Schuberth C3 runtergefallen

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Michael1975
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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#26 Beitrag von Michael1975 » 16. September 2020, 19:31

Karl N. hat geschrieben:
16. September 2020, 18:53

Ich werde ein S.c.h.e.i.ß tun und jemanden empfehlen einen beschädigten Helm
weiterhin zu tragen, daß läßt mein Gewissen nicht zu! Und was andere bei so was tun
oder tun würden ist mir auch egal! :wink:

Der erste und einzige vernünftige Kommentar.
Wie kann man sich so etwas schönreden?
Ansonsten nur Dampfgeplaudere und Worthülsen..
Die Helmschale ist darauf ausgelegt, einmalig kinetische Energie in den Styroporkern einzuleiten, der Kern soll einmalig Energie über Verformung abbauen.
Natürlich hat der Helm nach einem solchen Sturz noch eine undefinierte Restschutzfunktion, die aber nicht dem unbeschädigten Ausgangszustand entspricht.
Niemand bei SCHUBERTH, der noch bei Verstand ist, wird irgendeine Aussage bzgl. des Restschutzes machen.
Wenn einem selbst oder für die Frau dieser undefinierbare Zustand ausreicht, kann man die Mütze ja weiterverwenden.
Ich würde das unter Shit Happens abhaken und mir einen neuen Helm besorgen.
Mit wäre mein Kopf das wert, mit dem optimalen und nicht mit irgendeinem undefinierten Restschutz rumzufahren

Larsi
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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#27 Beitrag von Larsi » 16. September 2020, 20:37

Michael1975 hat geschrieben:
16. September 2020, 19:31
Der erste und einzige vernünftige Kommentar.
...
Soso ... :roll:

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LuK
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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#28 Beitrag von LuK » 16. September 2020, 20:40

Karl N. hat geschrieben:...Also Jochen, wenn Deine Frau sich nicht wohl fühlt den herunter gefallenen Helm wieder aufzuziehen..., dann kauft einen neuen Helm!
Unbenommen von der vollkommen freien Entscheidung, nach dem kleinen Mißgeschick, den Helm ohne Wenn & Aber zu ersetzen, bin ich klar der Meinung, dass hier in den „pessimistischen“ Beiträgen die 3. Kommastelle bezgl. der Festigkeit der Helmschale diskutiert wird!
Es wäre wirklich ein lausiger und für den Einsatzzweck denkbar ungeeigneter Kunststoff, wenn ein 16-hundert-Gramm Helm aus einem Meter Höhe herab fällt und „zu Bruch“ geht. Das Teil ist nicht aus Glas! Da gibt es einen sehr hohen elastischen Anteil, um die Aufprallenergie an die innere Schale weiter zu geben, bevor es zu Bersterscheinungen an der Helmschale kommt!
Für mich ist das ein „Lackschaden“, den ich ausbessern würde. Als Optimist sehe ich keine relevante Einschränkung der Schutzfunktion. Die praktische Wirkung des Helmes ist vor dem Komma angesiedelt... Aber das ist meine Sicht der Dinge und steht natürlich im Widerspruch zu den Anmerkungen der Hersteller, die sich von Gesetzes wegen logischerweise auf die „sichere Seite“ begeben müssen - und nichts lieber tun, als neue Helme zu verkaufen...
So oder so bleibt es beim Themenstarter, zu entscheiden, was er macht. Das Forum gibt grundsätzlich Meinungen der User wieder, niemals rechtlich verbindliche Handlungsanweisungen!


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Alpenbummler
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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#29 Beitrag von Alpenbummler » 16. September 2020, 21:51

Tja, so ist das bei solchen Themen. Der TE hat jetzt einen Reigen von Antworten zwischen "Macht nix" bis "Schmeiß weg das Ding" und kann sich doch selbst überlegen, was er macht. Alle Antworten Schrott finde ich aber dennoch nicht. Gerade diese hier hört sich für mich sehr fundiert an:
Larsi hat geschrieben:
15. September 2020, 20:51
Im zweiten Bild sieht es für mich so aus, als sei der Helm genau auf den angedeuteten Spoiler gefallen.
Da der Lack von dort aus nach oben und unten eingerissen ist, und zwar von innen nach außen geplatzt (kein Aufprallbereich bei diesem Sturz), gehe ich davon aus, dass die Faserstruktur aus "S.T.R.O.N.G.-Fibre" in diesem Bereich beschädigt ist und den Lack hochgedrückt hat.

MMn ist der Helm leider Schrott.

Eine Stellungnahme eines Sachverständigen (Schuberth) würde mich interessieren.
Würde mich auch interessieren, was jetzt letztlich dabei rauskommt. Und eine mögliche Antwort von Schuberth würde ich auch gerne lesen.

