R1250R Tuning

Alles, was mit der Technik der WASSERgekühlten R1200/R1250xx zu tun hat
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PHS
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R1250R Tuning

#1 Beitrag von PHS » 4. September 2019, 18:35

Hallo,
Hat sich schon jemand gedanken gemacht, wie man die neue R1250R PS- aber insbesondere Nm-mässig etwas verbessern kann ?
Anschraub-Teile gibt es ja schon jede Menge. Mich interessiert aber nur echte Wertarbeit am eingemachten, siehe meine grüne R1300R im thread über Big Bore. Abstimmung auf der Rolle selbstverständlich. TüV kein Thema, da es nicht um Lautstärke geht und man von aussen nichts sieht ;-)
Ciao,
Philipp, der es nicht lassen kann, gutes etwas zu verbessern ...

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sebbo
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Re: R1250R Tuning

#2 Beitrag von sebbo » 4. September 2019, 19:59

Schau mal beim STC Otto Leirer vorbei. Der macht Kennfeldoptimierungen und Fast-Flash Geschichten:



Grüße
Sebbo

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farbschema
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Re: R1250R Tuning

#3 Beitrag von farbschema » 8. September 2019, 08:31

sebbo hat geschrieben:
4. September 2019, 19:59
Schau mal beim STC Otto Leirer vorbei. Der macht Kennfeldoptimierungen und Fast-Flash Geschichten:

Grüße
Sebbo
Danke Sebo,

zum Video: viele Worte, wenig Fakten.

Einzig interessant war doch, dass die Eingangsmessung knapp unter 130 PS
an der Kupplung war und die Nocke bei "Gas" zum Großteil auf der höheren Stellung sitzt,
daher nicht mehr schaltet. Dies wird ggf. dafür verwendet, um die Abgase konform zu halten.

Nach 4 Tagen abtimmen konnte er die Spitzenleistung nicht verbessern, lediglich in der Mitte
konnte er (marginal) optimieren. Dies wirds als Flash geben. Vermutlich ohne Gutachten (?)

Lieben Gruß
Grüße, Felix
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sebbo
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Re: R1250R Tuning

#4 Beitrag von sebbo » 8. September 2019, 08:54

Vermutlich wird es erst richtig interessant, wenn man eine Komplettanlage montiert und dann die Kennfeldoptimierung vornimmt.

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PHS
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Re: R1250R Tuning

#5 Beitrag von PHS » 18. September 2019, 09:40

In der Tat impliziert eine Änderung des Luftstromes (Luftfilter+Airbox, Krümmer, Vorschalldämpfer, Klappe, Nachschalldämpfer, Db-Eater) ein neues Mapping um Sinn und Zweck zu haben. Einfach einen neuen Nachschalldämpfer zu montieren befriedigt allenfalls das Geräuschbedürfnis und eine Gewichts-Minderung. Meist ergibt sich aber ein Nm- und PS-Verlust. Soweit ich weiss gab es bei den vorherigen Boxern eine positive Ausnahme: der SR-Topf.

In diesem Thread geht es mir jedoch um mehr. Bei meiner grünen Kuh wurde alles obige abgehakt, zusätzlich wurde bei Rössner & Rose der Hubraum vergrössert (Wössner Pleuel & Kolben), der Zylinderkopf bearbeitet und selbstrednend das Mapping optimiert. Neue Nocken nicht notwendig: Drehmoment ist mir wichtiger als Spitzenleistung. Resultat: 117 Nm, 139 PS, dies ohne Probleme und mit grosser Freude seit über 10'000 Km in den Alpen.

Mich interessiert nun das zugegebenermassen neue Feld des Tuning des 1250-Motors am eingemachten, also nicht etwa nur Luftstrom-Änderungen wie eingangs beschrieben. Lassen wir mal Kompressor-Lösungen aus, das wird es wohl irgendwann in Glemseck oder auf US-Websites geben. Chip-Tuning mit Umgehung oder gar Pfuschen in der Mototronik soll auch kein Thema sein, soweit es die einzige Massnahme ist: der Gewinn ist marginal. Bestenfalls lässt sich die Homologationsbedingte Gemisch-Abmagerung im mittleren Drehzahlbereich ausbügeln.

Problematisch wird es wohl aus zwei Gründen: bei den wassergekühlten Boxern sind die Zylinder Teil des Kurbelgehäuses und der 1250-Ventiltrieb ist wesentlich komplexer.

Die Frage ist also keine einfache und es wird wohl einige Zeit vergehen, bis genügend Erfahrung zusammenkommt. Dennoch wollte ich hiermit das Thema in die Landschaft stellen.

