Werkstattkosten

Alles, was mit der Technik der WASSERgekühlten R1200xx zu tun hat
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George
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Re: Werkstattkosten

#51 Beitrag von George » 20. Dezember 2017, 12:18

Ich mach zwar fast alles an meiner R 1200 R selbst und wenn man dann alle Öle und Flüssigkeiten tauscht und Ventilspiel überprüft und einstellt etc. dann ist dies schon etwas Arbeit. Wenn ich dies berechnen müsste , ? dann finde ich die Berechnung der Arbeitsstunden schon sehr realistisch.
Es sollen ja auch Spezialisten am Motorrad arbeiten und die kosten halt Geld.

Und ausserdem gibt doch BMW gar keine Garantie :?

Viele Grüße
George
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k100
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Re: Werkstattkosten

#52 Beitrag von k100 » 20. Dezember 2017, 13:49

George hat geschrieben:
20. Dezember 2017, 12:18
Ich mach zwar fast alles an meiner R 1200 R selbst und wenn man dann alle Öle und Flüssigkeiten tauscht und Ventilspiel überprüft und einstellt etc. dann ist dies schon etwas Arbeit. Wenn ich dies berechnen müsste , ? dann finde ich die Berechnung der Arbeitsstunden schon sehr realistisch.
Es sollen ja auch Spezialisten am Motorrad arbeiten und die kosten halt Geld.

Und ausserdem gibt doch BMW gar keine Garantie :?

Viele Grüße
George
Nun ja mit den Spezialisten ist das so eine Sache.

Bei dem letzten Service 20.000km wurden 1 Liter Öl zuwenig eingefüllt, sodass bei der ersten Tour eine Warnmeldung "Ölstand kontrollieren" kam. Es fehlte definitiv 1 Liter. Nachdem ich dann Öl aufgefüllt habe, hatte ich ein paar Tage später einen öligen Stiefel auf der rechten Seite. Nach der Abnahme des Ventildeckels stellte ich fest, dass die Gummidichtung, die den Kerzenschacht abdichtet um 180 Grad gedreht war. Dies war ganz deutlich zu sehen. Ich hoffe nur, dass die Ventile ordentlich eingestellt wurden oder besser gar nicht verstellt waren. :roll:
Der Mechaniker hatte bei mir wohl einen ganz schwarzen Tag.

Allerdings muss ich auch sagen, so etwas ist mir bei meinen beiden K1300s nie passiert.
Gruß
Hans Otto


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Re: Werkstattkosten

#53 Beitrag von gegu » 9. April 2018, 13:22

Hallo,
´mal ein update zu den 20-Tkm Inspektionskosten für meine R1200 R LC, ohne dass irgend etwas außer der Reihe gemacht wurde:
639,30 E incl. Mwst. (und das mitten im Hunsrück...)
Gut, dass ich vorher beim Reifenhändler meines Vertrauens noch einen Satz CRA 03 (GT) und neue Bremsbeläge (Brembos vo. u. hi.) habe montieren lassen.
Letztere beide(x2) kann ich wärmstens empfehlen.
Servus
Gerhard
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Re: Werkstattkosten

#54 Beitrag von hixtert » 9. April 2018, 16:18

Es gibt Strategen, die ersetzten jedesmal die Dichtungen für die Zylinderkopfdeckel, obwohl die nur gewechselt werden müssen, wenn sie kaputt sind. Schon sind 120 Euro mehr in der Kasse. Zündkerzen wechseln sie auch gerne zu oft, noch einmal 50 Euro.
Grüße
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Re: Werkstattkosten

#55 Beitrag von gegu » 13. April 2018, 18:37

Es gibt Strategen, die ersetzten jedesmal die Dichtungen für die Zylinderkopfdeckel, obwohl die nur gewechselt werden müssen, wenn sie kaputt sind. Schon sind 120 Euro mehr in der Kasse. Zündkerzen wechseln sie auch gerne zu oft, noch einmal 50 Euro.

