Basecamp....ein paar Fragen...

Routenplanungs- und Anwendungs-Software (KEINE Firmware!)
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Alpenbummler
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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#326 Beitrag von Alpenbummler » 8. September 2019, 21:33

Tramper hat geschrieben:
8. September 2019, 20:41
Sagte ich nicht Windoof? :lol:
Ääähm, nein. Von einem bestimmten Betriebssystem hast du nichts geschrieben. Stammt dein Tipp von einem iDing? In BC für Windows gibt es diesen Eintrag auf jeden Fall nicht. Macht aber nix, ich krieg' ihn ja per Doppelklick auch.

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#327 Beitrag von Alpenbummler » 8. September 2019, 21:36

Tramper hat geschrieben:
8. September 2019, 20:32
Das war schon im guten alten MapSource Programm so, dass Wegpunkte und Routenpunkte unterschiedlich erstellt und gehandhabt werden. ...
Da hast du jetzt viel geschrieben aber zum Thema nichts gesagt.

Im Raum steht:
"Wenn man eine Route mit selbst gesetzten Wegpunkten (ich sage gerne Routennägel) ohne Alarm auf eine bestimmte Trasse zwingt und diese Trasse beim automatischen Routen durch BC nicht rauskäme, bleibt die Route nach dem löschen dieser Wegpunkte oder nicht?". Ich behaupte "Die Route wird sich durch das Löschen der Routennägel ändern.". Joerg58kr sagt "Die Route wird sich wahrscheinlich nicht ändern.".

Was sagst du und wer probiert's aus?

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#328 Beitrag von qtreiber » 8. September 2019, 21:47

die Route ändert sich, es sei denn, es gibt keine andere bessere Alternative.
Gruß
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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#329 Beitrag von Tramper » 9. September 2019, 04:14

Alpenbummler hat geschrieben:
8. September 2019, 21:36
"Wenn man eine Route mit selbst gesetzten Wegpunkten (ich sage gerne Routennägel) ohne Alarm auf eine bestimmte Trasse zwingt und diese Trasse beim automatischen Routen durch BC nicht rauskäme, bleibt die Route nach dem löschen dieser Wegpunkte oder nicht?".
Wenn man einen Routenpunkt setzt, wird die Routingsoftware (egal von BC oder Navi) exakt über diesen Punkt führen. Die ganze Navigationstechnik arbeitet mit Koordinaten die einen Punkt eindeutig definieren. Wenn man einen Punkt aus einer Route entfernt, bestimmen die Koordinaten des davor und des dahinter liegenden Punktes wie die Software die neue Route rechnet.

Nenn deine Routennägel niemals Wegpunkte, da sie Routenpunkte sind und bleiben. Garmin unterscheidet in Funktion und Handhabung zwischen Wegpunkten, Routenpunkten, Trackpunkten und POI's. Die einzige Gemeinsamkeit ist deren Funktion in einer Route als Startpunkt, Zwischenziel oder Endziel.

Was die meisten Anwender nicht beachten, dass Punkte die mit Koordinaten definiert werden, eine Genauigkeit von 3 Meter oder weniger aufweisen. Setzt man die Punkte mit der Maus am Bildschirm, geschieht das hingegen mit einer Ungenauigkeit von bis zu 70 Metern! Die Routingsoftware berücksichtigt in seinem Algorithmus, ob der Punkt rechts neben der Fahrbahn, auf der rechten Fahrbahnseite, in der Strassenmitte, in der linken Fahrbahnseite oder links neben der Fahrbahn gesetzt wurde! Grosse Schwierigkeiten bereitet der Routingsoftware die Punkte, welche in eine Kreuzung/Abzweigung gesetzt werden. Man erhält nur zuverlässige Berechnungen, wenn der Punkt mindestens 150 bis 300 Meter vor oder nach der Einmündung der Strasse gesetzt wird. Ebenso sollten Start und Zielpunkt einer Route mindestens 150 Meter von einander entfernt liegen, auch wenn sie in Wirklichkeit die identischen Koordinaten haben.

Mit einer hochauflösenden Maus erreicht man auf einem hochauflösenden Bildschirm in der grösst möglichen Einzoomstufe in BC etwa eine Genauigkeit von 5-7 Metern. In den allermeisten Fällen wird die Routingsoftware von BC die gleiche Route zwischen Start und Zielpunkt berechnen. Auf dem Navi während der Tour sieht es aber wieder anders aus, da der Weg vom aktuellen Standort des Navis auf dem Motorrad zum nächsten Punkt berechnet wird. Und der Standort des Motorrades wird höchstwahrscheinlich nicht genau (Koordinaten) derselbe sein, wo man in BaseCamp einen Punkt gesetzt hat. Ergo wird die Route von zwei Startpunkten zum gleichen Zielpunkt berechnet, und das kann zu unterschiedlichen Routenberechnungen führen. Diese Beobachtung mache ich häufig, wenn ich mit einer Gruppe auf einer Tour bin. Alle Mitfahrer verwenden das gleiche Navimodell mit denselben Software Versionen wie ich. Geben wir die gleichen Zielkoordinaten ein, errechnen die Navis unter bestimmten Umständen zwei bis drei unterschiedliche Routen zum Zielpunkt, da die Motorräder nicht auf der exakt gleichen Position stehen, sondern nebeneinander stehen resp. versetzt hinter einander herfahren.

Fazit: Das "Zerschiessen" (abweichende Berechnungen) einer Route hat hauptsächlich zwei Ursachen. Zum Einen die unpräzis oder unterschiedlich gesetzten Punkte (Startpunkte) und seit über 15 Jahren auch die ungleichen Voreinstellungen in MapSource, BaseCamp und Navi Modellen. Gerade bei den Voreinstellungen hat Garmin sich über die Jahre verschlimmbessert.

Überspielt man ältere Routen aus Map Source auf neuere Navis (2013 oder jünger) führt das Navi möglicherweise abstruse Routenberechnungen durch, manchmal buchstäblich mit der Kirche rund um das Dorf. Aber selbst wenn man Neuberechnung der Route ausschliesst, kann die Routenführung des Navis unbrauchbar sein wegen den unterschiedlichen Voreinstellungsparametern. Abhilfe schafft nur der Import der MS-Route in BaseCamp um sie dort nach der Neuberechnung zu kontrollieren, ob sie noch der ursprünglich geplanten Route entspricht. Wenn nicht, ist es besser die Route Neu in BC zu erstellen, als die alten Route aus MS unter BC nachzubessern. Der Grund liegt wiederum in den unterschiedlichen Voreinstellungen, die von den Navis übernommen werden und damit die Navi-Voreinstellungen übersteuern, also unwirksam machen. Aus diesem Grund sollten auch alle Routen die von den Internetplattformen oder Aussenstehenden kommen, in BC neu zu erstellen, da es seit 2007 nicht mehr möglich ist, bei der Planungssoftware (MS oder BC) oder Navis identische Parameter in den Voreinstellungen einzustellen.

