Universal Motor Gerät

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MondMann
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Re: Universal Motor Gerät

#276 Beitrag von MondMann »

Ich glaube da gibt es von Gero's Seite fachmännisch einiges zu bemerken.., Elektrik, Heizung.., und und...,
viele Grüße,
Erwin

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nargero
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Re: Universal Motor Gerät

#277 Beitrag von nargero »

Naja, viel zu bemerken gibt es eigentlich nicht wirklich von meiner Seite. Der Hersteller aus dem Video ist ja nicht unbekannt.
Es geht bei so Sachen meist zuletzt um den eigenen Anspruch und die finanziellen Möglichkeiten.
Ein komplett fertiger, neuer und dazu noch richtig gut gemachter Unimog geht vermutlich nicht unter 300.000 EUR über den Tisch, vielleicht geht's inzwischen sogar eher in Richtung 400.000. Luxus und eine Achse mehr wird dann wohl bei 500.000 EUR oder mehr erst starten.

D.h.: Jeden EUR den man hier spart, wird (wenn man das Auto bauen lässt) irgendeinen Kompromiss darstellen.

Daher bauen wir ja ALLES komplett selbst, und dennoch ist es ein sehr teurer Spaß.
Aber - das ist die gute Nachricht - jeden Tag lernt man da was dazu. Z.B. habe ich jetzt die Tage eine Firma gefunden, die sich wirklich gut mit Materialien im Bootsbau und auch bei Fernreisemobilen auskennt. Matratzen, Unterlagen, Antirutschzeugs, etc.
Die Muster sehen sehr vielversprechend aus, die Unterlage fürs Dachzelt/Matratze des Pajero hab ich hier neben dem Schreibtisch, schaut echt gut aus.

Ich kann ja unseren Mog nächstes Jahr mal ausstellen. Dank "Corona" können wir im Winter nicht wie geplant in die Wüste, d.h. wir werden vielleicht einfach aus Langeweile unser Auto fertig bauen... ;o)

In diesem Sinne, viele Grüße
Gero

PS Ich stelle (wenn ich die Tage dazu komme) noch ein selbsterklärendes Bild ein, warum der Unimog im Gelände schwer zu schlagen ist.... ;o)
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wolfgang
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Re: Universal Motor Gerät

#278 Beitrag von wolfgang »

warum der Unimog im Gelände schwer zu schlagen ist.... ;o)
Schon richtig, wenn der Schwerpunkt stimmt. Wenn nicht, schmiert er ab :twisted: :twisted: :twisted:
Gruß

Wolfgang (KA)
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Bubi
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Re: Universal Motor Gerät

#279 Beitrag von Bubi »

ziemlich teures Wohnen, bekommt man glatt zwei neue vollgetankte Mog´s auf dem die Kiste verschraubt ist :?
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nargero
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Re: Universal Motor Gerät

#280 Beitrag von nargero »

Sodele, hallo zusammen!
Hier noch nachgereicht sei das oben angedeutete "selbsterklärende" Bild.

Mal am Beispiel "Verschränkung", die Fahrt durch einen knapp 1 Meter tiefen Graben:

Man darf dem Mercedes G - meines Erachtens - durchaus eine beachtliche Geländegängigkeit bescheinigen, vor allem mit vernünftigen Reifen. Doch auch dieses Fahrzeug kommt schnell an seine Grenzen, wenn man den Feldweg mal verlässt. Siehe:

http://www.sailing-through-history.com/ ... schr01.jpg

Das Auto hat immer ein Rad in der Luft, sprich: Zu wenige Möglichkeit die Achsen zu verschränken. Ohne Längs- bzw. Quersperre ist/wäre ohnehin schon bei der "Einfahrt" in den Graben Schluss.

Etwas anders sieht es beim Unimog aus:

http://www.sailing-through-history.com/ ... schr02.jpg

Dank der großen Räder und der Möglichkeit extrem zu Verschränken (inkl. des Rahmens, was tatsächlich so gwünscht und konstruiert ist) bleiben alle vier Räder am Boden... = volle Traktion. Der Unimog durchfährt den Graben als wäre er nicht da!

Nun, als Beispiel für die Hobby-Autos, hier ein Jimny, dem wird ja auch eine sehr gute Offroadeigenschaft zugesprochen. Naja, im defenierten Bereich ja. Hier aber nicht...:

http://www.sailing-through-history.com/ ... schr03.jpg

Der Graben war durch die Unimogs quasi schon "platt" gefahren, trotzdem hatte der Kleine keine Chance da selber ohne fremde Hilfe durch zu kommen...

Daher bleibt nur übrig:
Unimog!

;o)

In diesem Sinne, viele Grüße
Gero
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wolfgang
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Re: Universal Motor Gerät

#281 Beitrag von wolfgang »

Daher bleibt nur übrig: Unimog!
Abwarten :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:
Gruß

Wolfgang (KA)
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nargero
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Re: Universal Motor Gerät

#282 Beitrag von nargero »

>>>Abwarten
:shock: ... Klar, sagt ja jemand, der mit Sommerreifen zum Offroadtraining kommt ... :twisted:

:wink: :wink:
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nargero
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Re: Universal Motor Gerät

#283 Beitrag von nargero »

Hmm... Vielleicht machen wir hier mal ein Stück weiter...
Da unser für den Jahreswechsel geplanter Ausflug mit dem Pajero in die Westsahra / Mauretanien bzw. vielleicht sogar bis nach nach Dakar (Senegal) ins Wasser-, äh Coronaglas gefallen ist, habe ich "aus Langeweile" ein bisserl am Sternchen weitergemacht.

