Kühlflüssigkeit K 1200 S

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go2run
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Kühlflüssigkeit K 1200 S

#1 Beitrag von go2run » 8. April 2018, 13:09

Hallo zusammen,

heute wollte ich nach der Winterpause mal 'ne Ausfahrt machen.

Gleich nach 5 Minuten - rotes Dreieck im Kombiinstrument und die Termperatur war am Anschlag. Sofort stehen geblieben, 20 Minuten Pause und dann nach Hause.

Zu Hause dann beide Seitenverkleidungen runter (weil ich nicht wusste, wo der Ausgleichsbehälter ist).

Rechts (in die Fahrtrichtung betrachtet) ist der Kühler(einfüllstutzen) und links (gerade neben der Zigaretten-Anzünderbuchse) ist der Ausgleichsbehälter.

Im Ausgleichsbehälter herrscht Dürre. Da sieht man kein Wasser (nicht mal unter der Minimum-Markierung).

Den Kühler habe ich geöffnet, ca. 2 dcl Wasser nachgefüllt...Motor laufen lassen, das Wasser sinkte etwas ab, ist aber immer noch sichtbar. Im Ausgleichsbehälter ist immer noch nichts sichtbar.

Frage:
Darf ich Wasser ins Ausgleichsbehälter reinkippen? Ich meine, schadet das nicht dem System?

Und noch eine Frage:
Wenn ich in den Kühler das Wasser nachfülle, das müsste sich doch mit dem Motorlauf verteilen, sodass im Ausgleichsbehälter auch was sichtbar wird, oder nicht?

Danke!
Nicht vergessen: nach jeder unfallfreier Fahrt das Bike betanken und sich beim Gott für die knitterfreie Fahrt bedanken.


Schöne Grüße, Goran

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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#2 Beitrag von Chucky1978 » 8. April 2018, 13:48

Du hast definitiv Luft im System. Einfach nachkippen ist nicht.
Im Notfall kann man natürlich reguläres Wasser nehmen um den Füllstand zu korrigieren oder zu spülen, aber ich würde in deinem Fall das System mal abdrücken, um zu sehen, ob und wo das System undicht ist.

Es gibt zudem den kleinen und den großen Kreislauf.. Der große, also der Kühler wird nur "aktiv", wenn das Themostat geöffnet wird, und das passiert erst bei 80-95 Grad.
Wenn im kleinen Kreislauf (Ausgleichsbehälter) aber kein Wasser drin ist, wird das Themostat nie auf diese Temperatur aufgeheizt werden können.
Wasser hier nachfüllen bringt nichts, weil die Wasserlinie im AGB tiefer sitzt als das Thermostat. Beim Auffüllen wird also zum einen Die Luft vom Kühler Richtung AGB "gepresst", und vom AGB wird die Luft Richtung Kühler "gepresst".
Verbleibt Luft in der Mitte.
Dazu kommt noch die WaPu die einen gewissen Innenwiderstand hat, wodurch das Wasser muss beim einfüllen... Also alles in allem Bauartbedingt ist das Kühlsystem etwas anders zu handhaben als bei "alten" Systemen wo der Ausleichbehälter die höchste Stelle im System ist. (Unterdruckbefüllung)

Ich wäre keinen Meter mehr gefahren mit der Kiste um ehrlich zu sein, auch nach dem abkühlen nicht mehr.

Werkstatt anrufen, die sollen die Kiste abholen kommen und hoffen das nichts überhitzt ist, was aber vermutlich schon passierte.. Aber vielleicht ist es noch im Rahmen

Also System abdrücken (Dichtheit prüfen)
Neu befüllen
Ausgiebige Probefahrt/-lauf
Laufruhe (Wasserpumpe), und Betriebsmittelvermischungen kontrollieren (Öl im Wasser, Abgas im Wasser, Wasser im Öl)
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Gruß Ingo

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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#3 Beitrag von Chucky1978 » 8. April 2018, 14:13

Nachtrag.

Werkstatt des geringsten Mißtrauens wählen. Habe gerade meine Kiste aus der Werkstatt geholt.
Stromkabel auf Masse gelegt. Pfütze nach der 50KM Heimreise unterm Mopped, Füllstand im warmen Zustand weit über Maximum, im kalten Zustand unter Minimum. Ergo Luft im System, und um das zu verhindern hab ich mich verbogen bei der Versicherung das die Kiste zur Vertragswerkstatt gebracht werden muss um Motorschäden zu verhindern.
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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#4 Beitrag von go2run » 8. April 2018, 14:29

Ich habe im Winter die K zum neuen Mechaniker gebracht. Bisher habe ich immer alles bei einem, der ca. 30-40 km entfernt ist, machen lassen. Der ist nämlich auf BMW spezialisiert (macht nur BMW).