Grüessli Tramper

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#330 Beitrag von Alpenbummler » 9. September 2019, 20:16

joerg58kr hat geschrieben:
30. August 2019, 07:21
Nach meinem Eindruck, aber da kann ich auch falsch liegen, werden die Zwischenziele (Wegepunkte) ohne Alarm für die Routenführung gar nicht benötigt. Theoretisch könnte man sie also auch komplett weglassen bzw. später rauslöschen. Sie dienen nur der einfacheren Planung/Eingabe der Route oder eben als ein (Wege)punkt der aber für die Navigation nicht zwingend erforderlich/entscheidend ist.
Ich habe es noch nicht getan, aber probier's mal aus, lösche alle Wegepunkte ohne Alarme raus, es sollte sich an der Route an sich nichts ändern.
Wenn ich die Antworten von qtreiber und Tramper richtig verstanden habe, sind die beiden meiner Meinung. Damit ist klar, wer's ausprobiert :lol: : Joerg58kr
Darf ich vorschlagen wie? Du machst in BC eine Route von A nach B. Dann fügst du einen Punkt C in die Route ein, der nicht auf der von BC gerechneten Route liegt. Logo geht die Route dann von A über C nach B. Jetzt machst du den Punkt C wieder raus und du wirst sehen, dass die Route danach nicht mehr über Punkt C führt.

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#331 Beitrag von Alpenbummler » 9. September 2019, 20:26

Tramper hat geschrieben:
9. September 2019, 04:14
Was die meisten Anwender nicht beachten, dass Punkte die mit Koordinaten definiert werden, eine Genauigkeit von 3 Meter oder weniger aufweisen. Setzt man die Punkte mit der Maus am Bildschirm, geschieht das hingegen mit einer Ungenauigkeit von bis zu 70 Metern! Die Routingsoftware berücksichtigt in seinem Algorithmus, ob der Punkt rechts neben der Fahrbahn, auf der rechten Fahrbahnseite, in der Strassenmitte, in der linken Fahrbahnseite oder links neben der Fahrbahn gesetzt wurde! Grosse Schwierigkeiten bereitet der Routingsoftware die Punkte, welche in eine Kreuzung/Abzweigung gesetzt werden. Man erhält nur zuverlässige Berechnungen, wenn der Punkt mindestens 150 bis 300 Meter vor oder nach der Einmündung der Strasse gesetzt wird.
Bei Routennägeln ohne Alarm ist der Abstand, mit dem ich am Nagel vorbeifahre, sowieso egal. Aber auch bei Routennägeln mit Alarm hatte ich es noch nie, dass er nicht akzeptiert wird wenn ich einigermaßen in der Nähe dran vorbeigefahren bin. Meine Route gehe ich allerdings in BC nochmal von Punkt zu Punkt durch und kontrolliere auf der Kartenansicht, ob der Punkt auf der Straße liegt.
Tramper hat geschrieben:
9. September 2019, 04:14
Mit einer hochauflösenden Maus erreicht man auf einem hochauflösenden Bildschirm in der grösst möglichen Einzoomstufe in BC etwa eine Genauigkeit von 5-7 Metern. In den allermeisten Fällen wird die Routingsoftware von BC die gleiche Route zwischen Start und Zielpunkt berechnen. Auf dem Navi während der Tour sieht es aber wieder anders aus, da der Weg vom aktuellen Standort des Navis auf dem Motorrad zum nächsten Punkt berechnet wird. Und der Standort des Motorrades wird höchstwahrscheinlich nicht genau (Koordinaten) derselbe sein, wo man in BaseCamp einen Punkt gesetzt hat. Ergo wird die Route von zwei Startpunkten zum gleichen Zielpunkt berechnet, und das kann zu unterschiedlichen Routenberechnungen führen. Diese Beobachtung mache ich häufig, wenn ich mit einer Gruppe auf einer Tour bin. Alle Mitfahrer verwenden das gleiche Navimodell mit denselben Software Versionen wie ich. Geben wir die gleichen Zielkoordinaten ein, errechnen die Navis unter bestimmten Umständen zwei bis drei unterschiedliche Routen zum Zielpunkt, da die Motorräder nicht auf der exakt gleichen Position stehen, sondern nebeneinander stehen resp. versetzt hinter einander herfahren.
Ich glaube, dass du dieses Problem nur hast weil nicht alle Mitfahrer die gleiche Kartenversion auf ihren Navis haben. Ist das nämlich der Fall, rechnen die Navis eine BC-Route gar nicht neu. Dann wird tupfengenau die BC-Route gefahren.
Tramper hat geschrieben:
9. September 2019, 04:14
Fazit: Das "Zerschiessen" (abweichende Berechnungen) einer Route hat hauptsächlich zwei Ursachen. Zum Einen die unpräzis oder unterschiedlich gesetzten Punkte (Startpunkte) und seit über 15 Jahren auch die ungleichen Voreinstellungen in MapSource, BaseCamp und Navi Modellen. Gerade bei den Voreinstellungen hat Garmin sich über die Jahre verschlimmbessert.
Die unpräzisen Punkte vermeide ich, keine Frage. Aber eine Route, die BC gerechnet hat, läuft auf allen Zumos (mit der gleichen Kartenversion) tupfengenau gleich. Da gibt es keine Unterschiede. Erst, wenn Leute eine Neuberechnung erzwingen kommen neue Zumo-Routen raus. Aber das lässt man dann halt.
Tramper hat geschrieben:
9. September 2019, 04:14
Überspielt man ältere Routen aus Map Source auf neuere Navis (2013 oder jünger) führt das Navi möglicherweise abstruse Routenberechnungen durch, manchmal buchstäblich mit der Kirche rund um das Dorf. Aber selbst wenn man Neuberechnung der Route ausschliesst, kann die Routenführung des Navis unbrauchbar sein wegen den unterschiedlichen Voreinstellungsparametern. Abhilfe schafft nur der Import der MS-Route in BaseCamp um sie dort nach der Neuberechnung zu kontrollieren, ob sie noch der ursprünglich geplanten Route entspricht. Wenn nicht, ist es besser die Route Neu in BC zu erstellen, als die alten Route aus MS unter BC nachzubessern. Der Grund liegt wiederum in den unterschiedlichen Voreinstellungen, die von den Navis übernommen werden und damit die Navi-Voreinstellungen übersteuern, also unwirksam machen. Aus diesem Grund sollten auch alle Routen die von den Internetplattformen oder Aussenstehenden kommen, in BC neu zu erstellen, da es seit 2007 nicht mehr möglich ist, bei der Planungssoftware (MS oder BC) oder Navis identische Parameter in den Voreinstellungen einzustellen.
In deinen Beispielen routet immer der Navi. Das mache ich sehr selten weil ich weiß, dass da das Abenteuer anfängt. Ich rechne mit BC und fahre das dann so.

