Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

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Tom Dooley
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Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#1 Beitrag von Tom Dooley » 13. Juli 2010, 19:24

Hallo zusammen,

heute hab ich mal 387 Km im Bayerischen Wald abgespuhlt und es sollten noch ein paar Kilometer mehr werden. Allerdings habe ich dann so gegen 14:30 Uhr meine Tour genervt abgebrochen.

Wenn ich mal gerade nicht weiß, wohin ich meine Dicke bewegen soll, dann muss halt der Bayerische Wald herhalten. Ist ja auch im wahrsten Sinne des Wortes naheliegend, zumal er quasi vor meiner Haustüre ist. Also hab ich mich heute mal auf den Weg gemacht, um meine "Hausrunde" zu drehen. Bei Deggendorf geht's in den Bayerwald rein, dann grob in Richtung Straubing, dann nach Cham, Kötzting, Viechtach, Lam, über den Arber dann nach Bayrisch Eisenstein (an der tschechischen Grenze günstig Kippen holen :wink: ), grob Richtung Passau und dann entlang der Donau bis Vilshofen und durchs Vilstal wieder nach Hause. Mit all den Schleifen und lokalen Extrarunden, weil es da teilweise supergeile Strecken gibt, sind es zum Schluss tatsächlich 499 Km von Haustüre zu Haustüre. Ein volles Tagesprogramm also. :D

Doch heute war ich mal richtig genervt. :evil: Der Frost im vergangenen Winter hat ganze Arbeit geleistet - die Strassenbauämter magels finanzieller Mittel allerdings auch. Die Strassen haben den strengen Dauerfrost mit massenhaft Rissen quittiert, welche von den Strassenbauämtern meist nur mit Flüssigteer zugegossen wurden. Diese Gussnähte sind bei diesen Temperaturen so rutschig wie Seife. Da biegst Du in eine Strasse ein und freust Dich über den groben Belag und plötzlich in einer Kurve wurden da 100 Liter von dem flüssigen Teerzeugs in irgendwelche Ritzen gegossen. In voller Schräglage ist das aber eher wenig spassig. Ich hatte da heute einige heftige Rutscher - hinten, vorne, vorne und hinten. :shock: Einige Strassen waren dermassen voll von dem schmierigen Zeugs, dass sich das Thema Kurvenjagen dort ohnehin erledigte.

Ausserdem gab es heute dann wohl noch so eine Art "Wettbewerb" auf den Strassen, von dem ich gar nichts wusste. :?: Mir fiel vor allem auf, dass dieser Wettbewerb in erster Linie Autofahrern im nicht mehr arbeitsfähigen Alter, die zusätzlich im Kfz-Kennzeichen drei Buchstaben haben, galt. Diese Kennzeichen kennt der Durchschnittsbayer wahrscheinlich nur im Zusammenhang mit "Feriengästen von weit, weit weg, die vor dem 30-jährigen Krieg schon mit ihren Kindern und nun mit ihren Enkeln und Urenkeln anreisen". Heute also war es für diese Autos offensichtlich ganz besonders wichtig, Linkskurven möglichst geradlinig zu durchfahren. Dabei meine ich jetzt nicht nur die Autofahrer, die vor mir fuhren und mich erst gar nicht überholen ließen, weil sie mit ihrer Karre die volle Strassenbreite ausnutzten - und das bei Vmax=50 Km/h. Ich hatte ein paar Situationen, die ich in dieser Heftigkeit bisher noch nie erlebt habe. :shock: :!: Vier dieser Zeitgenossen kamen mir, als ich mich in Rechtskurven hing, dermaßen auf meiner Seite entgegen, dass ich ganz innen gerade noch mal so durchkam. Einer von denen hat mir allerdings so sehr den Adrenalinspiegel hochkatapultiert, dass ich echt ein schattiges Plätzchen suchte, erst mal eine Zigarette rauchte und mich beruhigen musste.

Leute, heute hat es definitiv keinen Spass gemacht und ich weiß auch nicht, wer denn nun den "Wettbewerb" gewonnen hat. Wahrscheinlich bin ich der Gewinner, weil mich keiner von den Knallköpfen erwischt hat. Ich habe dann irgendwo noch einen Kaffee getrunken und bin dann auf direktem Wege nach Hause gefahren.