Korekt hixtert, auch wenn´s nur 116.60 E und 34.40 E incl. Mwst. waren.
Und ein extrem hochwertiges Motoröl á 18.07 Ltr x 4 macht incl. Mwst. 86.- E... (Avantec Ultimate 5W-40... für mich als 03/10 Saisoner
...Soviel kostet mein "Einstiegswhisky" für alle Tage...oh, was sage ich da. Hinterher fahre ich allerdings meist nicht mehr - egal wo ich bin - zwecks Zerstreuung verantwortungsrelevanter Bedenken...der Forumsgesinnungspolizei)
Zur 10-Tkm-Insp. musste es noch ein "billiges" 10.88 E + Mwst sein.
Ist nicht realitätsfern, sich mehrer Angebote - wenn entfernungsmäßig sinnvoll - einzuholen.

Das zur Info, neben den diversen Nebengeräuschen, die bei diesem thread angesprochen werden.
Man/n kann auch aus den Nachlässigkeiten anderer lernen..

Servus
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Re: Werkstattkosten

#56 Beitrag von hixtert » 13. April 2018, 19:38

gegu hat geschrieben:
13. April 2018, 18:37
...
Ist nicht realitätsfern, sich mehrer Angebote - wenn entfernungsmäßig sinnvoll - einzuholen.
...
Ich mach's anders: Macht ein Schrauber zum ersten mal den Service für mich erkläre ich ihm, dass es auch der letzte sein könnte, wenn unnötiges auf der Rechnung steht, das über den Service-Aufwand lt WHB hinaus geht und vorher nicht abgesprochen war. Das sind z.B. besagte Dichtungen, Doppeltberechnungen (Kleinteile zzgl. Kleinmaterial zzgl. O-Ringe etc.) oder auch beim Auto die 5 Euro für das Wasser in der Wisch-Wasch-Anlage, die ich vor dem Service selbst augefüllt hatte. Das klingt kleinlich, aber wir sind danach immer gut miteinenader ausgekommen.
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Re: Werkstattkosten

#57 Beitrag von Alpenbummler » 14. April 2018, 21:18

Warum wechselt Ihr alle die Bremsflüssigkeit schon nach einem Jahr?

Bei allen meinen bisherigen Fahrzeugen war die für 2 Jahre gut. Ist das bei BMW anders?

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Re: Werkstattkosten

#58 Beitrag von Nicolaus » 14. April 2018, 21:40

Ja. Bei BMW Motorrad ist nach dem 1. Betriebsjahr der Wechsel fällig und alle weiteren alle 2 Jahre.
Bei anderen Fahrzeugherstellern ist der 1. Wechsel nach 3 Jahren und jeder weitere nach 2 Jahren vorgeschrieben. Warum BMW Motorrad nach einem Jahr gewechselt haben möchte kann ich allerdings nicht sagen.

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Re: Werkstattkosten

#59 Beitrag von Alpenbummler » 14. April 2018, 22:55

Bei den anderen kenne ich es genau wie du schreibst. Das kann ich auch ein Stück weit nachvollziehen denn beim Wechsel kriegt man vielleicht nicht gar alles raus, es bleibt also ein Rest alte Bremsflüssigkeit drin. Danach also alle 2 Jahre. Beim fabrikneuen Moped ist garantiert alle Bremsflüssigkeit neu. Das reicht dann für 3 Jahre. Klingt für mich verständlich.

Wenn BMW die originale Bremsflüssigkeit schon nach 1 Jahr wechseln will trauen sie ihr wohl nicht über den Weg (leeren aber doch die gleiche wieder rein). Versteh' ich nicht. Kann das vielleicht doch noch jemand erklären?

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Re: Werkstattkosten

#60 Beitrag von joerg58kr » 15. April 2018, 07:45

Ein Grund könnte sein, dass eine Maschine schon mal, 1-2 Jahre in der Verkaufshalle steht, bis sie verkauft wird. Was bei manchen Modellen / Design-Ergüssen sicher schon vorgekommen ist und man will daher auf Nr. sicher gehen. Erstzulassung und daraus folgender 1. Jahresservice hat ja nichts mit dem eigentlichen Produktionsdatum/Baujahr/Bandlauf zu tun.
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Re: Werkstattkosten

#61 Beitrag von Weissblau » 15. April 2018, 09:00

Reine Geldschinderei!