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#332 Beitrag von joerg58kr » 10. September 2019, 22:46

Alpenbummler hat geschrieben:
9. September 2019, 20:16
..... Damit ist klar, wer's ausprobiert :lol: : Joerg58kr
...
Nö, dafür habe gerade keine Zeit, Donnerstag morgen geht es erst einmal für ein paar Tage in die julischen Alpen zum Kurvenkratzen. :D :D :D Und die Touren sind schon geplant und an alle anderen verteilt :lol: da lässt sich nichts mehr ändern.
K12RS von 01/00-02/13 über 130TKM, 06/12 bis 06/15 F800ST, jetzt wieder RS aber mit einem R davor: -> R12RS (LC)
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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#333 Beitrag von Alpenbummler » 11. September 2019, 06:09

Ich hab' ja keinen Termin gesetzt :wink: .

Viel Spaß in den julischen Alpen. Dort habt Ihr jetzt die Straßen weitgehend für Euch. Und das bei der tollen Landschaft. Am liebsten würde ich mitgehen.

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#334 Beitrag von joerg58kr » 11. September 2019, 07:21

Danke, wenn es passt hängen wir noch einen Tag "Karawankenspringen" ran :D :D :D
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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#335 Beitrag von Tramper » 12. September 2019, 00:50

Alpenbummler hat geschrieben:
9. September 2019, 20:26
... ist der Abstand, mit dem ich am Nagel vorbeifahre, sowieso egal.
Auf dem Motorrad ist es tatsächlich egal wo Du fährst, das Navi routet Dich immer zu den Koordinaten!

Alpenbummler hat geschrieben:
9. September 2019, 20:26
Ich glaube, dass du dieses Problem nur hast weil nicht alle Mitfahrer die gleiche Kartenversion auf ihren Navis haben. Ist das nämlich der Fall, rechnen die Navis eine BC-Route gar nicht neu. Dann wird tupfengenau die BC-Route gefahren.
Sämtliche Navis haben immer dieselbe Software und Kartenversionen, da ich sie einmal im Jahr up date ;)

Die einzige Variable an der Geschichte ist tatsächlich der Standort der Motorräder beim Starten der Routen nach dem Eingeben des nächsten Zielpunktes.

Alpenbummler hat geschrieben:
9. September 2019, 20:26
Die unpräzisen Punkte vermeide ich, keine Frage.
Dann wäre alles in Ordnung, aber die Erfahrung zeigt, dass ein einziger Punkt der neben der rechten Fahrbahnseite einer Strasse oder in resp. zu nahe einer Kreuzung gesetzt wird, kann dazu führen, das die Routingsoftwaren unterschiedlich rechnen! Wie präzise Du geplant hast, erkennt man sofort wenn man den Track aus dem Navi in BC importiert und dannn die geplante Route und den Track übereinander legt.
Alpenbummler hat geschrieben:
9. September 2019, 20:26
Aber eine Route, die BC gerechnet hat, läuft auf allen Zumos (mit der gleichen Kartenversion) tupfengenau gleich. Da gibt es keine Unterschiede.
Irrtum da kommen die unterschiedlichen Voreinstellungsparameter (ist leider seit 2007 so) in BC und Zumo, sowie Störungen in Form von Strassensperren oder Umleitungen ins Spiel. Zwar sind die Parameter aus BC oder MS immer die massgebenden Voreinstellungen und werden vom Zumo beim Routen einer Route übernommen. Da aber die Zumos nicht die identischen Voreinstellungsparameter haben wie BC oder MS, kommt es oft zu kuriosen Routenergebnissen, auch wenn man dem Zumo eine Neuberechnung verbietet! Führt die Route mehrheitlich über Autobahnen, Bundesstrassen und grosse Landstrassen (Klasse 1 bis 4) fällt das nicht so auf, wenn da mal ein kurzes Stück anders geführt wird. Die Differenzen werden sichtbar, sobald man den Track einer abgefahrenen Route in BC importiert und so beide übereinander legt. Führt die Route aber oft über Strassen der Klasse 4 bis 7 (Landstrasse und kleiner) werden die Abweichungen zahlreicher und markanter, oft bemerkt auch auf der Tour, dass von der in BC geplanten Route abgewichen wird.

Alpenbummler hat geschrieben:
9. September 2019, 20:26
In deinen Beispielen routet immer der Navi. Das mache ich sehr selten weil ich weiß, dass da das Abenteuer anfängt. Ich rechne mit BC und fahre das dann so.
Der Grund dafür ist einfach, beim Planen in BC kann ich keine Umleitungen oder Strassensperrungen (z.B. wegen Unfällen oder Erdrutschen) oder sonstige Unannehmlichkeiten auf der Strasse vorher sehen. Trotz sehr gutem (Topo)Kartenmaterial wird es mir immer wieder passieren, dass ich auf der Tour eine noch schönere oder interessantere Strasse entdecke und geniesse. Eine am PC geplante Route ist unflexibel und reagiert unangemessen auf Umleitungen. Strassensperren oder bessere Strassenstrecken. Aus diesem Grund plane ich die Routenpunkte am PC und navigiere mit dem Navi von Punkt zu Punkt. So wird auch meistens eine Umleitung zum Genuss, da ich nicht gezwungen bin wie all die Anderen den Umleitungsschildern zu folgen, sondern mir eine neue Strassenstrecke mit weniger Verkehr dafür mit mehr Kurven suchen kann. Zudem bietet das maximale felibilität, um mal auch bewusst von der geplanten Route abzuweichen, ohne dass das die Route auf dem Navi durcheinander bringt.


Für mich ist die Technik (Computer/Navi) immer ein Hilfsmittel oder Helferlein, das mir in vielen Situationen das Leben erleichtert und das Motorradfahren verschönert. Aber auch in unbekannten Fahrgebieten bestimme immer ich über welche Strassen ich mein Motorrad lenke. Und glaube mir, am PC in BC sieht vieles anders aus, als es in der Realität auf der Strasse ist.

Grüessli Tramper

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#336 Beitrag von Alpenbummler » 12. September 2019, 08:10

Ui, so viel zu lesen. Ich bin gerade am Lago Maggiore, meinen BMW-Navigator ausprobieren :wink: . Ich antworte ausführlich wenn ich wieder zuhause bin.