Wenn also jemand von Euch in diese Gegend will, dann passt bitte auf! Die Strassen sind teilweise richtig rutschig!!!! Von den anderen Kollegen im Strassenverkehr spreche ich erst gar nicht! :roll:

Thommy
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#2 Beitrag von Thommy » 14. Juli 2010, 07:58

Hi Tom.
Da hast Du ja echt einen verhagelten Tag gehabt.
Auch in meiner Gegend haben sie nicht mit dem schwarzen Zeugs gespart.
Ich bin sogar der Meinung, dass die das Zeug extra großflächig aufgetragen haben, um uns Motorradfahrern einen gewissen "Spaß" zu bereiten. :twisted: :twisted: :twisted:
Bin auch schon mehrfach gerutscht, obwohl ich vorher schon (zum Glück) sehr langsam war.

Und von den Blindgängern mit ihren Autos gibt es bei uns auch so einige.
Das liegt wohl auch ein bisschen an der Hitze.

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Dietmar Hencke
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#3 Beitrag von Dietmar Hencke » 14. Juli 2010, 09:21

Auch ich bin in unserer Gegend mehreren Kolonnen begegnet, die eifrig Ritzen zuschmierten. Allerdings wurde ausnahmslos ein Material verwendet, das an der Oberfläche griffig ist. Die Streifen hatten, dem Anschein nach, eine Art "Schmirgelpapier-Oberfläche".
Ich habe die Griffigkeit nicht getestet und bin lieber darum herum gefahren. Trotzdem scheint mir das ein erheblicher Fortschritt zu sein. Ob die Oberfläche langfristig so bleibt, ist natürlich abzuwarten.

Um so bedauerlicher, dass auf den von Tom gefahrenen Strecken das alte Schmierzeug verwendet wird...
Gruß Dietmar

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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#4 Beitrag von Joern_l » 14. Juli 2010, 09:28

Die Stadt Köln ist auch pleite, die basteln fast auch nur noch mit dem Schmierzeug rum, um die Teilweise 10 cm Tiefen Löcher
und Risse wieder zuzubekommen. Einzig und alleine die Autobahnen und Auffahrten rund um Köln werden noch vernünftig in
Stand gesetzt. Aber das fahren auf meinen geliebten Nebenstrassen macht da auch keinen Spass mehr, gerade bei den jetzigen
Temperaturen - Wenn man nicht im T-Shirt fahren will schwitzt man sich tot - und Sicherheit geht vor - also Schwitzen...
Liebe Grüße

Jörn

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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#5 Beitrag von Elvis1967 » 14. Juli 2010, 10:10

bei dem Wetter fahr ich im Shirt. Der Hitzschlag erwischt dich vermutlich eher als das du stürzt.
Gruß Frank
----------------
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helmi123
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#6 Beitrag von helmi123 » 14. Juli 2010, 12:12

:( Tom, tut mir leid , selber Schuld du bist von OST nach West, Richtig wäre gewesen von West nach Ost ,als erstes wäre die Ruselstraße gekommen und dann Bodenmais Regen Eisenstein etc, :)
:lol:

Tramper
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#7 Beitrag von Tramper » 14. Juli 2010, 12:43

Dietmar Hencke hat geschrieben:wurde ausnahmslos ein Material verwendet, das an der Oberfläche griffig ist. Die Streifen hatten, dem Anschein nach, eine Art "Schmirgelpapier-Oberfläche". Trotzdem scheint mir das ein erheblicher Fortschritt zu sein. Ob die Oberfläche langfristig so bleibt, ist natürlich abzuwarten.
Das Stichwort Schmiegelpapier ist zutreffend! Alles althergebrachte Strassenbautechnik. Die Risse in der Asphaltdecke werden seit je her mit Bitumen ausgegossen um die Umwelteinflüsse vor dem Eindringen, und somit dem Auswaschen des tragenden Unterbaus (Strassenkörper) vorzubeugen. Die Risse werden mit einer Bitumienmasse ausgegossen, die etwas über die pane Asphaltdecke quillt. Jetzt kommt feines Kiesgranulat (feinster Rollsplitt) wie beim Kuchen die Schockoladenstreussel oben drauf. Jeder Reifen der darüberrollt schmiergelt so die überquellende Bitumienmasse ab. Ist das Granulat nicht mehr sichtbar, ist die Bitumiengussmasse zur Asphaltdecke nahezu pan geschliffen.