Fußboden muss so langsam mal rein, damit wir mit dem Innenausbau anfangen können...
Also, hüh.

Mein Bekannter und Gas-Wasser-Sch*xyz*-Handwerker des geringsten Misstrauens hatte einen echt guten Tipp für die Fußbodenheizung. Hartfaserplatten mit integrierten Leitungsführung aus Alu. PERFEKT für unser Vorhaben.

So sehen die Platten also aus:

http://www.sailing-through-history.com/ ... g04-kl.jpg

Viel Kleinarbeit, um einen halbwegs guten Weg um die Keller zu finden ist ganz schön viel Planung und dann eben Sägen angesagt.
Geht aber mit vernünftigen Werkzeugen dann am Ende leicht von der Hand.

http://www.sailing-through-history.com/ ... g05-kl.jpg

Einige Stunden Später liegt die Rohfassung mal drin, so manches Einzelteil braucht gleich mehrere Schritte und Schnitte...:

http://www.sailing-through-history.com/ ... g06-kl.jpg

Aber so grob passts, in unserem Fall quasi auf Anhieb ordentlich geworden.

http://www.sailing-through-history.com/ ... g07-kl.jpg

http://www.sailing-through-history.com/ ... g08-kl.jpg

AAAAber, da sind ja die Keller, welche 5-6mm aufbauen... Also nachdem die Teile grundsätzlich passen... tapfer alles wieder frisch anzeichnen und die entsprechenden Teile wieder raus...
Aber ohne einen exakt ebenen Fussboden braucht man nicht weitermachen wollen. Also pingelig ausnivellieren.

http://www.sailing-through-history.com/ ... g09-kl.jpg

Alles halbwegs vernünftig vorbereiten und die Oberfräse macht dann den Rest... Man muss sich nur vorstellen, dass das eine "Meditative Aufgabe" ist, schon ist es weniger schlimm... ;o))

http://www.sailing-through-history.com/ ... g10-kl.jpg

Der Test ist gut. Ich definiere den Boden als eben. Der Kork zum Testen ist uns zu dunkel, wir machen was Helleres rein. Aber das müssen wir die Tage mal entscheiden und bestellen.

http://www.sailing-through-history.com/ ... g11-kl.jpg

Auf jeden Fall ist damit mal wieder ein Schrittchen in die richtige Richtung gemacht. Zum fertigen Fußboden ist's nun nicht mehr weit. Ich hoffe, dass ich den Teil im Januar voll fertig bekomme.
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Re: Universal Motor Gerät

#284 Beitrag von MondMann »

Sieht super aus Gero.., weiterhin gutes Gelingen..,
viele Grüße,
Erwin

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Re: Universal Motor Gerät

#285 Beitrag von Sechskantharry »

Bitte fleißig weiter berichten, wirklich klasse und saubere Arbeit.
Respekt!

Gruß Ingo
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Re: Universal Motor Gerät

#286 Beitrag von Pumpe »

Hallo
Toller Werktisch. Auch von Festool, oder. Hatte ich auch schon auf dem Zettel, bin aber zu geizig... ;-)
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nargero
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Re: Universal Motor Gerät

#287 Beitrag von nargero »

Servus,

ja genau, das sind die MFT3 von Festool. Ich brauche den Platz in der Halle ab und zu auch fürs Schrauben am KFZ, daher ist alles "Halbstationär". Im Prinzip würden es mir auch günstigere Werkzeuge tun, aber halbstationäres Arbeiten hat Festool nunmal perfektioniert, man kann damit fast so präzise arbeiten wie in einer Schreinerei.
Vor allem die große Kappsäge, mit denen wir das Aluprofil sägen ist einfach genial und dazu hochpräzise.

Im Netz gibt es übrigens Anleitungen, wie man die Festool-Tische nachbaut. Hat ein Kumpel von mir gemacht, funktioniert auch.
Die Klemmen und Zwingen stellt jemand anders her, steht nur Festool drauf. Müsste es also auch günstiger im Netz geben. Bei uns waren die aber im Set dabei.

Aber was ich auch feststellen muss: Egal wie gut man misst und versucht präzise zu arbeiten... Das eine oder andere Teil hat man 2x in der Hand... ;o)

Zum Beispiel: Was jetzt nach langer Zeit beim Dachfenster ausschneiden aufgefallen ist... Der Profilrahmen ist nicht 100% mittig, er ist 2,5 mm "versetzt".
Ich habe echt einige Zeit gegrübelt... Dann kam die Erleuchtung: Wir haben das Sägeblatt nicht berücksichtigt... ;o))
Einfach von einer Seite angefangen und jeweils gemessen und die nächsten Stücke gesägt... Gepasst hat es perfekt, und gesehen hat man es auch nicht.
Ich habe nur gestutzt, das der Abstand vom Fenster zu den Profilen perfekt war, aber auf dem Dach gemessen war ich genau 2,5mm "daneben"...

Naja, nur eine lustige Randnotiz. Aber man lernt eben NIE aus.

Viele Grüße
Gero
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