RS1100
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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#30 Beitrag von RS1100 » 16. September 2020, 22:10

Es wird von Optimisten und Pessimisten gesprochen, wie wäre es denn mal mit den Realisten? Behaupte mal, alle die schon ein paar Jahre und Kilometer mit dem Motorrad unterwegs sind, ist der Helm schon ein paar mal runtergefallen und keiner hat sich deshalb einen neuen gekauft. Wer so ängstlich ist, sollte das Motorradfahren einfach aufgeben.

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#31 Beitrag von Pumpe » 17. September 2020, 06:26

Ja, und wieder mal das dumme Geschwätz von „ängstlich“ und „sollen doch aufhören“
Vielleicht auch einfach nur verantwortungsbewusst, weil z.B. Familienvater und Alleinernährer...

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#32 Beitrag von RS1100 » 17. September 2020, 06:54

Und wieder einmal das Gewäsch, ja aber was da alle passieren kann.

Tauscht du deinen Knieprotektor auch jedesmal aus, wenn du dich mal beim Luftaufpumpen oder in der Kirche mit ca. 70 kg draufkniest? Wir sprechen hier von ca. 1,5 kN, selbst wenn die Schale einen kleinen oberflächlichen Riss hätte, was physikalisch bei diesen Kräften F = m * a gar nicht möglich ist*, wäre die Funktion nicht beeinträchtigt, weil die Dämpfung (Styropor) nicht davon betroffen ist. :idea:

Aus Wikipedia:
Moderne Helme sind so konzipiert, dass sie bei einer Krafteinwirkung, z. B. einem Schlag, diese in Verformungsenergie umwandeln. Entscheidend ist dabei weniger das Material der Außenschale, sondern mehr die Beschaffenheit der Innenpolsterung (normalerweise Styropor-Schaum), die zwischen Außenschale und Innenfutter sitzt. Diese Schicht ist der einzige komprimierbare Teil des Helmes, sie übernimmt beim Aufprall die eigentliche Dämpfung.
Nur zur Erinnerung, der Helm ist "kopflos" vom Motorrad gefallen. :lol:

* Wie schrieb einer, der Helm ist nicht aus Glas.

Larsi
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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#33 Beitrag von Larsi » 17. September 2020, 07:52

RS1100 hat geschrieben:
16. September 2020, 22:10
Es wird von Optimisten und Pessimisten gesprochen, wie wäre es denn mal mit den Realisten? Behaupte mal, alle die schon ein paar Jahre und Kilometer mit dem Motorrad unterwegs sind, ist der Helm schon ein paar mal runtergefallen und keiner hat sich deshalb einen neuen gekauft. Wer so ängstlich ist, sollte das Motorradfahren einfach aufgeben.
Und du bist einer dieser Realisten?
Für mich gehörst du in die Kategorie "Optimist".

Ich behaupte auch mal was:
Keiner von uns kann anhand der Fotos eine fachkundige belastbare Auskunft geben und ist daher auf Bauchgefühl und (Ein)Schätzung angewiesen.
Du würdest den Helm weiter verwenden, ich würde ihn entsorgen oder einen Nistkasten daraus bauen.

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#34 Beitrag von RS1100 » 17. September 2020, 08:17

Ich würde darin nicht nisten, viel zu gefährlich. :lol:

Mal ehrlich, wie viele deiner Helme sind dir schon runtergefallen und wie viele davon hängen als Nistkasten bei dir im Garten. :lol:

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#35 Beitrag von Pumpe » 17. September 2020, 08:28

...soso, 1.5 kN (Entspricht ca. 150 kg!) wahrscheinlich meinst Du 15 N? 1.5 kg bei einer Fallhöhe von 1.0 m?
Gruss

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#36 Beitrag von RS1100 » 17. September 2020, 08:53

Sollst auch mal Recht haben. :oops: Danke für die Richtigstellung.

So hat der Thread doch noch etwas gutes, wir befassen uns mal wieder mit der Physik. :wink:

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#37 Beitrag von Pumpe » 17. September 2020, 08:59

:wink:

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#38 Beitrag von bmw peter » 17. September 2020, 09:33

Was mach ich falsch ?

Mir ist in 40 Jahren noch nie ein Helm runtergefallen.
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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#39 Beitrag von Larsi » 17. September 2020, 13:56

RS1100 hat geschrieben:
17. September 2020, 08:17
...
Mal ehrlich, wie viele deiner Helme sind dir schon runtergefallen und wie viele davon hängen als Nistkasten bei dir im Garten. :lol:
Keiner, außer der Kopf steckte drin ... zumindest in den letzten 25-30 Jahren, nachdem ich gelernt hatte, dass ein Helm nicht nur Insektenschutz ist.
Ich kaufe schon lange nur Helme einer gehobenen Preisklasse und gehe entsprechend sorgsam damit um.