Für die Motorradfahrer bleibt jedoch die rutschige Fläche bestehen, sobald der Rollsplitt abgefahren wurde. Ist er frisch aufgebracht ist die Fuge ebenfalls rutschig, weil die obersten Splittsteine noch keinen Halt im weichen Bitumien finden. Und bei den jetzigen Temperaturen über 25°C ist die Bitumenmasse soweich dass trotz eingefahrenen Splitt die ganze Sache vom Reifen weggedrückt wird!

Tom Dooley hat geschrieben:Allerdings habe ich dann so gegen 14:30 Uhr meine Tour genervt abgebrochen.
Du hattest wohl in der Theoriestunde einen Fensterplatz, als der Fahrlehrer die Stunde über das Lesen der Strasse unterrichtete.

Denn ansonsten wüsstest du, dass Strassen mit vielen Bitumienstreifen sehr häufig befahren wird. Eine vielbefahrene Strasse bietet keinen Fahrspass, denn sie hat zuviele rollende Hindernisse und eben Bitumienstreifen, die deine Kurvenhatz ausbremsen. Je grösser die Strassenkategorie desto mehr Verkehrsteilnehmer die sie benützen, denn alle wollen möglichst schnell ans Ziel. Für uns Motorradfahrer ist aber der Weg das Ziel, darum kommen nur die kleinen Nebenstrassen, etwas abseits des Hauptverkehrstromes, für ein uneingeschränktes Fahrvergnügen in Frage. Gerade jetzt zur Ferienreisezeit sind die Strassedn die zu Turismusfallen (Ausflugszielen) führen übervölkert. Gott sei dank hat der gmeingefährliche Dosenturist auch in den Ferien keine Zeit und wird darum den direktesten und "schnellsten" Weg zum Ziel nehmen. Darum ist es in einer Ferienregion wie der Bayrische Wald relativ einfach, schon auf der Karte die vielbefahrenen und verstopften Verbindungsstrassen ausfindig zu machen.

Joern_l hat geschrieben:Wenn man nicht im T-Shirt fahren will schwitzt man sich tot - und Sicherheit geht vor - also Schwitzen...
Also das T-Shirt bietet absolut kein Wohlfühlklima auf der Haut. Denn so ein durchnässtes und klammes Stück Stoff fühlt sich überhaupt nicht prikelnd auf der Haut an. Zudem kühlt der Fahrtwind den Körper aus und frieren wie im Winter ist auch im Hochsommer bei 35°C im Schatten kein schönes Gefühl.

Probier mal lange Funktionsunterwäsche aus. Die hält das Wohlfühlklima auf der Haut unter dem Motorradanzug auch bei schweisstreibenden Temperaturen aufrecht. Und den erhöhten Flüssigkeitsverlust durch das übermässige Schwitzen gleicht man mit einem Camelbag auf dem Rücken aus. Was den Sandwüstenfahrern bei 50°C recht ist, sollte uns Apsphalträuber bei 30°C billig sein.

Grüessli Tramper

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Philipp
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#8 Beitrag von Philipp » 14. Juli 2010, 13:23

Tramper hat geschrieben:Du hattest wohl in der Theoriestunde einen Fensterplatz, als der Fahrlehrer die Stunde über das Lesen der Strasse unterrichtete.
Woher willste denn das wissen? Haste den Tom etwa beobachten können? :?:
Mit maximalem Aufwand einen möglichst geringen Nutzen erzielen.
-Alles andere ist kein Hobby!

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Thomas
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#9 Beitrag von Thomas » 14. Juli 2010, 13:33

Ist mir immer ein Rätzel, woher Tramper die Zeit nimmt!
Rückwärts verstehen und vorwärts leben!

Tom Dooley
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#10 Beitrag von Tom Dooley » 14. Juli 2010, 13:48

@Tramper: Gut gebrüllt, Löwe! Aber wo sind Deine Zähne? :roll: Ganz offensichtlich warst Du noch nie im Bayerischen Wald. Denn sonst wüßtest Du, dass dort sogar einige Bundesstrassen schön zu fahren sind und es zu denen gar keine Alternativen gibt. Wenn Du bei den Strassen eine Kategorie runter gehst, dann kannst Du auf 5m breiten geteerten Feldwegen durch sämtliche Bauerhöfe hindurch fahren und kannst mangels Strassenbreite bei Bedarf nicht mal einen Traktor überholen.