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#337 Beitrag von qtreiber » 12. September 2019, 08:35

Ich weiche unterwegs - auch freiwillig - ebenfalls immer wieder gerne von der in Basecamp geplanten Route ab. Dennoch navigiere ich nicht von Punkt zu Punkt, sondern habe die in Basecamp vorgeplante Route weiterhin sichtbar auf dem Display (mein Tagesziel ändert sich selten) oder hole diese Route später wieder rein. Hin und wieder setze ich mir einen neuen Wegpunkt irgendwo auf die Route und lasse mich dort vom Navi hinführen, aber eher selten und nur bei sehr großen, weiten Abweichungen. Meistens lasse ich die Route aber auf dem Display - ohne Neuberechnung - bestehen und genieße schöne, häufig attraktive Abweichungen, die ich spontan und nach Blick auf das Display ohne Navigation fahre. Natürlich werden dabei immer die Sicht auf die Straße und Schilder beachtet. So bleibt mir weiterhin - zumindest annähernd - im Blick wann ich mein Tagesziel erreiche und je nach Reststreckenlänge fahre ich irgendwo wieder auf die ursprüngliche Route zurück. Gefällt mir die Abweichung sehr gut, kann auch das Tagesziel der Punkt der Wiedervereinigung sein. :)

Der zusätzliche Einsatz des Tracks der Originalroute ist mir bekannt, nutze ich bisher aber ebenfalls selten. Die Navigation bzw. Orientierung an der Route klappt bei mir sehr gut.
Gruß
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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#338 Beitrag von Tramper » 30. September 2019, 13:01

qtreiber hat geschrieben:
12. September 2019, 08:35
Ich weiche unterwegs - auch freiwillig - ebenfalls immer wieder gerne von der in Basecamp geplanten Route ab. Dennoch navigiere ich nicht von Punkt zu Punkt
Die Punkt zu Punkt Navigation hat die Nachteile und Probleme die man mit der Routen Navigation hat nicht. Aber eben, viele wollen es Unterwegs unfrei, kompliziert, aufwändig und fehlerhaft. Dieser zusätzliche und eigentlich unnötiger Zeitaufwand spare ich mir und geniesse lieber die Zeit mit der Freiheit auf dem Motorrad.

Grüessli Tramper

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#339 Beitrag von qtreiber » 30. September 2019, 14:11

Tramper hat geschrieben:
30. September 2019, 13:01
Die Punkt zu Punkt Navigation hat die Nachteile und Probleme die man mit der Routen Navigation hat nicht. Aber eben, viele wollen es Unterwegs unfrei, kompliziert, aufwändig und fehlerhaft. Dieser zusätzliche und eigentlich unnötiger Zeitaufwand spare ich mir und geniesse lieber die Zeit mit der Freiheit auf dem Motorrad.
tja, für mich eher ein Vorteil als ein Nachteil. In Basecamp bastel ich die Route so zurecht, wie ich diese grundsätzlich gerne fahren möchte. Navigiere ich einen (Weg-)Punkt direkt im Navi an und halte mich daran, wird dies in vielen Fällen eine andere/neue Strecke ergeben als die, die ich lieber gefahren wäre. Zudem kann dies, Punkt zu Punkt, unübersichtlich werden. Vor allem unterwegs. Welcher Punkt ist/wäre als nächstes dran? Auch damit muss ich mich vorher beschäftigen. Soviel zum Thema "genieße lieber die Zeit ...".

Mich hindert nichts daran, auf dem Moped von der in Basecamp geplanten Route abzuweichen und wenn ich möchte, irgendwo wieder auf diese zurück zu fahren. Da ist nichts mit fehlerhaft oder Zeitaufwand. So etwas regel ich in Fahrt auf dem Motorrad. Ich sehe mir gerne vorher an, wo ich evtl. lang fahre und eine Tagesroute in Basecamp zu planen, dauert nur wenige Minuten ... und macht mir Spaß. Wenn, sitzt das Problem vor dem Navi/Rechner. Persönliche Vorlieben mal außen vor und jeder so, wie er gerne mag.
Gruß
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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#340 Beitrag von Tramper » 30. September 2019, 19:45

qtreiber hat geschrieben:
30. September 2019, 14:11
In Basecamp bastel ich die Route so zurecht, wie ich diese grundsätzlich gerne fahren möchte. Navigiere ich einen (Weg-)Punkt direkt im Navi an und halte mich daran, wird dies in vielen Fällen eine andere/neue Strecke ergeben als die, die ich lieber gefahren wäre.
Salü Bernd

Aha in BC planst Du also auch von Punkt zu Punkt, warum nicht auch auf dem Navi?

In BC fügst Du einen neuen Routenpunkt in die Route ein, um die berechnete Route nach Deinem Gusto abzuändern/anzupassen. Unterwegs auf Tour geschieht das, in dem Du einfach die schönste Strasse befährst und das Navi erledigt ohne weiteres dazu tun den Rest. Fährst Du aber brav nach dem Navi, so rechnet das Navi eine 1:1 Kopie der in BaseCamp geplanten Route, sofern alle Parameter in BC und Navi identisch sind.

Wer sich mit dem Navi nur über die in BC erstellten Routen führen lässt, läuft Gefahr, im Falle einer Strassensperre, dass das Navi die Route unkontrolliert abändert, verkürzt, abbricht oder gar Zwischenziele überspringt oder gar nicht mehr anfährt. Diese Gefahr ist besonders hoch in Fahrgebieten mit einem dichten Strassennetz, wie z.B. Schwarzwald, Vogesen, Jura usw..

Grüessli Tramper

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#341 Beitrag von qtreiber » 30. September 2019, 21:05

Tramper hat geschrieben:
30. September 2019, 19:45
Aha in BC planst Du also auch von Punkt zu Punkt, warum nicht auch auf dem Navi?
habe ich nicht geschrieben. "Echte (Alarm-) Wegpunkte nutze ich nur sehr sparsam in Basecamp. Meine Route ziehe ich mit dem Routentool und erzeuge damit sog. Shaping-Points, die nicht unbedingt angefahren werden müssen.


Tramper hat geschrieben:
30. September 2019, 19:45
Wer sich mit dem Navi nur über die in BC erstellten Routen führen lässt, läuft Gefahr, im Falle einer Strassensperre, dass das Navi die Route unkontrolliert abändert, verkürzt, abbricht oder gar Zwischenziele überspringt oder gar nicht mehr anfährt. Diese Gefahr ist besonders hoch in Fahrgebieten mit einem dichten Strassennetz, wie z.B. Schwarzwald, Vogesen, Jura usw..
Seit mehr als 20-Jahren navigiere ich mit Garmin-Navis nach meinem genannten System. Es mag besser gehen, aber Straßensperrungen etc. haben mir unterwegs noch nie Probleme bereitet oder/und meine Route komplett zerstört. Automatische Routenneuberechnung ist auf Motorradtouren immer deaktiviert, bzw. benötigt meine Bestätigung. Bei Umleitungen etc. fahre ich nach Sicht und Display grundsätzlich auf meine vorgeplante Route zurück. Genauso halte ich dies, wenn ich z. B. rechts von meiner Planung eine schöne Strecke entdecke. Diese wird mitgenommen und später, sofern ich dies möchte, wieder auf die Route zurückgefahren.

