Getriebe für harte Jungs?

Alles, was mit der Technik der WASSERgekühlten R1200/R1250xx zu tun hat
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Rainman67
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Getriebe für harte Jungs?

#1 Beitrag von Rainman67 » 5. September 2020, 08:06

Heute vor 3 Wochen habe ich meine R1250R abgeholt und mittlerweile auch schon 3500 Kilometer auf der Uhr (und ich habe jeden einzelnen genossen). :D Hatte ich vor dem Kauf doch lange hin und herüberlegt, ob ich meine 9T gegen die R1250R tauschen soll, haben sich diese Zweifel sehr schnell komplett zerstreut.

Einen Punkt gibt es aber schon, der mir an der R1250R nicht so gut gefällt. Das Getriebe ist meiner Meinung nach eher "von der groben Art" und wird dem Rest des Bikes nicht gerecht. Das war mir schon gleich am Anfang aufgefallen, aber ich hatte die Hoffnung, dass sich das mit zunehmender Laufleistung irgendwann geben wird. Hat es aber leider nicht.... :roll:

Konkret geht es mir darum, dass sich vor allem die Gänge 1 bis 3 jeweils mit "mächtigem Gedöns" und entsprechenden "Schlägen" einlegen lassen. Die oberen Gänge lassen sich relativ normal schalten. Am aufälligsten ist dabei der dritte Gang, der sich vor allem vom vierten Gang kommend irgendwie "unwillig" einlegen lässt. Von meinen bisherigen Motorrädern kenne ich das so, dass ich den Schalthebel nur kurz antippen muss und dann geht der Gang butterweich rein. Das geht mit der R1250R irgendwie gar nicht. Man muss schon bewusst Kraft anlegen, dann allerdings gehen die Gänge auch immer zuverlässig rein. Allerdings wie bereits erwähnt jeweils mit deutlichem Geräusch.

Mit dem Schaltassistenten funktioniert es beim herunterschalten recht gut (auch der dritte), während es raufwärts eines gewissen Gespürs bedarf, wann und mit wieviel Gas man schaltet. Grundsätzlich bin ich damit aber zufrieden. Aber das schalten mit Kupplung.... :( Der Ölstand ist übrigens auf halbvoll bis maximal knapp über halbvoll.

Bin ich vielleicht nur zu verwöhnt?
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Wutz
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Re: Getriebe für harte Jungs?

#2 Beitrag von Wutz » 5. September 2020, 08:37

Fahrt ihr auch mal Probe ?

Beim hochschalten muss schon bißchen zug am Kardan anliegen, dann geht es Butterweich.Auch hier schalte ich erst ab dem zweiten mit Shifter.
Beim runter schalten, nur bis zum zweiten gang, aber meist ohne Shifter.

Könnte besser gehen, aber ich kann damit Leben.

Ich habe ne 2016, die schaltet eh noch etwas rauer als die 2017/18.

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Rainman67
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Re: Getriebe für harte Jungs?

#3 Beitrag von Rainman67 » 5. September 2020, 08:39

Ja, ich bin auch sehr ausgiebig probegefahren. Der Vorführer hat sich auch etwas besser schalten lassen soweit ich mich erinnere. Mir geht es jetzt primär auch nicht um den Schaltassistenten, sondern um das schalten mit Kupplung....

Aber wenn Du schon den Quickshifter erwähnst: Auch hier ist es bei mir so, dass wenn "mächtig Zug anliegt", das schalten mit einem deutlichen Ruck verbunden ist. Wenn ich beim hochschalten dagegen eher mittelmäßig am Gas bin, dann geht es teilweise butterweich. Und ja ich weiß, dass das völlig konträr ist zu den Erfahrungen die hier so stehen.

Aber nochmal - mir geht es hier hauptsächlich um das schalten mit Kupplung.
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Wutz
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Re: Getriebe für harte Jungs?

#4 Beitrag von Wutz » 5. September 2020, 09:17

Wie gesagt, ich fahre die 16er.
Ich bin von meinem Kumpel die 2019er RT gefahren, die ließ sich viel besser Schalten als meine.