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#40 Beitrag von Bubi » 17. September 2020, 15:20

von mir aus kann ich sagen der hat einen Riss, also eine Bruchstelle die da ist wo sie nicht sein sollte.

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#41 Beitrag von Pumpe » 17. September 2020, 15:23

Ja, passiert nicht so oft wie einige wohl vermuten. In den letzten 12 Jahren, seit meinem Wiedereinstieg, ist mir auch keiner runtergefallen.
Gruss

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#42 Beitrag von Jürgen VAI » 18. September 2020, 07:10

Traurig, dass ein Helm so einen Sturz nicht wegsteckt, ist aber so.
Die Helme sind auf maximale Sicherheit bei geringstem Gewicht hergestellt, da reicht es eben nur für einmal.
Die Absolution kannst du hier für deinen beschädigten Helm nicht erwarten.
Gruß aus Vaihingen an der Enz, der schwäbischen Toskana.
Jürgen

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JRR
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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#43 Beitrag von JRR » 19. September 2020, 18:18

Hallo zusammen,

Als erstes eine großes Danke für eure Einlassungen zum gestellten Thema. Als zweites, möchte ich mitteilen, dass der Helm weiterverwendet wird, aber nicht als Nistkasten....und als dritte möchte ich erklären warum.

Schuberth nennt ja sein Material "Duroplast"....es ist nicht anderes als ein glasfaserverstärkter Kunstharz(Werkstoff). In diesem Fall werden Glasfasern in welcher Ausfhrung auch immer mit Kunstharz laminiert und unter Druck und Temperatur in einer Form "gebacken". Um aber jetzt eine A---h* Oberfläche zu erhalten wird in die Negativ-Form sogenanntes Gelcoat eingebracht. Dieses kann, genau wie das Laminierharz, in allmöglichen Farben eingefärbt werden. Anschließend kann man die Oberfläche noch lackieren.
Nachdem ich mir das abgeplatzte an der Aufschlagstelle mit einer Lupe genauer angeschaut habe, konnte ich feststellen, dass der Spoiler vollständig au dem Gelcoat besteht, also auch keinen Faseranteil hat.
Ich betreibe neben her noch etwas Flugmodellsport und besitze daher auch noch das eine oder andere Modell mit GFK-Rumpf. Diese weisen die gleiche Bauweise wie der Helm auf, nur eben wesentlich dünner. Durch die Beanspruchung beim Landen auf der Wiese bildet die Oberfläche nach und nach beim Aufsetzpunkt des Seglerrumpfes einige Haarrisse im Gelcoat, trotzdem sind keine Festigkeitseinbußen oder Beschädigungen im Inneren des Rumpfes zu erkennen.

Ich habe die Stelle entfettet, und mit Epoxidharz ausgebessert, nicht lackiert, sondern ein Stück Klebefolie drübergeklebt. Diese entwickelt ihr volle Klebkraft durch kurze Erwärmung.

Natürlich ist ein Helm etwas anderes als ein Flugmodell, die "Bauweise" aber verwandt. Und ein Helm aus einem Faserverbundwerkstoff ist doch eine andere Materialqualität als Polycarbonat oder ABS-Kunststoffe

Liebe Grüße

Jochen
Grüße
Jochen
___________________________________________________
geht nicht--gibt´s nicht--schon wieder kaputt :oops:

Bubi
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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#44 Beitrag von Bubi » 19. September 2020, 19:59

JRR hat geschrieben:
19. September 2020, 18:18
Hallo zusammen,

Als erstes eine großes Danke für eure Einlassungen zum gestellten Thema. Als zweites, möchte ich mitteilen, dass der Helm weiterverwendet wird, aber nicht als Nistkasten....und als dritte möchte ich erklären warum.