Alles Gute und vielen Dank für's grübeln,
Philipp

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Re: R1250R Tuning

#6 Beitrag von RE7 » 19. September 2019, 09:34

Wo soll die Reise denn hingehen? 1250ccm und 143 Nm bei einem nicht aufgeladenen Motor finde ich schon ganz beachtlich.

Spürbar mehr Drehmoment wird wahrscheinlich übers Kennfeld kaum zu bewerkstelligen sein. Wenn der Otto Leirer das in 4 Tagen nicht hinbekommt, dann wird es schwer. Da hilft wahrscheinlich nur mehr Hubraum.

Pro 100ccm 10Nm Drehmoment, dann hat der Ingenieur vieles richtig gemacht. Bei 11,4Nm sehr Vieles.

Grüße

Martin

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Re: R1250R Tuning

#7 Beitrag von PHS » 19. September 2019, 18:13

Danke Martin. Eigentlich hast Du Recht ...
Mal sehen was die Zukunft noch bringt ... Falls überhaupt.
Ciao,
Philipp

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farbschema
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Re: R1250R Tuning

#8 Beitrag von farbschema » 21. September 2019, 08:17

RE7 hat geschrieben:
19. September 2019, 09:34
Wenn der Otto Leirer das in 4 Tagen nicht hinbekommt, dann wird es schwer.
Da hilft wahrscheinlich nur mehr Hubraum.
BMW entwickelt ja nicht erst seit gestern.
Letztlich hat Leirer gezeigt, dass es keine einfach zu findenden Potenziale gibt,
die ein Tuner schnell mal freischaltet.

Also wieder: Hubraum / Füllung / Drehzahl ;-)

Glaskugel: In 10 Jahren gibts dann den originalen R1350 R Motor mit 1390ccm mit 170 PS, kurz bevor die Verbrenner abgelöst werden.
Die S1000RR gibts dann als e-Turbo, 600ccm / 3 Zylinder und 170 kg bei offiziell 200 / 230 PS und EURO 9z.
Ich brauche die Leistung wohl nicht 8)
Grüße, Felix
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Re: R1250R Tuning

#9 Beitrag von teileklaus » 21. September 2019, 15:39

Philipp was ist denn dein Begehr über der Big Bore 1240 er?
Ich hatte mal die Drehmo NW mit über 140 NM drin, die mich im 2.3 4 Gang aufs HR brachten , da hat mich genervt , so viel Leistung ist erst weiter oben zu gebrauchen und reißt nur den Reifen zusammen.
Ich für mich sage, wenn ich mehr Beschleunigung brauchen werde oder würde, dann kaufe ich mir eine S1000 R oder XR.. Als Soziusgerät dann auch lieber eine K 1300,
ein weiter erstarkter Big Bore kann zwar auch schlanke 135 NM aber 145 PS haben, aber unter 3000 fährst du dann eh nicht. Der R1200S Motor hat zB seinen Fahrbereich zwischen 4800 und 7800 und dort die besten Werte, die man natürlich auch um 20 NM und PS anheben kann.
oder eben mit 106 mm aus dem DOHC dann 149 NM und 130 PS machen, ob das aber dann das ist, was du willst? Das ist ein wilder Stier der alles angreift was ihm vors angehobene Rad kommt. haha
Eine CB 1000 mit 150 PS ist ab Händler billig und seidenweich fahrbar sagen die Motorrad Tester. Man fährt halt 2000 U höher, aber sicher auch nicht langsamer, weil die sanfter ans Gas geht.
Die WC sind sehr schlecht stärker zu machen, drum bleib bei den Dohc oder geh gleich auf einen schnelleren 4 Zylinder der ab 120 km/h punktet, mehr Last auf dem VR hat und deswegen gefahrloser beschleunigt werden kann. Dann bist du aber ein Gebückter.
Mehr Hubraum in einen BMW R1200 LC ist gleich mal eine andere Hausnummer. Da ist soweit ich weiß keiner dran.
wenn ich mal 139 NM durch 1230 ccm teile, mal 100ccm nehme komme ich auf 11,30 NM also habe ich sehr viel richtig gemacht, beim Tuning. Ohne Schaltsaugrohre, Schaltnocken, aber schlechterem Abgas zugegeben.

