Beitrag von Dieter Siever » 19. Dezember 2017, 09:41

Hallo Zusammen,

die Diskussion geht etwas an der Ursprungsfrage vorbei.

Bei diesen Powerpack ist die 230 V Steckdose nicht mit einer Steckdose im Haushalt vergleichbar. Die Spannungswandlung bei den Preiswertteilen ist recht primitiv. Am Ende kommt da keine Sinusspannung raus sondern eine rechteck- oder trapetzförmige Spannung. Das mag für eine Glühlampe noch gehen aber eine Elektronik, wie die Ladegeräte, haben damit erhebliche Probleme.
Finger weg von der 230V Steckdose für elektronische Geräte.
Als Alternative würde ich eine USV nehmen die dafür ausgelegt wurde elektronische Geräte zu betreiben.

Dieter
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emca
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#27 Beitrag von emca » 19. Dezember 2017, 11:01

Na, die Vorschläge von Chucky u.a. sind ja im weitesten Sinne eine USV und @Pumpe, das ist kein Basteln, wenn man zwischen eine Batterie einen Regler steckt, du hättest ja auch ein Ladegerät dazwischen schalten müssen, wo ist der Unterschied? Und eine Plastikkiste in die du die Batterie inkl. Kabel packst, bekommst du im Baumarkt. Dann nimmst du noch den Hackenporsche und rollerst das Ganze zur Garage oder du packst es ins Topcase. Einfacher gehts einfach nicht.

Und wenn du die Ladekabel anschließt (nix basteln, gibt es alles zu kaufen), immer schön dran denken, Rot = Schwarz und Plus = Minus. :lol:
Eine Lösung hatte ich, sie passte leider nicht zum Problem.

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#28 Beitrag von Pumpe » 19. Dezember 2017, 12:22

Hallo Emca
Doch, wenn man nicht weiß was man tut ist es für mich basteln! Ich habe weder eine alte Autobatterie, noch einen Regler, keine Ahnung was für einen, oder wozu und werde daher nicht basteln :wink:
Ich habe aber ein Ladegerät mit zwei Steckern und am Moped und in der Wand das jeweilige Loch zum reinstecken. Leider fehlt in der Zweitgarage das eine Loch....
Sind meine Elektrokenntnisse damit jetzt ausreichend beschrieben :wink:
Wenn es mit einem Boosterding nicht geht ist das halt so, war ja die eigentliche Frage. Zur Not kann ich die Batterie immer noch ausbauen und laden, wenn das Möp nicht mehr anspringt.
Aber nach so langer Zeit sollte es jetzt ja mal wieder regnen und dadurch salzfrei werden. Dann gibt es eine Batteriewellnessrunde...

Gruss

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emca
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#29 Beitrag von emca » 19. Dezember 2017, 13:32

Dein letzter Satz ist eine gute Strategie, so mache ich es auch, obwohl ich vier von den von dir beschriebenen Löchern in der Wand habe. :lol:

Dass du keine Batterie hast, ob jetzt alt oder neu, spielt keine Rolle, den Booster hast du auch nicht und den "Regler" hat Chucky hinlänglich beschrieben. Aber ich hab's verstanden, du möchtest deine Batterie mit "tu was ich denke" laden, leider funktioniert das nicht, denn du müsstest mit deinen Händen ein paar Kabel zusammenstecken. :lol:

Werde dich jetzt nicht mehr mit Vorschlägen zu niederen Arbeiten quälen. Mein erster Halbsatz ist jetzt als Empfehlung übrig geblieben. Viel Spaß dabei.
Eine Lösung hatte ich, sie passte leider nicht zum Problem.

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#30 Beitrag von Chucky1978 » 19. Dezember 2017, 15:04

Also diese Bastelarbeit ist auf dem Niveau wie einen Hammer aus dem 2. Stock vom Balkon runter zu werfen, ohne den Hammer dabei sich auf den Schädel zu hauen. :-)
Ich behaupte sogar Hauptschüler die nie in der Schule aufgepasst haben, würden das hinbekommen... wobei.. bei Gymnasiasten zweifle ich doch gerade etwas.. schlechtes Beispiel. :-)))
Sagen wir..ich bekomme es sogar hin einen Kasten aus Holz zu bauen der pi mal Daumen im Wasser ist.. dann schafft das jeder.