Letztes Jahr dachte ich mir, ich gehe mal zu dem der bei mir ganz in der Nähe ist (ca. 3-4 km). Der in der Nähe macht dann viel mehr Japaner...und weniger BMW's...


Da ich im Winter bei ihm das Ventilspiel überprüfen ließ, eine Frage:

Hat er zum Ventilspiel-überprüfen, ggf. nachstellen, den Kühlkreis "geöffnet", so dass Luft in das System gelangen konnte?

Weil - ich hab die K schon seit 5 Jahren und hatte NIE Probleme mit der Kühlflüssigkeit (musste nie was nachfüllen und die Temperatur ging NIE über den Normal-Strich drüber).
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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#5 Beitrag von go2run » 8. April 2018, 14:35

Etwas zu meiner Verständnis, weil ich etwas nicht nachvollziehen kann:

"Es gibt zudem den kleinen und den großen Kreislauf.. Der große, also der Kühler wird nur "aktiv", wenn das Themostat geöffnet wird, und das passiert erst bei 80-95 Grad.
Wenn im kleinen Kreislauf (Ausgleichsbehälter) aber kein Wasser drin ist, wird das Thermostat nie auf diese Temperatur aufgeheizt werden können"

Das mit dem kleinen und großen Kreis ist mir bekannt. Auch das mit der Temperatur, ab welcher das Thermostat öffnet.

Nur, was ich nicht verstehe ist, dass
"Wenn im kleinen Kreislauf (Ausgleichsbehälter) aber kein Wasser drin ist, wird das Thermostat nie auf diese Temperatur aufgeheizt werden können".
Wieso habe ich denn eine erhöhte Temperatur auf der Anzeige im Kombiinstrument bekommen?

Kann es sein, dass das Thermostat nicht richtig funktioniert, bzw. nicht öffnet? Weil ich kann mir nur so die erhöhte Temperatur erklären.
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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#6 Beitrag von Chucky1978 » 8. April 2018, 15:06

Ja... zum Ventile überprüfen/einstellen, muss der Kühler bei der K1200/1300 ab. Und das Kühlsystem der K40 ist vermutlich anders als es noch zu R80-Zeiten war. Die Physik hat sich nicht geändert, aber die Herangehensweise durchaus.

Nach Vorschrift muss auch die WaPu raus, aber ich z.B. entferne nur die Schläuche, um die Dichtung zumindest einzusparen (Nachteil, man sieht keine Schäden an der WaPu)

Ich hab auch mal bei VW/Audi gelernt, das heißt aber nicht, das ich von heutigen Audis Ahnung habe, wenn mir 15 Jahre lang Lehrgänge und Entwicklungen entgangen sind.
Viele Mechaniker (ich damals zugegeben eingeschlossen) machen nur Konservativen Dienst nach Vorschrift oder im schlimmsten Fall "wie es früher immer war".

Einen guten Mechaniker zeichnet aus, das er die Grundprinzipien aus dem FF kennt und auf die aktuelle Begebenheit anwenden kann. Da reicht es nicht aus mal bei der jeweiligen Marke gearbeitet zu haben.
Zudem die wenigsten können alles wissen, aber einen guten Mechaniker zeichnet daher aus, das wenn er dann doch mit etwas "neuem" zumindest direkt konfrontiert wird, er sich damit dann so gut er kann befasst, anstatt zu sagen
hat man früher nie gebraucht, oder gibts nichts, weil kenne ich nicht.

Man könnte es sogar überspitzt sagen. Leute die wirklich Ahnung von Ihrem Job (Mechaniker) haben, werden weder Gesellen bleiben, noch Meister werden, sondern sich mehr in die Richtung Ingenieur weiter bilden. Alle anderen
unterhalten sich über Tuning und können die Leistungen eines Motor X von Modell Y aufs Zentel genau benennen. Etwas überspitzt ausgedrückt natürlich. Es gibt klar auch sehr gute Gesellen und Meister die einfach keine Lust auf Studium haben.

Aber Beispiel in meinem Fall. Meine Kiste stand 7 Monate in der Werkstatt wegen einem heftige Versicherungsschaden, und Schaltautomaten gehören aktuell zur Ausstattung, und natürlich sind Schaltautomaten von Drittanbietern auch dadurch vorhanden.
Wenn nach 7 Monaten der Mechaniker dann sagt, er habe keine Ahnung von dem Gerät, obwohl ihm die Dokumentation zur Verfügung steht, ist das für mich nachvollziehbar, aber im Grunde traurig, das der Profi zu dem vermeintlichem Laien sagt, das er das lieber machen solle, da sie keine Ahnung davon haben, und das entfernte Stromkabel in den Entlüftungsnippel der Wasserpumpe stecken, nur weil es die Farbe schwarz hat. Das ist dann die Routine.. Schwarz ist Masse auch bei nachträglich verbauten Teilen. Das mir nur das Orange Kabel ausgegangen ist, könnten sie ja nur wissen wenn sie mal nachgehen würden, wo das Kabel hinführt.
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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#7 Beitrag von Chucky1978 » 8. April 2018, 15:15

go2run hat geschrieben:
8. April 2018, 14:35
Etwas zu meiner Verständnis, weil ich etwas nicht nachvollziehen kann:

"Es gibt zudem den kleinen und den großen Kreislauf.. Der große, also der Kühler wird nur "aktiv", wenn das Themostat geöffnet wird, und das passiert erst bei 80-95 Grad.
Wenn im kleinen Kreislauf (Ausgleichsbehälter) aber kein Wasser drin ist, wird das Thermostat nie auf diese Temperatur aufgeheizt werden können"

Das mit dem kleinen und großen Kreis ist mir bekannt. Auch das mit der Temperatur, ab welcher das Thermostat öffnet.

Nur, was ich nicht verstehe ist, dass
"Wenn im kleinen Kreislauf (Ausgleichsbehälter) aber kein Wasser drin ist, wird das Thermostat nie auf diese Temperatur aufgeheizt werden können".
Wieso habe ich denn eine erhöhte Temperatur auf der Anzeige im Kombiinstrument bekommen?

Kann es sein, dass das Thermostat nicht richtig funktioniert, bzw. nicht öffnet? Weil ich kann mir nur so die erhöhte Temperatur erklären.
Das Thermostat ist direkt im Kontakt mit dem Wasser. Dieses öffnet sich nur, wenn das Wasser, mit dem es direkt in Kontakt ist, also dem Wasser im kleinen Kühlkreislauf, die bestimmte Temperatur erreicht. Das schaltet sich nicht durch, wie der Lüfter, sondern öffnet sich mehr oder minder Linear zur Temperatur. Wenn jetzt Luft am Thermostat ist, ist anzunehmen das die Luft kühler ist als das Wasser. Dadurch öffnet das Thermostat nicht.

Die abgelesene Temperatur die du im Cockpit angezeigt bekommst, zeigt auch die Temperatur des Wassers an, mit der dieser direkt in Kontakt kommt, aber dieser Wassertemperaturfühler sitzt nicht selten an einer anderen Stelle als das Themostat. Zudem das Thermostat ist Mechanisch, der Sensor Elektisch. beide stehen nicht zusammen in Verbindung.

Die Temperaturanzeige ist also nur Sekundär ein Indiz für die Temperatur. Zum einen misst es halt nur das Wasser an genau der abgenommenen Stelle, zudem misst es nicht unbedingt das Wasser. Es würde auch die Luft bei fehlendem Wasser messen, was die Anzeige also absinken lassen würde, aber genauso kann die Temperatur rapide ansteigen, wenn z.B. heiße Abgase im System sind, dann misst der Sensor natürlich das durch ABgase aufgeheizte Wasser, aber auch die Abgase selbst die im Verbund mit dem Wasser eine höhere Temperatur ergeben direkt am Sensor.

Natürlich ist bei einer Überhitzung auch ein schadhaftes Thermostat als Ursache möglich, aber das ist alles wie gesagt zu prüfen. Luft dehnt sich mehr aus bei Wärme als Wasser, möglich das nur die Luft daran schuld ist, das eine menge Wasser über die Belüftung heraus gekommen ist.
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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#8 Beitrag von go2run » 8. April 2018, 16:20

Chucky1978 hat geschrieben:
8. April 2018, 15:06
Ja... zum Ventile überprüfen/einstellen, muss der Kühler bei der K1200/1300 ab.

Na dann ist eh alles klar. Der Mechaniker hat keine Ahnung vom Kühlsystem der K.
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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#9 Beitrag von go2run » 8. April 2018, 16:21

Chucky1978 hat geschrieben:
8. April 2018, 15:15
Das Thermostat ist direkt im Kontakt mit dem Wasser. Dieses öffnet sich nur, wenn das Wasser, mit dem es direkt in Kontakt ist, also dem Wasser im kleinen Kühlkreislauf, die bestimmte Temperatur erreicht. Das schaltet sich nicht durch, wie der Lüfter, sondern öffnet sich mehr oder minder Linear zur Temperatur. Wenn jetzt Luft am Thermostat ist, ist anzunehmen das die Luft kühler ist als das Wasser. Dadurch öffnet das Thermostat nicht.