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Re: R1250R Tuning

#10 Beitrag von PHS » 2. Oktober 2019, 10:43

Danke Teileklaus für Deinen wie immer einleuchtenden, praxisgerechten und ausführlichen Kommentar. Somit komme ich zum Schluss, dass angesichts der kaum darzustellenden Hubraumerhöhung bei den Wassergekühlten Boxern mit der neuen 1250 das Ende der vernünftigen Leistungssteigerung erreicht ist. In der Tat hat das Werk hier ordentliche Arbeit geleistet.
Somit sehe ich als einzige Lösung den leicht rückgängigmachbaren Einsatz eines Powercommanders V, um die homologationsbedingte Delle beim Drehmomentverlauf auszubügeln. Somit hängt die Maschine noch besser am Gas dank des fetteren Gemisch.
Zudem sich der Aufwand in Grenzen hält: PCV plus Null-Map-Schalter und Programmieren auf der Rolle. Plus Zufahrt zu einem der wenigen, die letzteres perfekt beherrschen.
Alles Gute,
Philipp

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Re: R1250R Tuning

#11 Beitrag von teileklaus » 2. Oktober 2019, 12:29

Hallo , Es sind Projekte R1200 LC zu lesen wo mit Nockenverdrehen der Leistungsbereich sowohl nach oben als auch nach niedrigeren Drehzahlen verschoben wurde, dann mit Rexxern das ganze optimiert.
An den Ducati 150 PS Drehmomentkurven siehst du dass da eben zur BMW höhere Drehzahlen zu fahren sind damit es vorwärts geht. Dann aber geschwind.
Mein Eindruck ist, dass wenn es mehr sein soll, dann eben ein 4 Zylinder hermuss 160 PS und höher drehen, oder aber eine K1300S( Soziustauglich) mit Gewicht aber 175 PS und auch 140 NM aber über weite Bereiche. Dann mit etwas Abstrichen bei der Wendigkeit, dafür bringt die aber auch mit 2 Rädern am Boden die 140 NM auf den Asphalt.
Ich hatte grad mehrere Überholmanöver mit Sozius auf dem HR im 3. oder 4. Gang bergauf, das ist nicht so gut.
Die Steigerung von deiner oder meiner auf die 1250 er ist glaub ich nur auf dem Papier..
Gruß Klaus

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Re: R1250R Tuning

#12 Beitrag von Kleinnotte » 2. Oktober 2019, 12:45

Hallo Klaus, sei doch bitte mal ehrlich und sage mal, ob man wirklich 130 oder gar mehr PS braucht und auch auf die Straße bringt...?
Gruß Jens

K-Treiber seit 2002, die 589/72KW von 17,2TKm-89,8TKm gefahren dann auf die K12/96KW umgestiegen, mit 18,9TKm übernommen, gefahren bis jetzt 118Tkm
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Re: R1250R Tuning

#13 Beitrag von teileklaus » 2. Oktober 2019, 13:11

Ja ich denke, dass ich immer ehrlich berichte.
"Man" gibt es nicht, der eine so der andere anders.
Ich für meinen Teil bin froh, wenn ich überhole und Gegenverkehr auftaucht, dass ich schnell mal die 140 NM bei 5000.. bis 6800 abrufen kann und vorbei bin.
Nein keiner braucht dauernd 130 PS mit Sozius ist man eher an gleichmäßig schneller Fahrt interessiert. Ja bin ich auf der Bahn will heim dann lasse ich die 130 PS im 5 ten schon auch bis 200 rausdrehen und schalte dann in den 6. um mal vorzukommen, wenn es Sinn macht, ansonsten reichen mir 130..150 dauernd für schnelle Schnitte. Leistung rufe ich eher auf der Landstraße ab.
Big Bore ist halt beim Fahren, und das ist auch bei der R1250 er so, dass man entspannt niedertourig einfach im 4 oder 5. Gas gibt ohne runterzuschalten.
Hat man die 140 NM, dann ist es egal ob man bei 7800 oder 8000 dann 120 sogar 135 PS hat.
Eine R1200S zieht dennoch vorbei wenn man sie dann auf 145PS bei schlanken 125 NM hat, weil zum Schnellfahren über 200 auf der Bahn einfach Windschutz dazugehört, sonst hält man das keine 20 Minuten aus.
Die Diskussion ist hier ja nicht ob mans braucht, und dauernde Vetos das Braucht kein Mensch sind genauso hilfreich wie bei der S1000 R RR oder XR, wenn man die will kauft man sich die.
Nun könnte man genauso bei der 1250 er fragen für was braucht der Kunde eine 18000 .- Maschine, die er dann mit 70 abgerufenen PS fährt?
Eine Honda 125 ist mit 12 PS sparsamer und kann auch Spass machen.
Die Frage ob mans braucht stellt sich mir auch, wenn ich Am Kindergarten die fetten SUV sehe die gerade 10 KG anliefern. Nein braucht man nicht. Ein Polo Baujahr 2005 täte es auch.
Ich für meinen Teil konnte 6000.- plus 3000 Big Bore bezahlen, eine R1250 kostet ein vielfaches und kann kaum mehr.
Der imense NW Schaltaufwand der 1250er ist nur den großen Einzelhubräumen der 2 Zyl. in Verbindung mit den immer aberwitzigeren selbst auferlegten Abgasnormen geschuldet. Und natürlich dem Kunden, der was immer Neueres zu brauchen glaubt.