Ein extem enges Straßennetz ist übrigens auf Madeira, dagegen sind die u. a. Vogesen nicht erschlossen. :wink:

Wie geschrieben, praktiziere ich dies schon immer so. Klappt bei mir hervorragend, Verfahrer sind die Ausnahme.
Gruß
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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#342 Beitrag von Alpenbummler » 30. September 2019, 22:52

Viele Wege führen nach Rom. Bzgl. Navigation hat jeder seine Vorlieben. Das grundsätzliche Problem ist ja: "Wo sind die schönen Strecken?". Da mag der eine oder andere einen Riecher dafür haben aber einfach hier und da in eine Seitenstraße einbiegen ist sicher nicht die Lösung.

Entlang einer Tagestour, für die es ein grobes Ziel gibt, kann man sich nicht beliebig treiben lassen. Spontane Entscheidungen bergen das Risiko, dass man vielleicht eine tolle Teilstrecke findet, diese aber in Folge ein paar andere ausschließt.

Wenn ich vor der Tour die Zeit finde, erarbeite ich mir auch lieber mit BC eine Komplettroute, die möglichst viele gute Strecken beinhaltet. Unterwegs auf Sperrungen oder sonstige Überraschungen reagieren kann ich ja trotzdem. Und wenn mich plötzlich eine tolle Strecke anlacht sehe ich ja auch mit einem Blick, wie weit ins Abseits zur geplanten Route sie mich bringen würde. Und dann entscheide ich spontan ob ich das will.

Ich würde sagen, qtreiber und ich machen das sehr ähnlich - ich allerdings erst seit 10 Jahren oder so. Davor war ich Kartenfahrer mit Zettel und Edding sowie regelmäßigen Stopps zum Kartenwenden :lol: .

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#343 Beitrag von Tramper » 1. Oktober 2019, 09:57

qtreiber hat geschrieben:
30. September 2019, 21:05
"Echte (Alarm-) Wegpunkte nutze ich nur sehr sparsam in Basecamp. Meine Route ziehe ich mit dem Routentool und erzeuge damit sog. Shaping-Points, die nicht unbedingt angefahren werden müssen.
Salü Bernd

Welche Art von Punkten/Points eingesetzt werden, hängt von deren Aufgabe resp. Funktion bei der Berechnung der Route in BC oder Navi ab. Die Unterschiede und Eigenschaften der verschieden Punkten beim Planen (BC) oder Abfahren (Navi) einer Route ist uns zwei bestens bekannt, aber die meisten Motorradfahrer kennen diese Unterschiede nicht und bekommen darum auf der Tour Probleme.

Der Unterschied zwischen unseren verschieden Vorgehensweisen ist, dass Du zusätzlich viel am Navi manipulierst worauf ich verzichte.

Alpenbummler hat geschrieben:
30. September 2019, 22:52
Spontane Entscheidungen bergen das Risiko, dass man vielleicht eine tolle Teilstrecke findet, diese aber in Folge ein paar andere ausschließt.
Richtig und darum beschränkt sich die Tourenplanung mit BC, auf den Import einer fixfertigen Route aus dem Internet :wink:

Alpenbummler hat geschrieben:
30. September 2019, 22:52
Entlang einer Tagestour, für die es ein grobes Ziel gibt, kann man sich nicht beliebig treiben lassen. Spontane Entscheidungen bergen das Risiko, dass man vielleicht eine tolle Teilstrecke findet, diese aber in Folge ein paar andere ausschließt.
Bezieht sich Deine Aussage auf die Planung in BC am PC oder auf das Motorrad fahren mit Navi? Jeder Motorradfahrer hat doch die Freiheit, selbst zu entscheiden wo (BC oder Navi) man sich treiben lässt oder spontane (Um)Entscheidungen trifft.

Bei mir ist es egal ob ich vor dem PC sitze oder auf dem Motorrad! In beiden Fällen besteht die zu fahrende Route aus denselben Fixpunkten, die ich bei der Planung im Kopf definiert habe und in BC wie auch auf dem Navi abgespeichert sind. Es macht also keinen Unterschied ob man die Route zwischen diesen Fixpunkten von der Routingsoftware in BC oder im Navi berechnen lässt. Der Unterschied besteht darin, dass eine von BC importierte Route starr vom Navi geroutet wird und z.B. eine Strassensperre nicht umfährt ohne weitere Eingriffe am Navi. Dass dies nicht ganz unproblematisch ist und oft zu Problemen führt, hast Du und andere Benutzer in verschiedenen Fred's zahlreich gepostet.

Wenn man den Problemen beim Abfahren einer starren Route, die aus BC aufs Navi importiert wurde, aus dem Weg gehen will, überträgt man nur die wichtigen Punkte der Route auf das Navi wo sie durch die Routingsoftware zur identischen Route wie in BC gerechnet wird. So wird das Umfahren z.B. einer Strassensperre, Stau oder Stadt zum Kinderspiel, weil das Navi die Umfahrung automatisch ohne weiteres dazutun berechnet. Damit ist auch die Gefahr gebannt, dass beim Abweichen von der importierten Route, die Routenführung durch das Navi versagt und man auf sich selbst gestellt ist oder gar eingeplante Zwischenziele übersprungen und ausgelassen werden und damit die geplante Route ungewollt gekürzt wird.

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#344 Beitrag von qtreiber » 1. Oktober 2019, 10:40

Tramper hat geschrieben:
1. Oktober 2019, 09:57
... ist uns zwei bestens bekannt, aber die meisten Motorradfahrer kennen diese Unterschiede nicht und bekommen darum auf der Tour Probleme.
yap!


Tramper hat geschrieben:
1. Oktober 2019, 09:57
Der Unterschied zwischen unseren verschieden Vorgehensweisen ist, dass Du zusätzlich viel am Navi manipulierst worauf ich verzichte.
yap! Immer ohne Uschi im Ohr, nur - zuerst nach Sicht auf die Straße und Schildern - und dann nach Navi-Display. Klappt bei mir seit vielen Jahren hervorragend. Die Zoomtaste am Lenker ist die von mir am häufigsten genutzte. Kaum Verfahrer und sehr flexibel.