Als ich Anfang 2014 meine S1000R abgeholt habe und den Servicemeister auf den vorzeitigen Bremsflüssigkeitswechsel ansprach sagte er mir sinngemäß: "Man weiss ja nie wie lange das Fahrzeug bereits stand."

Klar, bei einer Wartezeit von bis zu drei Monaten ab Bestellung o. mehr ist das natürlich das Argument! :lol: :lol:

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Re: Werkstattkosten

#62 Beitrag von Alpenbummler » 15. April 2018, 10:35

Der BMW-Händler kann das Produktionsdatum doch leicht rauskriegen, oder?

Außerdem darf man doch nicht alle Motorräder "schlecht behandeln" nur weil es vielleicht bei dem einen oder anderen nötig ist.

Das mit der Lagerdauer kann ich deshalb nicht nachvollziehen.

Könnte es sein, dass ab Werk eine andere/kurzlebigere Bremsflüssigkeit verwendet wird? Wer weiß dazu was? Weitere Ideen/Erklärungen?

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Re: Werkstattkosten

#63 Beitrag von Weissblau » 15. April 2018, 13:10

Alpenbummler hat geschrieben:
15. April 2018, 10:35
.......

Könnte es sein, dass ab Werk eine andere/kurzlebigere Bremsflüssigkeit verwendet wird? .....
Alles identisch.

Ich vertrete die Ansicht, das der Hersteller hier seinen Vertragshändlern was gutes gönnt. Es ist einfach absurd und unnötig einem Neufahrzeug was auch noch gerade aus der Produktions kommt, bereits nach 12 Monaten die Bremsflüssigkeit zu wechseln.

Das ist ja wie viele Tierärzte bei den Hunden: kaum jemand der Ärzte sagt dem Hundehalter von sich aus das eine Tollwutimpfung drei Jahre anhält. Die meisten Tierärzte hauen die Nadel regelmässig alle 12 Monate rein. Es sei denn der Halter sagt "No, die hält ja noch für zwei weitere Jahre!" Dann kommt die positive Bestätigung vom Arzt.

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Re: Werkstattkosten

#64 Beitrag von joerg58kr » 16. April 2018, 07:26

Ihr kauft euch ein Motorrad für über 15.000 €uro und regt euch dann über einen Bremsflüssigkeitswechsel auf der gerade mal 26 €uro kostet :shock: :shock: :shock:
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Re: Werkstattkosten

#65 Beitrag von Dynamick » 16. April 2018, 08:46

Ja, weil es Schwachsinn ist, nach einem Jahr das Öl zu wechseln. Auch nach 2 Jahren ist zu früh.
Ausserdem kommen diese 26,- oben drauf.
Wenn man sich mal mit Leuten unterhält, die richtig Ahnung von der Materie haben, die lachen sich kaputt.
Das ist nur Geldmacherei. Früher haben wir Bremsöle Jahre drinnen gelassen, bis man merkte, das man neues braucht.
Heute würde ich das natürlich auch nicht mehr machen. Aber selbst 3 Jahre wäre kein Problem.

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Re: Werkstattkosten

#66 Beitrag von Weissblau » 16. April 2018, 10:25

joerg58kr hat geschrieben:
16. April 2018, 07:26
Ihr kauft euch ein Motorrad für über 15.000 €uro und regt euch dann über einen Bremsflüssigkeitswechsel auf der gerade mal 26 €uro kostet :shock: :shock: :shock:
Zäume das Pferd mal von der anderen Seite auf. :)

Nur weil man bereit ist 15.000,- Euro zu bezahlen (wobei einige nicht mal über Geld verfügen und dies über ihre Bank machen müssen :lol:) muss man ja nicht so doof sein, gewisse Vorgehensweisen zu akzeptieren. Da geht es weniger um Euro, es geht um ein Prinzip.