Schuberth nennt ja sein Material "Duroplast"....es ist nicht anderes als ein glasfaserverstärkter Kunstharz(Werkstoff). In diesem Fall werden Glasfasern in welcher Ausfhrung auch immer mit Kunstharz laminiert und unter Druck und Temperatur in einer Form "gebacken". Um aber jetzt eine A---h* Oberfläche zu erhalten wird in die Negativ-Form sogenanntes Gelcoat eingebracht. Dieses kann, genau wie das Laminierharz, in allmöglichen Farben eingefärbt werden. Anschließend kann man die Oberfläche noch lackieren.
Nachdem ich mir das abgeplatzte an der Aufschlagstelle mit einer Lupe genauer angeschaut habe, konnte ich feststellen, dass der Spoiler vollständig au dem Gelcoat besteht, also auch keinen Faseranteil hat.
Ich betreibe neben her noch etwas Flugmodellsport und besitze daher auch noch das eine oder andere Modell mit GFK-Rumpf. Diese weisen die gleiche Bauweise wie der Helm auf, nur eben wesentlich dünner. Durch die Beanspruchung beim Landen auf der Wiese bildet die Oberfläche nach und nach beim Aufsetzpunkt des Seglerrumpfes einige Haarrisse im Gelcoat, trotzdem sind keine Festigkeitseinbußen oder Beschädigungen im Inneren des Rumpfes zu erkennen.

Ich habe die Stelle entfettet, und mit Epoxidharz ausgebessert, nicht lackiert, sondern ein Stück Klebefolie drübergeklebt. Diese entwickelt ihr volle Klebkraft durch kurze Erwärmung.

Natürlich ist ein Helm etwas anderes als ein Flugmodell, die "Bauweise" aber verwandt. Und ein Helm aus einem Faserverbundwerkstoff ist doch eine andere Materialqualität als Polycarbonat oder ABS-Kunststoffe

Liebe Grüße

Jochen
die Fasern ziehen sich von Kante zur Kante und geben den ganzen Konstrukt die Zugfestigkeit und sollten nicht gebrochen sein. So wie du das beschreibst, kannste auch eine
´nur Kunstharz´ gegossene Schale nehmen.
zu deinem Modellflugzeug der höchstens einen Maulwurf auf den Kopf fällt, würdest du in einen echten Flieger mit rissigen Anbauteilen einsteigen und damit 1500 Meter hoch fliegen?

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#45 Beitrag von CDDIETER » 19. September 2020, 20:30

Hallo Jochen,
So sehe ich das auch. Mein damaliges Boot aus GFK, war schon ein bischen größer, hat auch manche Beschädigung des Geelcoats abbekommen. Es waren auch schon mal größere Schäden. Ich habe damit manche schwere Wetter auf See mitbekommen und das waren bestimmt extreme Belastungen. Im Winter oder zwischendurch,wurden die Schäden in der Werft fachmännisch repariert, danach war alles wieder O.K.. So ein "Schönheits Schaden" läßt sich wie beschrieben einfach reparieren. Die Hersteller wollen natürlich neue Produkte verkaufen.
Ein Auto wird doch auch nach einem normalen Schaden repariert! Also ich habe mein Boot auch nicht weggeschmissen! :roll:
Epoxi Harz und Glasfaser Matten haben immer geholfen.
Gruß aus den "Holländischen Bergen"

CdDieter

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#46 Beitrag von RS1100 » 19. September 2020, 21:17

Wenn ABER jetzt, bla bla bla. Alles richtig gemacht, man nennt das fachmännisch repariert, wenn man ein wenig Ahnung von diesen Werkstoffen hat. :idea:

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#47 Beitrag von Vmax » 20. September 2020, 06:40

Mir ist auch schon ein Helm vom Mopedsitz heruntergefallen. Bis auf einen Kratzer war aber nichts zu sehen. Die Abplatzungen beim Schuberth Helm sehen heftiger aus, warscheinlich wegen der Kante und der somit ungünstigeren Belastung auf dem Helm.
Ich würde auch kein Vertrauen mehr in so einem Helm haben und den Ratschlag des Vorposter /Einschicken nach Schuberth/ annehmen.

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Werner
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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#48 Beitrag von Werner » 20. September 2020, 14:03

Ich würd den auch einschicken. Oder zumindest mal anrufen. Früher hatten die die Helme geröntgt und dann eine Aussage getroffen. Man kann ja nach deren Meinung dann immer noch überlegen was man macht.
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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#49 Beitrag von Soccerkojak » 20. September 2020, 18:48

Werner hat geschrieben:
20. September 2020, 14:03
Ich würd den auch einschicken. Oder zumindest mal anrufen. Früher hatten die die Helme geröntgt und dann eine Aussage getroffen. Man kann ja nach deren Meinung dann immer noch überlegen was man macht.
genauso würde ich das auch machen.

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Re: Schuberth C3 runtergefallen

#50 Beitrag von KalleWattCux » 26. September 2020, 13:38

Hallo, jeder kennt wohl den Fall des runtergefallenen , oder angeschrammten Helmes.
In diesem Fall sieht es allerdings fies aus, Abplatzungen in zwei Richtungen von einer harten Kante aus.
Die Frage ist doch, würde Deine Frau mit diesem Helm unbeschwert weiterfahren wollen ?
Gruß Kalle

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