Und was die Theoriestunde mit "Lesen der Strasse" betrifft, kann ich nur eins sagen: Das lernst Du hier auf dem Land schon als kleiner Bub beim Schwarzfahren. Dazu brauchst Du nicht erst bis zum Führerschein warten. :lol: :lol: :lol:

Tom Dooley
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#11 Beitrag von Tom Dooley » 14. Juli 2010, 13:52

helmi123 hat geschrieben:...Richtig wäre gewesen von West nach Ost...
Helmi, das war ja nur die Grobrichtung. Tatsächlich bin ich ja massenhaft Schleifen gefahren - einmals so rum und dann wieder anders rum. Zum Schluss war mir kotzübel und ich hatte die Orientierung verloren. Dank Navi habe ich durch den tiefen, finsteren Wald hindurch wieder nachhause gefunden. :lol: :lol: :lol:

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shrotty
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#12 Beitrag von shrotty » 14. Juli 2010, 15:10

@ Thomas
Würde man sich die arbeit machen,
Tramper seine Antworten, und Ansichten
nacheinander hier im Forum einstellen,wäre ein Buch
mit ca.1000 Seiten schon fertig :!: :!:

Soviel Zeit hätte ich auch gern :!: :!: 8) :lol:
Es grüßt Euch: shrotty

Tom Dooley
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#13 Beitrag von Tom Dooley » 14. Juli 2010, 15:34

Sorry Tramper, der muss jetzt einfach sein. Das kann ich mir jetzt einfach nicht verkneifen: :wink:

Neulich habe ich ja hier im Forum aus Versehen jemanden zum Professor befördert. Der Schreibstil von Tramper erinnert mich aber eher an, wer kennt ihn nicht? - "Bernhard Grzimek". Lest doch mal genau rein...
Tramper hat geschrieben:... Gott sei dank hat der gmeingefährliche Dosenturist auch in den Ferien keine Zeit und wird darum den direktesten und "schnellsten" Weg zum Ziel nehmen. Darum ist es in einer Ferienregion wie der Bayrische Wald relativ einfach, schon auf der Karte die vielbefahrenen und verstopften Verbindungsstrassen ausfindig zu machen...
Da würde ein Moped im Zebra-Design dazu passen! :lol: :lol: :lol:

So, genug über den armen Tramper gelästert! Schande über mich!!! Hast jetzt einen gut bei mir, Tramper! :wink:

Frei nach dem Motto: Der Bayerische Wald (ääh, die Serengeti) darf nicht sterben!

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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#14 Beitrag von helmi123 » 14. Juli 2010, 15:57

Tom Dooley hat geschrieben: Helmi, das war ja nur die Grobrichtung. Tatsächlich bin ich ja massenhaft Schleifen gefahren - einmals so rum und dann wieder anders rum. Zum Schluss war mir kotzübel und ich hatte die Orientierung verloren. Dank Navi habe ich durch den tiefen, finsteren Wald hindurch wieder nachhause gefunden. :lol: :lol: :lol:

:) :) :lol: Mascherlflechter Tom :)
:lol:

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Gerd01
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#15 Beitrag von Gerd01 » 14. Juli 2010, 16:13

Tom Dooley hat geschrieben: dass dort sogar einige Bundesstrassen schön zu fahren sind und es zu denen gar keine Alternativen gibt. :
Nun da möchte ich aber ein bischen Einspruch erheben. Ich finde den bayrischen Wald ja auch schön, erst im September ein große Tour dort gemacht, aber gegen das Bayrische Oberland, möchte ich ihn dann doch nicht eintauschen.

Heute meine kleine Runde: Sta See- Lengries- Achensee-Kufstein - Brotzeit auf dem Sudelfeld im Bikercafe- und über Bad Tölz zurück, so gut wie keine Strassenschäden. 300km schönste Strassen, Seen, Berge, wenig los, wenn man weiss wo man fahren muss.

Oder dann die Allgäuer Strecken, Pässe.

Überhaupt sind wir hier von Strassenschäden ziemlich verschont geblieben.
Viele Grüße

Gerd

"Die BMW fährt wie ein Wunder, den Berg hinauf wie and´re runter."