Deshalb bin ich jetzt etwas verwundert, das die 1250er wieder so schlecht schaltet. Ich glaube die hatten da die Schaltklaue oder Gabel geändert.

Wenn meine kalt ist, lässt sie sich die ersten Meter Butterweich schalten, vor allem beim einlegen des ersten Ganges.
Deshalb beim anrollen an Ampel etc. , schalte ich direkt runter in den ersten, und halte dann die Kupplung. (wenn es nicht zu lange dauert) :lol:

Kleiner trost: Die KTM 1290 Super Duke GT von meinem Kumpel knallt beim einlegen des ersten auch :lol:

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Re: Getriebe für harte Jungs?

#5 Beitrag von Boxergifty » 5. September 2020, 11:26

Hi
Ich fahre eine 12 RS LC und bei mir ist es genau so! Kommentar vom :D kannst du den schalten? Ja klar aber eben mit Geräuschen! Besser geht es nicht, dann ist doch alles klar, sagte er mein :D Mit dem ich eigentlich schon über zig Jahre gut zu frieden bin!!! Ist hat ein Trecker Getriebe :(
Gruß
Hans-Jürgen

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Re: Getriebe für harte Jungs?

#6 Beitrag von rok_er » 5. September 2020, 16:58

Hallo, also ich hab die 1250RS 10/2019 und hatte vorher die 1200GS LC 2016. Die Verbesserung des Schaltens ist wirklich bemerkenswert! Wesenlich weniger klack und auch kaum Ruck beim einlegen des ersten Gangs.
Gruß
Thomas

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Re: Getriebe für harte Jungs?

#7 Beitrag von Alpenbummler » 5. September 2020, 23:38

@ Rainman67: gibst du beim runterschalten mit Kupplung Zwischengas? Wartest du evtl. zu lange zwischen Kupplung ziehen und runterschalten, so dass die Drehzahl abfällt?
Eine Ferndiagnose fällt da echt schwer. Aber ja: es klappt auch bei meiner R12R nicht immer gleich gut.

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Vmax
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Re: Getriebe für harte Jungs?

#8 Beitrag von Vmax » 6. September 2020, 05:18

Meine R1200R LC macht beim Schalten auch ordentliche Geräusche. Seltsamerweise geht der 1. Gang im kalten Zustand der Maschine wie Butter rein.
Liegt es an der höheren Standdrehzahl?

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Rainman67
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Re: Getriebe für harte Jungs?

#9 Beitrag von Rainman67 » 6. September 2020, 06:36

Boxergifty hat geschrieben:
5. September 2020, 11:26
Hi
Ich fahre eine 12 RS LC und bei mir ist es genau so! Kommentar vom :D kannst du den schalten? Ja klar aber eben mit Geräuschen! Besser geht es nicht, dann ist doch alles klar, sagte er mein :D Mit dem ich eigentlich schon über zig Jahre gut zu frieden bin!!! Ist hat ein Trecker Getriebe :(
Das beruhigt mich ein wenig!
Alpenbummler hat geschrieben:
5. September 2020, 23:38
@ Rainman67: gibst du beim runterschalten mit Kupplung Zwischengas? Wartest du evtl. zu lange zwischen Kupplung ziehen und runterschalten, so dass die Drehzahl abfällt?
Eine Ferndiagnose fällt da echt schwer. Aber ja: es klappt auch bei meiner R12R nicht immer gleich gut.
Wenn ich Zwischengas gebe, dann geht die ganze Sache erheblich weicher über die Bühne. Von einem aktuellen Motorrad in der 19.000 Euro Preisklasse erwarte ich aber eigentlich, dass sich das Getriebe auch ohne Zwischengas ohne große Schläge schalten lässt.