Aber habs auch verstanden.. Ein Bißl was tun müsste man tatsächlich.
Ein goldener Sattel macht einen Esel noch nicht zum Pferd

Gruß Ingo

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#31 Beitrag von Pumpe » 20. Dezember 2017, 07:33

Guten Morgen
Ich hatte eine Frage gestellt und kompetente Antworten erhalten. Dafür nochmal meinen ehrlichen Dank. Zusätzlich wurden brauchbare Alternativen aufgezeigt, auch dafür Danke. Unabhängig hiervon sollte es dem Fragesteller aber gestattet sein diese Alternativen nicht zu verfolgen, aus welchen Gründen auch immer, oder? Das es so, wie ich es mir erhofft hatte nicht funktioniert hatte ich befürchtet, darum hatte ich gefragt, ansonsten hätte ich es einfach gemacht. Wäre für mich eine optimale, einfache, günstige, vielfältige, saubere u. Kompakte Lösung gewesen. Die dargestellten Alternativen sind dies aus meiner Sicht nicht, SORRY. Wie gesagt: Sollte mir so ein Ding in die Finger kommen werde ich es ausprobieren und berichten.
Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat: Man konnte ausnahmsweise mal über zwei Seiten themenbezogenen diskutieren/erörtern, ohne dass die üblichen Verdächtigen das Thema mit Ihrem Bullshit geschrottet haben. Auch hierfür Danke.
So, das Thema ist für mich vorerst erledigt. Ich wünsche Euch noch eine schöne Vorweihnachtszeit und trockene, salzfreie „Zwischendenjahrentage“ zum Batteriewellnessen....

Gruss

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Dieter Siever
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#32 Beitrag von Dieter Siever » 20. Dezember 2017, 07:59

Pumpe hat geschrieben:
20. Dezember 2017, 07:33
Wie gesagt: Sollte mir so ein Ding in die Finger kommen werde ich es ausprobieren und berichten.
Das solltest du nochmal überedenken. Wenn dein schönes BMW Ladegerät an die 230V Steckdose des Akkupacks betrieben wird, wird sich das Ladegerät voraussichtlich verabschieden.

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#33 Beitrag von ChristianS » 20. Dezember 2017, 10:08

Ich hab in meiner ebenfalls stromlosen Garage eine Autobatterie und einen handelsüblichen Spannungswandler mit maximal 150Watt. Darüber betreibe ich sowohl die Deckenbeleuchtung (2x Neonröhre), als auch das BMW Ladegerät, welches über die Bordsteckdose die Batterie lädt. Klappt wunderbar. Bisher hat sich noch nichts "verabschiedet". Seit nunmehr drei Jahren nicht.

Als absoluter Elektrolaie kann ich leider noch nicht so richtig nachvollziehen, warum das mit dem obigen Akkupack nicht auch klappen sollte.
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#34 Beitrag von helmi123 » 20. Dezember 2017, 10:38

ChristianS hat geschrieben:
20. Dezember 2017, 10:08
nicht auch klappen sollte.
:) Sinus 50 HZ,hat aber der Dieter gesagt :)
:lol:

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#35 Beitrag von varoque » 20. Dezember 2017, 10:51

Das war vielleicht bei den Vorkriegsgeräten der Fall, aber heutzutage kann jedes vernünftige Schaltnetzteil mit einer unstabilisierten Spannungsquelle umgehen.
Gruß Alex

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Dieter Siever
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#36 Beitrag von Dieter Siever » 20. Dezember 2017, 12:49

varoque hat geschrieben:
20. Dezember 2017, 10:51
Das war vielleicht bei den Vorkriegsgeräten der Fall, aber heutzutage kann jedes vernünftige Schaltnetzteil mit einer unstabilisierten Spannungsquelle umgehen.
Ich kann die inneren Fähigkeiten der BMW Ladegräte nicht erkennen. Der hohe Preis sagt nicht darüber aus. Es geht dabei auch nicht um die Stabilität der Spannungsquelle sondern um die Spannungsform. Eine Recheckspannung wie sie bei dem o.a. Akkupack raus kommt erzeugt erhebliche Spannunsspitzen.