Der ideal beherrschbare Einzelhubraum ist bei ca 280 bis 320 ccm, mit Wasserkühlung und als 3 oder 4 Ventiler. Also boomen die MT 09 er und die MT07 er genauso wie die 3 Zylinder Briten mit fetter Leistung und sehr hohen frühen Drehmomenten und wenig Spritverbrauch.
DA würde ich mir bei BMW was wünschen, eine 3 Zl Reihenmotormaschine mit wenig Gewicht. "Brauchen" tut niemand ein starkes Motorrad eher einen Roller als 2. Gefährt.

edit: ach so noch was, sollte mir das hohe Gewicht bald mal zu viel sein, kaufe ich ne MT07 oder baue eine Rnine leicht auf max 75 PS und früh hohes Dremoment um.. Langhubkurbelwelle und kleine Rohre, das drückt früh.
Habe eine R1200GS gesehen die 198 KG mit 8 Liter Sprit wiegt .

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Re: R1250R Tuning

#14 Beitrag von teileklaus » 2. Oktober 2019, 13:31

man kann ja ein Thema aufmachen: wieviel Leistung braucht der Mensch..

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RE7
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Re: R1250R Tuning

#15 Beitrag von RE7 » 2. Oktober 2019, 13:58

Kleinnotte hat geschrieben:
2. Oktober 2019, 12:45
Hallo Klaus, sei doch bitte mal ehrlich und sage mal, ob man wirklich 130 oder gar mehr PS braucht und auch auf die Straße bringt...?
Brauchen? Nein, wahrscheinlich nicht. Nice to have auf jeden Fall. Auf die Straße bringen? Ja, auch. Bei meinen 125 PS wünsche ich mir schon hin und wieder mal eine Schippe obendrauf. Immer mit passendem Drehmoment unterwegs zu sein, ist dank Blipper nichtmehr notwendig. Wenn beim Überholen im 6. tatsächlich mal zu wenig Dunst da ist, dann einfach bei voll geöffneter Drosselklappe zwei Gänge runtersteppen, Das fetzt richtig.

Aber wie Klaus schon sagte und dem stimme ich absolut zu:
Mit vertretbarem Aufwand mehr Drehmoment wird schwierig und ob es Sinn macht, sei mal in Frage gestellt. Mit einem schönen japanischem Vierzylinder ist man da ggf. besser bedient. Wobei der Boxer ab der LC deutlich elastischer wurde.

Meinen ersten Boxer fuhr ich 2012 in Form der R1200R. Alle Zeitungen und Stammtische waren voll des Lobes für diesen Motor. Ich hatte damals eine ZRX1200R (habe ich immernoch) und war super enttäuscht über das schmale Drehzahlband und den mäßigen Durchzug.

Ich kaufte mir damals eine 1090er Brutale, die mir dann aber auf Dauer zu extrem war. Der 12er LC Motor ist ein schöner Kompromiss, den 1250er habe ich noch nicht gefahren, werde es aber bald tun, auch wenn ich dann Angst um Sparschwein und Haussegen bekomme.

Drehmoment ist in wichtig, ein breit nutzbares Drehzahlband mit möglichst linearer Leistungskurve nur noch durch ein gut gespreiztes Getriebe zu toppen.

Grüße

MArtin

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Re: R1250R Tuning

#16 Beitrag von qtreiber » 2. Oktober 2019, 14:55

RE7 hat geschrieben:
2. Oktober 2019, 13:58
..., dann einfach bei voll geöffneter Drosselklappe zwei Gänge runtersteppen,
geht das? Bei meiner Multi 1260s, mein einziges Moped mit Schaltautomat, muss ich beim Runterschalten den Gashahn zudrehen.
Gruß
Bernd - qtreiber (AUR)
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ehemals schöne, schwarze R1200R, jetzt auf Multi unterwegs und Xcountry für's Kleine
...hier fehlt das Danone-Logo...

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Re: R1250R Tuning

#17 Beitrag von RE7 » 2. Oktober 2019, 15:42

Mußte ich bei der MV Turismo Veloce auch. Bei der BMW gehts.

Grüße

Martin

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Re: R1250R Tuning

#18 Beitrag von Papiermann » 7. Oktober 2019, 21:26

Bei meiner 2017er RS soll man den Gashahn zumachen
Gruß aus Hesse Heinz

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