Tom Dooley
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#16 Beitrag von Tom Dooley » 14. Juli 2010, 16:24

Gerd, mit "Alternativen" ist eine andere Wegführung zur Bundesstrasse gemeint und nicht eine völlig andere Region. Dass das bayerische Oberland mehr hergibt als der Bayerische Wald, ist schon klar. Wenn es danach ginge, dann lass uns doch gleich ins Trentino fahren oder in die französichen Alpen oder nach ..... :wink:

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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#17 Beitrag von Gerd01 » 14. Juli 2010, 16:26

Ok, einverstanden.
Viele Grüße

Gerd

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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#18 Beitrag von Handi » 14. Juli 2010, 17:41

Tom Dooley hat geschrieben:Wenn also jemand von Euch in diese Gegend will, dann passt bitte auf!
Interessant. Ich war am Pfingstsamstag mal auf eine Runde in der Gegend und kann mich an derartige Flickereien nicht erinnern. War vielleicht auch nur zu kurz.
Gerd01 hat geschrieben:Aber gegen das Bayrische Oberland, möchte ich ihn dann doch nicht eintauschen.
Ich war am Sa und So unterwegs und hab's da auch wieder sehr genossen.
Manfred (Mod S-RR, K1200/1300 S/R/GT)

Thommy
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#19 Beitrag von Thommy » 14. Juli 2010, 17:47

Tramper hat geschrieben:Du hattest wohl in der Theoriestunde einen Fensterplatz, als der Fahrlehrer die Stunde über das Lesen der Strasse unterrichtete.
Denn ansonsten wüsstest du, dass Strassen mit vielen Bitumienstreifen sehr häufig befahren wird.
http://www.smilies.4-user.de/include/So ... st_011.gifhttp://www.smilies.4-user.de/include/So ... st_010.gif

Hallo Tramper ich hab ja nichts gegen Dich, aber diese Äusserung ist Bullshit.
Grade auf den kleineren Strässchen ist bei uns das Zeug oft über die gesammte Straßenbreite und über mehrere Meter Länge verschmiert.

Wenn das blos 10cm breit wäre, wurde ich ja noch darüber lachen, dann dann fängt man die Karre ja noch locker ab.

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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#20 Beitrag von Tom Dooley » 14. Juli 2010, 19:32

Handi hat geschrieben: Ich war am Pfingstsamstag mal auf eine Runde in der Gegend und kann mich an derartige Flickereien nicht erinnern.
Da kann ich Dir einige Strecken zeigen, die zu der Zeit sogar noch Baustelle waren und daher sogar nur im Jogging-Tempo zu befahren waren. Ein paar von diesen Strassen sind nun aber mit neuer Teerdecke versehen und machen daher umso mehr Spass!!! :D

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Albert
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#21 Beitrag von Albert » 14. Juli 2010, 21:56

ich find' die Streifen auch ziemlich blöde, bin vor zwei Wochen in Frankreich und der Schweiz auch heftig über diese Bitumenstreifen gerutscht. :twisted:

Allerdings habe ich als Steuerzahler volles Verständnis dafür, dass nicht jede Straße nach diesem Winter generalsaniert wird, nur damit ein paar Leute etwas unaufmerksamer ihrer Luxusfreizeitbeschäftigung nachgehen. Wer an unübersichtlichen Stellen Schräglagenrekorde aufstellen möchte, der soll das doch auf der Rennstrecke und nicht auf kostenlos benutzbaren Straßen tun. :P

Gruß, Albert

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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#22 Beitrag von Björn_GS (SFA) » 15. Juli 2010, 07:44

Albert hat geschrieben: Allerdings habe ich als Steuerzahler volles Verständnis dafür, dass nicht jede Straße nach diesem Winter generalsaniert wird [...] und nicht auf kostenlos benutzbaren Straßen
nunja - mitnichten. geahnt hat man sowas ja schon immer, aber im ADAC hat's neulich jemand nachgerechnet - wenn die republik wirklich jeden :!: cent aus der Kfz-steuer, der mineralölsteuer UND der mehrwertsteuer auf die mineralölsteuer :roll: für die erhaltung der verkehrsinfrastruktur (ihr wisst schon, dafür wo sie ursprünglich mal gedacht...) und zwar der gesamten infrastruktur, also auch bahn und binnensee, verwenden würde - könnte man sämtliche strassen und strässchen, auch solche 3. und 4. ordnung, von denen ja hier die rede ist, zu 6-spurigen BAB's mit absolutem top-belag ausbauen... :shock:

in zahlen möchte ich das lieber gar nicht formuliert wissen, sonst wird mir nur übel... http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/28.gif
fighting for peace is like f***ing for virginity.