Ich versuche das mal zu erkären:
Eine Sinunsförmige Spannung, wie sie bei uns im Netz vorhanden ist, kommt rechnerrisch auf eine Peakspannung (Spitzenspannung ) von 230V * Wurzel(2) = 325 V. Entsprechend sind viele Netzteile mit 400 V Bauteilen ausgerüstet.
Eine Rechteckspannung mit einem 50/50 Tastverhältnis erzeugt eine Peakspannung von 2 mal 230 V also 460 V. Dafür sind die für 400 V ausgelegten Bauteile nicht ausgelegt und überlastet.

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#37 Beitrag von emca » 20. Dezember 2017, 13:52

Versuch macht kluch. :lol:
Eine Lösung hatte ich, sie passte leider nicht zum Problem.

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#38 Beitrag von ChristianS » 20. Dezember 2017, 14:37

Danke Dieter.
Und die Steckdose des Akkupack hat keine Schutzeinrichtung, die diese Spannungsspitzen garnicht erst zum angeschlossenem Gerät durchlässt?
Christian grüßt den Rest der Welt

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#39 Beitrag von Dieter Siever » 20. Dezember 2017, 23:15

ChristianS hat geschrieben:
20. Dezember 2017, 14:37
Und die Steckdose des Akkupack hat keine Schutzeinrichtung, die diese Spannungsspitzen garnicht erst zum angeschlossenem Gerät durchlässt?
Mag sein, aber wenn der Hersteller selbst in seiner Bedienunganleitung schreibt

Code: Alles auswählen

Achtung: 
Manche wideraufladbaren Verbraucher verfügen über eine separate 
Ladeeinheit, die über die Wechselspannungsdose geladen werden 
können. Manche Geräte werden jedoch mit integrierter 
Ladeeinheit hergestellt (beachten sie die jeweilige 
Bedienungsanleitung). 
Diese Art von Geräten kann den Spannungswandler beschädigen
und sollten nicht mit diesem betrieben werden.  
Die Temperatur des angeschlossenen Verbrauchers sollte für 
ca. 15 Minuten kontrolliert werden. Wird er zu heiß, kann das 
ein Anzeichen dafür sein, dass dieses Gerät nicht mit dem 
Spannungswandler betrieben werden kann.
dann bin ich da nicht sicher.

Dieter
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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#40 Beitrag von ChristianS » 21. Dezember 2017, 04:09

Super. Alles klar. :)
Die Bedienungsanleitung lag mir nicht vor.
Keine weiteren Fragen. :)

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#41 Beitrag von varoque » 21. Dezember 2017, 09:53

Dieter Siever hat geschrieben:
20. Dezember 2017, 12:49
Eine Rechteckspannung mit einem 50/50 Tastverhältnis erzeugt eine Peakspannung von 2 mal 230 V also 460 V. Dafür sind die für 400 V ausgelegten Bauteile nicht ausgelegt und überlastet.
Ich habe gelernt, dass bei einer symmetrischen Rechteckschwingung, der Effektivwert gleich dem Scheitelwert ist.
Gruß Alex

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#42 Beitrag von emca » 21. Dezember 2017, 10:40

Ich auch und -230V auf +230V sind ein Spannungsunterschied von 460V, den du bei der Sinusspannung aber nicht erreichst, wie Dieter schon schrieb.
Eine Lösung hatte ich, sie passte leider nicht zum Problem.