Die abgelesene Temperatur die du im Cockpit angezeigt bekommst, zeigt auch die Temperatur des Wassers an, mit der dieser direkt in Kontakt kommt, aber dieser Wassertemperaturfühler sitzt nicht selten an einer anderen Stelle als das Themostat. Zudem das Thermostat ist Mechanisch, der Sensor Elektisch. beide stehen nicht zusammen in Verbindung.

Die Temperaturanzeige ist also nur Sekundär ein Indiz für die Temperatur. Zum einen misst es halt nur das Wasser an genau der abgenommenen Stelle, zudem misst es nicht unbedingt das Wasser. Es würde auch die Luft bei fehlendem Wasser messen, was die Anzeige also absinken lassen würde, aber genauso kann die Temperatur rapide ansteigen, wenn z.B. heiße Abgase im System sind, dann misst der Sensor natürlich das durch ABgase aufgeheizte Wasser, aber auch die Abgase selbst die im Verbund mit dem Wasser eine höhere Temperatur ergeben direkt am Sensor.

Natürlich ist bei einer Überhitzung auch ein schadhaftes Thermostat als Ursache möglich, aber das ist alles wie gesagt zu prüfen. Luft dehnt sich mehr aus bei Wärme als Wasser, möglich das nur die Luft daran schuld ist, das eine menge Wasser über die Belüftung heraus gekommen ist.

Vielen Dank für die Erklärung!
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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#10 Beitrag von Pascher » 8. April 2018, 22:00

Hallo
Zum Ventile einstellen muss der Kühler raus.
Das System lässt sich nur mit Unterdruck einwandfrei befüllen und entlüften.
Bei den ersten Modellen wurde das Ausdehnungsgefäß drucklos am Überlauf angeschlossen.
Später wurde das Ausdehnungsgefäß im Drucksystem integriert.
Wird ohne Unterdruck befüllt, verbleibt Luft im System und es gibt Temperaturprobleme.
LG
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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#11 Beitrag von go2run » 27. Mai 2018, 18:28

Der Mechaniker hat die Sache nun wieder gerichtet (entlüftet).

Meine Frage:
Das Ausdehnungsgefäß (auf der linken Seite, kurz vor dem Zigarettenanzünder) ist leer. Sprich, weder bei min, noch bei der max-Markierung ist da Flüssigkeit zu sehen. Wenn ich den Deckel aber öffne, schwimmt mir die Suppe (Frostschutz) entgegen.

Ist da normal so? Und wie kann der Stand unter min sein, aber oben beim Deckel Flüssigkeit da sein??
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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#12 Beitrag von Jürgen VAI » 27. Mai 2018, 18:43

Der Ausgleichsbehälter wird erst vom Kühlsystem gefüllt, wenn sich das heisse Kühlmittel bei Überdruck ausdehnt.
Gruß aus Vaihingen an der Enz, der schwäbischen Toskana.
Jürgen

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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#13 Beitrag von go2run » 27. Mai 2018, 18:52

Ok, danke für die Info.

Und woher gibt es Reste beim Deckel dann?
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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#14 Beitrag von Chucky1978 » 28. Mai 2018, 01:55

Die Wärmeausdehnung des Kühlmittels dürfte etwa und kaum mehr als 150ml betragen. Man kann davon ausgehen, das diese bzw die jeweilige berechnete Menge mit der Markierung MAX und MIN abgedeckt ist.
Ein Ausgleichsbehälter der sicherlich 0,5 Liter fasst, und der Leer sein "soll" im verschlossenem Zustand, und der überläuft bei öffnen ist nicht normal und und würde auf ein nicht entlüftetes wenn nicht so gar undichtes Kühlsystem hindeuten.

Natürlich besteht auch die Möglicheit, das der Füllstand zuvor nicht richtig abgelesen wurde, der Füllstand generell zu hoch war/ist, und nur die Annahme besteht, das der Behälter leer gewesen sein soll.
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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#15 Beitrag von Pascher » 30. Mai 2018, 21:25

Hallo
Wahrscheinlich ist immer noch Luft im System.
Wenn mit Unterdruck befüllt und entlüftet wird ist der Level im Ausgleichsbehälter sofort konstant.

LG
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Re: Kühlflüssigkeit K 1200 S

#16 Beitrag von DieterQ » 31. Mai 2018, 06:30

Der Ausgleichsbehälter sieht zwar so aus als ob er durchsichtig ist. Ich habe es trotz Lampe nicht geschafft von außen den Füllstand zu erkennen.

Wenn du den Behälter aufschraubst ist da in der Mitte ein Stift zu sehen. Der ist das Maß für den Füllstand. Optimal ist, wenn der Stift gerade vollständig bedeckt ist.

Wenn bei dir Kühlflüssigkeit ausläuft hat der Mechaniker vielleicht den Füllstand nicht richtig aufgefüllt.
Gruß Dieter

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