Tramper hat geschrieben:
1. Oktober 2019, 09:57
Bei mir ist es egal ob ich vor dem PC sitze oder auf dem Motorrad! In beiden Fällen besteht die zu fahrende Route aus denselben Fixpunkten, die ich bei der Planung im Kopf definiert habe und in BC wie auch auf dem Navi abgespeichert sind. Es macht also keinen Unterschied ob man die Route zwischen diesen Fixpunkten von der Routingsoftware in BC oder im Navi berechnen lässt. Der Unterschied besteht darin, dass eine von BC importierte Route starr vom Navi geroutet wird und z.B. eine Strassensperre nicht umfährt ohne weitere Eingriffe am Navi. Dass dies nicht ganz unproblematisch ist und oft zu Problemen führt, hast Du und andere Benutzer in verschiedenen Fred's zahlreich gepostet.
da bin ich etwas anderer Meinung bzw. bevorzuge eine andere Herangehensweise (wie bereits ausgeführt).

Du musst die Wegpunkte sowohl im Kopf als auch die echten Alarm-/Wegpunkte ALLE auf dem Navi haben. Bastel ich eine Route in Basecamp, kann es sein, dass ich sehr viele (Shaping-) stille Wegpunkte benötige um meine Route auf die Straße zu bringen, die ich gerne fahren möchte. Von Pass A nach Pass B führen z. B. drei Wege. Das Navi und meinetwegen auch Basecamp routen direkt über die Option A, ich möchte aber über die Option C zum Pass B fahren und benötige dafür ggf. drei weitere, zusätzlichen (stille) Wegpunkte. Du müsstest dir dafür echte Wegpunkte erstellen und diese - auch im Kopf - behalten. Geht alles mit entsprechenden Bezeichnungen, aber gerade dieser Aufwand wäre mir zu viel und zu zeitintensiv. Dass ich so oder so alle Pässe und interessanten Punkte im Navi habe und bei Bedarf darauf zugreifen kann, ist klar. Gerade diese bewegen mich unterwegs, nach Zeit, Lust und Laune, meine vorgeplante Route zu verlassen und zu dem - auf dem Display zu erkennenden - Restaurant mit dem besten Eis der Region einen Abstecher zu machen. :P

Nach meiner Methode habe ich eine fest vorgeplante Route, kann aber unterwegs jederzeit flexibel auf evtl. Sonderwünsche oder Umleitungen etc. reagieren. Sowohl deine als auch meine Vorgehensweise bedingen, dass der User mit den vorgegebenen Bedingungen (Geräte/Software) umgehen kann.


U. a. hier war ich vor einigen Tagen. Anschließend durch Umbrien und die Abruzzen mit dem Moped getingelt. Immer flexibel, ist dort kaum anders zu machen, aber nie verfahren oder irgendwas verpasst. :wink:
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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#345 Beitrag von Alpenbummler » 1. Oktober 2019, 21:34

Tramper hat geschrieben:
1. Oktober 2019, 09:57
Bei mir ist es egal ob ich vor dem PC sitze oder auf dem Motorrad! In beiden Fällen besteht die zu fahrende Route aus denselben Fixpunkten, die ich bei der Planung im Kopf definiert habe und in BC wie auch auf dem Navi abgespeichert sind. Es macht also keinen Unterschied ob man die Route zwischen diesen Fixpunkten von der Routingsoftware in BC oder im Navi berechnen lässt. Der Unterschied besteht darin, dass eine von BC importierte Route starr vom Navi geroutet wird und z.B. eine Strassensperre nicht umfährt ohne weitere Eingriffe am Navi. Dass dies nicht ganz unproblematisch ist und oft zu Problemen führt, hast Du und andere Benutzer in verschiedenen Fred's zahlreich gepostet.
M.E. ist es sehr wohl ein Unterschied, ob BC oder der Navi die Route berechnet. Da kommen doch sehr unterschiedliche Ergebnisse raus. Mit dem Navirouting hab' ich schon diverse Erfahrungen gemacht. Das mach' ich nur noch im Notfall und kontrolliere sorgfältig, was er ausrechnet (und wenn nicht erlebe ich sehr wahrscheinlich gleich wieder ein blaues Wunder).

Ein BC-Routing ist auch nicht immer super. Aber mit BC kann ich das auf dem 24-Zöller in aller Ruhe im trockenen und gut temperierten Zimmer anschauen und bei Bedarf nachbessern. Die Papierkarte liegt evtl. ausgebreitet auf dem Tisch und liefert die eine oder andere Information. Insofern ist (m)ein BC-Routing immer besser als ein Navi-Routing.

Verstehe ich dich richtig, dass du glaubst, eine vom Navi selbst gerechnete Route verhalte sich grundsätzlich anders als eine von BC gerechnete und auf den Navi übertragene Route? Das wäre mir aber ganz neu. Wir reden nicht darüber, ob der Navi Shapingpoints macht oder nicht, sondern darüber, ob der Navi am Navi von mir gemachte Shapingpoints anders behandelt als welche, die von BC kommen. Meiner Meinung nach ist es so, dass eine am Navi gleich definierte Route wie eine, die von BC kommt, genau gleich abgefahren wird. Und wenn da eine Straßensperre kommt verhält sich der Navi bei beiden Routen genau gleich.

Oder geht deine Anmerkung dahin, dass du glaubst, der Navi rechnet geschickter als BC?

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#346 Beitrag von qtreiber » 2. Oktober 2019, 08:55

Alpenbummler hat geschrieben:
1. Oktober 2019, 21:34
M.E. ist es sehr wohl ein Unterschied, ob BC oder der Navi die Route berechnet. Da kommen doch sehr unterschiedliche Ergebnisse raus.

Verstehe ich dich richtig, dass du glaubst, eine vom Navi selbst gerechnete Route verhalte sich grundsätzlich anders als eine von BC gerechnete und auf den Navi übertragene Route?
In Ansätzen habe ich dies oben geschrieben. Wenn sowohl in Basecamp als auch auf dem Navi alle Vermeidungen deaktiviert sind, kann es dennoch zu Abweichungen der jeweils geplanten Route kommen. Die internen Berechnungsmethoden weichen teilweise voneinander ab. Mit entsprechender Anzahl Wegpunkte (ich nutze dazu Shaping-Points) kann eine 1:1 deckungsgleiche Route erreicht werden. Auf dem Navi ist mir dies zu kompliziert und zu zeitintensiv. Mit dem Navi lasse ich mich fast nur von A nach B routen, ohne die Strecke weiter zu prüfen (wenn, ggf. über die Routingoptionen, z. B. unbefestigte Straßen vermeiden). Setze ich in Basecamp genügend Wegpunkte und übertrage diese Route auf das Navi, wird mich das Navi genau so führen wie in Basecamp geplant (Neuberechnung unterwegs immer deaktiviert).
Gruß
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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#347 Beitrag von Alpenbummler » 2. Oktober 2019, 10:56

qtreiber hat geschrieben:
2. Oktober 2019, 08:55
In Ansätzen habe ich dies oben geschrieben.
Verstehe meine Anmerkungen nicht als Kritik der deinen. Unser beider Vorgehen ist sehr ähnlich. Ich stimme dir weitgehend zu.