Davon abgesehen kostet es keine 26,-. Es sind eher ca. 70,- unnötige Euro, da vorne + hinten gewechselt wird!

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Re: Werkstattkosten

#67 Beitrag von Nicolaus » 16. April 2018, 17:23

Ja es geht nicht nur ums liebe Geld sondern um das Hinterfragen des techn. Hintergrundes und der Notwendigkeit. Dafür gibt es Foren. Natürlich kann man alles was BMW so vorschreibt machen lassen wenn man es nicht selber kann oder möchte. Darauf setzen Unternehmen wie BMW und freuen sich über die Kunden die neben den 15000€ auch noch fleißig Euros nachschieben ohne zu fragen und ohne zu klagen.

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Re: Werkstattkosten

#68 Beitrag von Alpenbummler » 16. April 2018, 21:59

Mir geht es erst mal darum zu verstehen, warum das bei BMW nötig wäre während es bei anderen Herstellern nicht nötig ist. Es gäbe ja durchaus Möglichkeiten (hypothetisch von mir rumfantasiert):
  • BMW verwendet (erst mal) andere Bremsflüssigkeit als die anderen. Das hat Weissblau schon entkräftet.
  • BMW stellt höhere Ansprüche an die Bremsflüssigkeit.
  • BMW strapaziert die Bremsflüssigkeit mehr als andere.
  • Das BMW ABS ist empfindlicher als andere gegen - was auch immer.
Wo sind denn die Schraubergötter, die sich gut auskennen und einen richtigen Grund für den frühen Wechsel nennen können?

Im weiteren ist es ja so, dass ein unnötiger Wechsel (wenn er dann unnötig ist) das Motorrad nicht besser macht. Alles, was vorher gut war, war danach zumindest mal offen und kann unmöglich besser geworden sein. Im besten Fall ist es wieder so gut wie es vorher war.

Und zu guter Letzt: hab' ich da nicht irgendwo was mit einem Hunderter für den Wechsel gelesen? Dafür könnte ich 77 Liter vom guten Super E5 kaufen und damit anderthalb tausend Kilometer rumdüsen.

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Re: Werkstattkosten

#69 Beitrag von joerg58kr » 17. April 2018, 07:32

Dynamick hat geschrieben:
16. April 2018, 08:46
Ja, weil es Schwachsinn ist, nach einem Jahr das Öl zu wechseln. Auch nach 2 Jahren ist zu früh.
Ausserdem kommen diese 26,- oben drauf.
Wenn man sich mal mit Leuten unterhält, die richtig Ahnung von der Materie haben, die lachen sich kaputt.
Das ist nur Geldmacherei. Früher haben wir Bremsöle Jahre drinnen gelassen, bis man merkte, das man neues braucht.
Heute würde ich das natürlich auch nicht mehr machen. Aber selbst 3 Jahre wäre kein Problem.
Dann frage mal die Leute mit den I-ABS Systemen, die sehr wohl höchst sensibel auf die Wechselintervalle reagiert haben, da wurde es dann richtig teuer, soviel zu früher. Wenn du meinst, auf der nächsten Alpentour die Passabfahrt überalterter Bremsflüssigkeit fahren zu wollen, nur weil du ja vorher nichts gemerkt hast, dann guten Flug. Es fahren genug Zeitbomben durch die Gegend.

Zu den Kosten, es sind keine 70,-€, zumindest nicht hier in Osthessen, sondern 21,68€+MwSt für vorne und hinten. AWs wurden nicht zusätzlich berechnet.
Das ist mir die Sicherheit, das so ein hochkompliziertes System, funktioniert allemal wert. Vor allen Dingen da dieser Betrag ja einmalig ist und ich dann im normalen 2-Jahres Rhythmus bin.