R nineT, 15-03-19, Angel GT \\ R12GS, 16-06-16, Scorpion Trail II
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#23 Beitrag von Tom Dooley » 15. Juli 2010, 08:23

Albert hat geschrieben:Wer an unübersichtlichen Stellen Schräglagenrekorde aufstellen möchte, der soll das doch auf der Rennstrecke und nicht auf kostenlos benutzbaren Straßen tun. :P
Von Rekorden ist hier nicht die Rede. Aber um sie durch die Kurven tragen zu müssen, ist mir meine RS mit 285 Kg einfach zu schwer. Abgesehen davon hat sie genügend Power und ein gutes Fahrwerk. Also sollte sie aus eigener Kraft um die Ecken können! :wink: :lol:

Tom Dooley
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#24 Beitrag von Tom Dooley » 15. Juli 2010, 08:26

Björn_GT (SFA) hat geschrieben:... könnte man sämtliche strassen und strässchen, auch solche 3. und 4. ordnung, von denen ja hier die rede ist, zu 6-spurigen BAB's mit absolutem top-belag ausbauen... :shock:
Da bin ich aber mal froh, dass das Steuergeld nicht komplett für den eigentlichen Zweck eingesetzt wird. Da fahr ich lieger auf Bitumengeflicke rum, als auf einer 6-spurigen BAB durchs Hinterland! :roll:

Onedesign
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Re: Genervt aus dem Bayerischen Wald zurück

#25 Beitrag von Onedesign » 15. Juli 2010, 08:41

@Albert, ich glaube nicht, daß der Tom wie ein Rennfahrer unterwegs ist.

Es wird einfach ohne Blick auf die Zweiräder ausgebessert. Dabei muß man noch nicht einmal schnell unterwegs sein, um gefährdet zu werden.

Auch wie es mittlerweile gemacht wird, eine Katastrophe. Teer uff de Straß ... bisserl Splitt aufgestreut fertig ... kein einwalzen, , damit diese auch eingedrückt werden, die Autos werden es schon machen. Nur bleibt der Splitt eher am Reifen als an der Flickstelle haften. Und Hinweisschilder ??... oft Fehlanzeige. Für die Adrenalinjunkies ist es ja ein schönes Gefühl mitten in der Kurve mal kurz zu rutschen ... für andere eher eine Schrecksekunde ... bei falscher Reaktion vielleicht die Letzte.

So z.B. haben wir hier eine Autobahnausfahrt, welche mittlerweile nur noch aus reinem Teer besteht, hin und wieder ist zwar auch noch eine normale griffige Bitumenschicht sichtbar, aber man rechnet doch einfach nicht mit so etwas in dieser Form. Mag es sein, daß man bei trockenem Wetter noch gut rüberkommt, aber bei Regen ... ???

Gerade wie in Kurven oft der Asphalt ausgebessert wird, ist brandgefährlich. Lange Teeflicken über 30, 40 m Länge, die nach 2 Drittel der Fahrbahnbreite in Kurven mit Kanten enden und das, wo man den Platz braucht, auch wenn man langsam und vorsichtig unterwegs ist. Es ist manchmal Eiertanz pur, gerade dann, wenn auch noch Gegenverkehr in Form eines Buses oder LKW herrscht.

Am WE in Riesengebirge (Tschechien), auf einer vielbefahrenen Bundesstrasse:

Baustellenschild, 30 km/h ... 5 km nichts, oder doch, ja, 2 frischgeteerte Flecken ohne Splitt, dann Aufhebung aller Streckenverbote.

2 km später, dunkle Flecken, im Gegenlicht und Schattenwurf nicht genau definierbar, runter vom Gas ... leicht gebremst ... leider aber nicht genug (nein, wir sind nicht gerast, waren mit moderaten 70 - 80 km/h unterwegs) ... und vorallem keine Warnung ...

Am ersten Loch kam ich noch vorbei, konnte aber wegen Ausweichen nicht weiter bremsen, das zweite (2m vom ersten entfernt) mußte ich wg. Gegenverkehr nehmen, etwa 20 m lang, über die gesamte Fahrspur grob ab- und ausgefräster Asphalt mit Höhenunterschied von knapp 8 cm ... hui "Fahrspaß" und Adrenalinpunsch pur.

Schätze mal, die Baustellenschilder wurden nur einfach vergessen auf den neuen Abschnitt umzustellen.

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