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#348 Beitrag von qtreiber » 2. Oktober 2019, 11:20

Alpenbummler hat geschrieben:
2. Oktober 2019, 10:56
Verstehe meine Anmerkungen nicht als Kritik der deinen. Unser beider Vorgehen ist sehr ähnlich.
war nie mein Gedankengang!
Gruß
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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#349 Beitrag von Tramper » 2. Oktober 2019, 11:42

qtreiber hat geschrieben:
1. Oktober 2019, 10:40
Du musst die Wegpunkte sowohl im Kopf als auch die echten Alarm-/Wegpunkte ALLE auf dem Navi haben. Bastel ich eine Route in Basecamp, kann es sein, dass ich sehr viele (Shaping-) stille Wegpunkte benötige um meine Route auf die Straße zu bringen, die ich gerne fahren möchte. Von Pass A nach Pass B führen z. B. drei Wege.
Ich habe wie Du nicht nur die Zwischenziele oder die ganze Route im Kopf sondern auch die Strassenkategorie die ich fahren will! Ob ich nun dieses Wissen in BC zu einer Tour vereine, oder auf dem Navi unterwegs bleibt der gleiche Aufwand! Wo ich sicher deutlich mehr Zeit investiere, ist im Sammeln von Informationen (Panoramastrassen, Passstrassen, Aussichtspunkte, Hotels, Restaurants, Geschäfte, Sehenswürdigkeiten usw.) die ich als Wegpunkte in BaseCamp speichere und dann bei Bedarf als eigene (Benutzer)POI's auf das Navi importiere. Die Wegpunkte in BC und die POI's auf dem Navi sind mein digitaler Reiseführer, so muss ich nicht alles im Kopf behalten oder viele Reisebücher/-berichte auf dem Motorrad mitschleppen.

Hatte früher auch bemüht, eine importierte Route mit dem Navi abzufahren, habe aber Unterwegs immer wieder festgestellt, dass diese nicht zu gebrauchen war, da sie auch durch gesperrte Strassen führt oder eben nur über Variante A und ich erst vor Ort erkannte, dass die Option C viel attraktiver ist. Gerade in Gebieten wie Abruzzen oder Umbrien gibt es oft 3 Möglichkeiten um ein Zwischenziel anzufahren. Entweder über die Hauptverkehrsachse, über Nebenstrassen oder über Schotterwege. Bei der Planung zu Hause kann ich nicht abschätzen, welche der Varianten ich vor Ort bevorzuge, also vertage ich die Entscheidung welche Strasse ich schlussendlich fahre, da es einfach zuviele Variablen gibt, die ich Zuhause in BC nicht berücksichtigen kann.

Über die Jahre als Tourenfahrer, der zwischen 25'000 bis 60'000 km im Jahr auf dem Motorrad zurück legt, habe ich gemerkt, Strassenkategorien ich bevorzugt fahre. Und diese erkenne ich nicht nur in BC, auf der Strassenkarte sondern auch auf der Tour. Damit ist sichergestellt, dass ich meine Änderungspunkte (Shaping Points) genau gleich setzte, egal ob in BC, auf den Navi oder in freier Wildbahn :wink: Viele meiner Vielfahrerkollegen können und nutzen das auch und geniessen die Freiheit, unterwegs zu entscheiden, wo es lang gehen soll. Da ist eine starre Route auf dem Navi, die in BC mit fehlenden, nicht aktuellen Wissen gezeichnet wurde, einfach nur hinderlich. Da BC auf dem LapTop mich auf jeder Motrradreise begleitet, habe ich die Sicherheit, jederzeit auf die BC Route zugreifen zu können. Das geschieht vor allem Abend im Hotel, wenn ich die Tour für den nächsten Tag vorbereite, denn so kann ich die neuesten Erkenntnisse (Tipps von Einheimischen, Wetter, Strassenzustandsberichte echt.) in die Planung der Route einfliessen lassen. Diese Just in Time Planungsweise hat auch den Vorteil, dass man viele Details beim Fahren noch weiss. Plant man eine Route im Winterhalbjahr, wird viel Wissen (nicht auf dem aktuellsten Stand) vergessen bis man sich im September auf die Tour begibt. Darum beschränke ich mich in der tourenfreien Zeit, auf das Sammeln und Anlegen von Informationen in BC, damit dieses Wissen am Tag X auf der Route abrufbar zur Verfügung steht.

qtreiber hat geschrieben:
1. Oktober 2019, 10:40
aber nie verfahren oder irgendwas verpasst. :wink:
Genau diese Sicherheit, nie falsch Abzubiegen, sich zu verfahren oder kurvenreiche Strassen zu fahren ist die Motivation für viele Motorradfahrer ein Navi zu kaufen und in BC eine Route zu planen. Das macht sie zum Sklaven der elektronischen Helferlein. Was ist schlimm daran, mal eine Strasse später abzubiegen als geplant, oder mal ein Seitental zu erkunden als kilometerfressend durch das geplante Haupttal zu räubern, oder auf einer kleineren Strassenkategorie (dafür kurvenreicher) zu fahren als die Route aus BC es zwingend vorschreibt?

Die für mich schönsten Strecken habe ich oft nur gefunden, weil ich unterwegs mal Neues wage und mit offenen Augen durch die Welt fahre, anstatt das eine Auge auf das Navi und das andere starr auf die Strasse gerichtet zu haben. Auch lese ich die Route nicht auf dem Navi ab sondern von der Strasse. Das Navi gibt auch mir Sicherheit z.B. beim Bestimmen des aktellen Standortes oder auffinden von mir unbekannten interessanten Punkten. Gerade wenn man über Grenzkammstrassen die nicht immer in Karten verzeichnet sind zu vorbestimmten (geplanten) Punkten fährt, leistet nur die Luftlinienfunktion des Navis brauchbare Dienste. Mir ist auch aufgefallen, dass etliche Pässe gar nicht geroutet werden können, obwohl tolle Asphaltstrassen zum Scheitelpunkt führen, weil sie in der Kartensoftware nicht oder nur lückenhaft erfasst sind.