Marketing strategisch wäre es sicher besser gewesen diesen, vielleicht auch andere Posten, bei den ersten Inspektionen gar nicht extra auszuweisen, sondern nur im jeweiligen Arbeitsplan.
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Re: Werkstattkosten

#70 Beitrag von Alpenbummler » 17. April 2018, 08:12

Klar, wegen 30€ braucht man nicht lange rumdiskutieren. Ich hätte nur gerne verstanden warum das so schnell nötig ist. Es scheint aber keine (für den Laien verständliche) technische Erklärung zu geben. Dann isses halt so.

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Re: Werkstattkosten

#71 Beitrag von Weissblau » 17. April 2018, 10:24

joerg58kr hat geschrieben:
17. April 2018, 07:32
........

Zu den Kosten, es sind keine 70,-€, zumindest nicht hier in Osthessen, sondern 21,68€+MwSt für vorne und hinten. AWs wurden nicht zusätzlich berechnet.
..........
Damit bist du dann ein individueller, positiver Fall. Zeigt sich ja bereits daran, das keine Lohnkosten in Rechnung gestellt wurden. :)

Auf meiner Rechnung stehen 5 AW für vorne + 2 AW für hinten und ergibt brutto ca. 70,-.

Wenn nun jemand regelmässig auf der Rennstrecke fährt spricht sicherlich nichts dagegen mindestens zweimal in der Saison die Flüssigkeit zu wechseln. Gerne, je nach Einsatz, auch öfter.
Leute die laufend stark bremsen, sollten schon nach zwei Jahren wechseln. Die meisten kurven mehr o. weniger über das platte Land. Wenn da alle paar km mal einmal kräftiger gebremst wird macht das der Flüssigkeit nichts aus (Wasseraufnahme einkalkuliert!) Ganz im Gegenteil beim Rennstreckeneinsatz, wie gesagt!

(Das alte I-ABS ist ja nun Vergangenheit. Das war doch mehr ein technisches Problem und kein Flüssigkeits-Problem.)

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Re: Werkstattkosten

#72 Beitrag von AlexRRR » 17. April 2018, 19:20

Servus an alle, melde mich nun auch einmal nach langem passivem mitlesen zu Wort.
Wie wäre es mit dem Gedanken dass die erste Füllung der Bremsflüssigkeit, das System einfach durchspült und von eventuellen Verunreinigungen oder so, die von der Fertigung kommen, freigespült werden und daher gewechselt wird.... Nur zur Vorbeugung versteht sich :roll:

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Re: Werkstattkosten

#73 Beitrag von Jürgen VAI » 17. April 2018, 19:28

Der Zulieferer, der Teile liefert die nicht der geforderten Reinheitsklasse entsprechen, wird sehr schnell gesperrt.
Gruß aus Vaihingen an der Enz, der schwäbischen Toskana.
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Re: Werkstattkosten

#74 Beitrag von AlexRRR » 17. April 2018, 20:11

Ich dachte eher an die Montage-Unreinheiten durch Öle, Späne oder ähnliches.
Rohrleitungen z.B. müssen auch nach Montage gespült werden...
Es gibt sicher Gründe für die Entscheidungen vom Hersteller.
Aber lustig find ich es schon, sich zu dem "Schnäppchenmotorrad" einen Auspuff für 900 Euro, ein Navi für 700 Euro und vielleicht ein Kofferset für 800 Euro zu kaufen, dann am besten noch den Super V Power oder so ähnlich zu tanken und dann wegen den einmaligen 50 Euro rumzuheulen... Es ist wie es ist und das ist gut so...
Grüße an alle.... :lol:

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Re: Werkstattkosten

#75 Beitrag von Alpenbummler » 17. April 2018, 20:14

Hier heult doch keiner rum. Wir reden auch nicht über die plus/minus hundert Euros, die der Wechsel kostet, sondern es geht ausschließlich darum, warum bei BMW die erste Bremsflüssigkeit früher gewechselt werden muss als bei anderen Herstellern. Wären da Späne im Bremssystem wollte ich auch kein ganzes Jahr so rumfahren. Dann würde ich die vor der Abholung nach dem Kauf wechseln lassen - egal was es kostet.

Nachdem ich das Thema angefangen habe: darf ich es hiermit auch wieder beenden?

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