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#43 Beitrag von helmi123 » 21. Dezember 2017, 10:53

:) also selbst einen Wechselrichter Basteln :)
:lol:

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#44 Beitrag von varoque » 21. Dezember 2017, 11:22

emca hat geschrieben:
21. Dezember 2017, 10:40
Ich auch und -230V auf +230V sind ein Spannungsunterschied von 460V, den du bei der Sinusspannung aber nicht erreichst, wie Dieter schon schrieb.
Sinusspannung
Effektivwert = 230V
Scheitelwert = 325V
Spitze-Spitze-Wert = 650V

Rechtecksspannung
Effektivwert = 230V
Scheitelwert = 230V
Spitze-Spitze-Wert = 460V
Gruß Alex

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#45 Beitrag von Larsi » 21. Dezember 2017, 11:46

varoque hat geschrieben: Sinusspannung
Effektivwert = 230V
Scheitelwert = 325V
Spitze-Spitze-Wert = 650V

Rechtecksspannung
Effektivwert = 230V
Scheitelwert = 230V
Spitze-Spitze-Wert = 460V
Jetzt komm du hier nicht mit Fakten ...
Gruß Lars

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#46 Beitrag von Dieter Siever » 21. Dezember 2017, 12:54

Larsi hat geschrieben:
21. Dezember 2017, 11:46
Jetzt komm du hier nicht mit Fakten ...
Kinder, das soll doch kein Elektronikstudium hier werden.

Ihr habt ja alle Recht. Mit einfachen Worten sind die komplexen Zusammenhänge kaum zu beschreiben.

Das Problem liegt in dem elektronischen Ladegerät. Da sind mit Sicherheit diverse Kondensatoren verbaut. Der 50 Hz Sinuskurve kann ein Kondensator problemlos folgen. Bei der Rechteckspannung, die schlagartig ihre Polarität ändern, sieht das anders aus. Wenn der Kondensator mit +230 V geladen ist und die Spannung ohne Zeitverzug die Polarität auf -230 V ändert liegen 460 V an. Diese schlagartigen Umladungen am Kondensator erzeugen wiederum heftige Oberwellen und hohe Ströme die von den nachfolgenden Bauteilen verarbeitet werden müssen.

Mir ging es darum aufzuzeigen, dass mit dem ATU Billigteil das Ladegerät Probleme bekommen kann. Nur um zu probieren ob das stimmt ist das BMW Gerät zu teuer.

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#47 Beitrag von Pumpe » 14. Mai 2018, 07:27

Hallo Zusammen
Kleine Rückmeldung und Abschluss. Kurz nach Ende der Diskussion gab es die Möglichkeit besagte Batteriewellnessrunde einzulegen und das Möp und dessen Akku kamen ohne Probleme über den Winter. Mittlerweile habe ich auch eine Garage in unmittelbarer Nähe gefunden, alles gut :wink:
Unabhängig hiervon habe ich mir trotzdem so ein Powerdings zugelegt und auch schon etliche Male einsetzten können. Luftdruckprüfen an drei Mopeds, Fahrradreifen aufpumpen, wie auch die Autoreifen prüfen nach dem Winterreifenwechsel. Selbst die Kawa des Schwiegersohns konnte mit Starthilfe wiederbelebt werden. Das Ganze mit etwas Licht aus den LEDs.
Qualitativ nicht so gut ist eben dieses Licht, da gibt es mit weniger LEDs deutlich besseres. Auch das eingebaute Manometer ist zum Prüfen des Luftdrucks nur eingeschränkt geeignet, da die Skala ziehmlich grob ist. Durch die Steckdosen kann ich aber prima einen Audikompressor anschliessen der eine gute Skala hat.
Alles nicht perfekt, aber ich bin bisher zufrieden damit.
Nochmal Danke für Eure Ausführungen.

Gruss

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#48 Beitrag von Gottfried » 9. Juni 2018, 04:05

Hallo Pumpe, welches Power-Gerät ist es letztendlich geworden? ATU.......?
Genau für solch genannte Einsatzzwecke würde ich mir ebenfalls so ein Gerät zulegen.

@all
Welche alternative Vorschläge gibt es dazu? Gerne auch etwas Hochpreisige.
Gruß und gute Fahrt!

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Re: Motorrad laden mit Power Pack?

#49 Beitrag von Pumpe » 9. Juni 2018, 14:32


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