Hast Du mal versucht mit Hilfe des Navis zum Monte Jafferau zu fahren? Das Navi führt Dich im oberen Abschnitt entlang den Skiliften über Almwiesen hoch. Einige der unteren Strassenabschnitte sind auch mit einer Motocross Maschine anspruchsvoll zu fahren. Schade, denn aussen rum (Gegenuhrzeigsinn) führt von Bardonecchia auch eine wunderbare, mindestens 3 Meter breite Naturstrasse mit wenig Schotter hinauf, die auch mit einer Reiseenduro samt Gepäck und Sozia mit Strassenbereifung befahren werden kann, wenn sie trocken ist. Um vom Navi über diese Naturstrasse auf den Monte Jafferau geführt zu werden, müsste man sehr viele Änderungs- oder Trackpunkte auf der grünen Wiese in BC setzen um die Softwareprogrammierung zu überreden, Dich auf der für das Navi nicht vorhandenen Strasse zum Jafferau zu führen.

Ich hätte sehr viele schöne, kurvenreiche Asphaltbänder über unbekannte Pässe und Wasserscheiden nicht gefunden, da sie im Kartenmaterial von BC oder Navi gar nicht oder nur lückenhaft existieren. In dieser Beziehung bin ich vielleicht eine Ausnahme, da ich schon fast alle bekannten und weniger bekannten Pässe teilweise schon mehrmals gefahren bin und den unbändigen Drang habe, immer auf neuen mir unbekannten Strassen die Welt zu entdecken. Natürlich fahre ich gerne auch die Klassiker, aber da suche ich mir jedesmal eine andere Variante aus, die Scheitelpunkte anzufahren, denn immer auf denselben Strassen, die ich bereits kenne langweilt es mich und dafür brauche ich kein Navi oder grosse Planung.

Grüessli Tramper

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Re: Basecamp....ein paar Fragen...

#350 Beitrag von qtreiber » 2. Oktober 2019, 14:16

ich kann so gut wie keine Unterschiede erkennen!?
Tramper hat geschrieben:
2. Oktober 2019, 11:42
Wegpunkte
woher weißt - und vor wie allem behältst du die Reihenfolge der unterwegs anzusteuernden einzelnen Wegpunkte im Kopf?


Tramper hat geschrieben:
2. Oktober 2019, 11:42
Hatte früher auch bemüht, eine importierte Route mit dem Navi abzufahren, habe aber Unterwegs immer wieder festgestellt, dass diese nicht zu gebrauchen war, da sie auch durch gesperrte Strassen führt oder eben nur über Variante A und ich erst vor Ort erkannte, dass die Option C viel attraktiver ist. Gerade in Gebieten wie Abruzzen oder Umbrien ...
verstehe ich nicht, ich mache nichts anderes. Häufig war die zu Hause oder am Abend im Hotel vorgeplante Route die "schönste" (für mich). Sehe ich unterwegs eine bessere, nutze ich diese frei weg. Gesperrte Straßen werden locker umfahren. Aus Umbrien und den Abruzzen komme ich gerade zurück.


Tramper hat geschrieben:
2. Oktober 2019, 11:42
... und geniessen die Freiheit, unterwegs zu entscheiden, wo es lang gehen soll. Da ist eine starre Route auf dem Navi, die in BC mit fehlenden, nicht aktuellen Wissen gezeichnet wurde, einfach nur hinderlich.
ebenso, die/meine Route ist unterwegs nicht starr, habe ich häufig genug erwähnt. "Wissen" habe ich mehr als genug auf meinem PC, auf dem Navi und einiges auch im Kopf.


Tramper hat geschrieben:
2. Oktober 2019, 11:42
Was ist schlimm daran, mal eine Strasse später abzubiegen als geplant, oder mal ein Seitental zu erkunden als kilometerfressend durch das geplante Haupttal zu räubern, oder auf einer kleineren Strassenkategorie (dafür kurvenreicher) zu fahren als die Route aus BC es zwingend vorschreibt?
Die für mich schönsten Strecken habe ich oft nur gefunden, weil ich unterwegs mal Neues wage
nichts anderes mache ich. Es vergeht fast keine (Tages)Tour in der ich nicht mindestens einmal von der vorgeplanten Route abweiche. In den meisten Fällen fahre ich aber irgendwann wieder auf diese zurück. Wo auch immer, spätestens am Tagesziel (sofern es ein festes gibt). :wink:

Ein schönes Spiel ist es, einfach mal nach Luftlinienrouting zu fahren. Selbst in mir best bekannten Heimatrevieren habe ich dabei schon Strecken gefunden, die ich vorher nicht kannte. Alles machbar. Auch spontan und zeitweise unterwegs.


Tramper hat geschrieben:
2. Oktober 2019, 11:42
Hast Du mal versucht mit Hilfe des Navis zum Monte Jafferau zu fahren? Das Navi führt Dich im oberen Abschnitt entlang den Skiliften über Almwiesen hoch. Einige der unteren Strassenabschnitte sind auch mit einer Motocross Maschine anspruchsvoll zu fahren. Schade, denn aussen rum (Gegenuhrzeigsinn) führt von Bardonecchia auch eine wunderbare, mindestens 3 Meter breite Naturstrasse mit wenig Schotter hinauf, die auch mit einer Reiseenduro samt Gepäck und Sozia mit Strassenbereifung befahren werden kann, wenn sie trocken ist.
nicht nur versucht, sondern beide gefahren. Mehrfach, nach Navi, wo ist das Problem? Die Skipiste meistens runter. Alles bekannt, ... wenn man sich damit beschäftigt und über Tipps verfügt.

Piemont_2017-09-07_25.jpg

Wie gesagt, ich erkenne kaum Unterschiede vom Nutzen und Ablauf. Du nur nach Navi und Wegpunkten, ich nach Vorplanung mit Basecamp und Navi und bei Bedarf (viele) Wegpunkte an Bord.

Dass Einsteiger sich mit beiden Methoden, vermutlich mit deiner sogar sehr schwer tun, dürfte klar sein. Sein Navi sollte der Reisende unterwegs im Griff haben.


edit:
Tramper hat geschrieben:
2. Oktober 2019, 11:42
... als die Route aus BC es zwingend vorschreibt?
aus meiner Sicht liegt hier die größte Fehlinterpretation. Basecamp routet im ersten Stepp dorthin wo und wie ich es ihm sage. In Basecamp ist es grundsätzlich leichter als direkt auf dem Navi eine andere als die zuerst vorgeschlagene Hauptstrecke zu planen. Dies kann auf dem PC mit der Maus sehr schnell gehändelt werden (Gummibandfunktion). Basecamp schreibt mir nichts zwingend vor!

Unterwegs schreibt mir mein Navi die in BC geplante Route ebenso nicht zwingend vor, siehe meine anderen Ausführungen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von qtreiber am 2. Oktober 2019, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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