In der Tat ist es auch so, dass das Gedöns erheblich stärker ist, wenn ich vor dem eigentlichen Schaltvorgang die Kupplung schon etwas länger gezogen halte.Ich halte es oft so, dass ich beim voraussehbaren runterbremsen zuerst die Kupplung ziehe und dann parallel zur Verlangsamsung Stück für Stück in den jeweils niedrigeren Gang schalte. Das mache ich deshalb, weil ich wenn es denn wieder weiter geht immer den "passenden Gang" zur Hand haben möchte. Wenn ich aber (zum Beispiel beim zurollen auf einen Kreisverkehr) vom sechsten Gang ohne Verzögerung in den dritten schalte (eben passend für den Kreisverkehr), dann geht das relativ problemlos. Vielleicht muss ich da in der Tat mein "Schaltverhalten" etwas ändern. Aber bisher hatte ich da noch mit keinem Motorrad solche Probleme...

Bei meiner gestrigen Tour war es aber unterm Strich wieder deutlich besser als am Tag zuvor. Das verstehe wer will.... :?:
Vmax hat geschrieben:
6. September 2020, 05:18
Meine R1200R LC macht beim Schalten auch ordentliche Geräusche. Seltsamerweise geht der 1. Gang im kalten Zustand der Maschine wie Butter rein.
Liegt es an der höheren Standdrehzahl?
Dass der 1. Gang im kalten Zustand butterweich rein geht, ist normal. Ob das an der höheren Drehzahl, oder am kalten Öl liegt - keine Ahnung!
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Re: Getriebe für harte Jungs?

#10 Beitrag von hixtert » 6. September 2020, 07:01

Rainman67 hat geschrieben:
6. September 2020, 06:36
... Wenn ich Zwischengas gebe, dann geht die ganze Sache erheblich weicher über die Bühne. ...
Dann solltest du vielleicht die automatische Zwischengasanhebung mit dem Schaltvorgang synchronisieren lassen.
Grüße
Reinhard
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Re: Getriebe für harte Jungs?

#11 Beitrag von Mangfalltaler » 6. September 2020, 07:21

Rainman67 hat geschrieben:
6. September 2020, 06:36
In der Tat ist es auch so, dass das Gedöns erheblich stärker ist, wenn ich vor dem eigentlichen Schaltvorgang die Kupplung schon etwas länger gezogen halte.Ich halte es oft so, dass ich beim voraussehbaren runterbremsen zuerst die Kupplung ziehe und dann parallel zur Verlangsamsung Stück für Stück in den jeweils niedrigeren Gang schalte.
Meine Vermutung ist, dass dieses Verhalten ursächlich für die Problematik sein könnte. Das Motorrad verzögert immer mehr und ohne Kraftschluss werden sich Eingangs- und Ausgleichswelle immer weiter weg von halbwegs gleichen Umdrehungsgeschwindigkeiten bewegen, sodass es dann entsprechend kracht, wenn der Gang eingelegt wird.

Ich habe mal gelernt, zu jedem Zeitpunkt Kraftschluss zu haben, also eingekuppelt zu sein, Ausnahmen sind natürlich der Schaltvorgang an sich und meinetwegen noch bei starken Bremsungen.

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Re: Getriebe für harte Jungs?

#12 Beitrag von Soccerkojak » 6. September 2020, 07:55

also mit gezogener Kupplung und dann langsam einen Gang nach dem anderen laut runterschalten ist doch gar nicht nötig. Das Motorbremsmoment vom Boxer ist doch eh so genial, dass man bei so einer Situation traumhaft schön mit dem Schaltassistenten auskommt.
Und ja, es funktioniert nicht immer gleich, vor allen Dingen beim Hochschalten, aber hab ich mit im Laufe der 44.000 km gewöhnt..

VG

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Re: Getriebe für harte Jungs?

#13 Beitrag von Rainman67 » 6. September 2020, 08:06

Also gut, dann werde ich wohl zum einen mein Schaltverhalten anpassen müssen und mich zum anderen einfach an die etwas "gröbere Art" des Getriebes gewöhnen müssen. Ich werde aber noch einen anderen Versuch machen. Nachdem ich am Ende der Saison seit dem letzten Kundendienst bestimmt zusätzliche 5.000 km auf der Uhr habe, werde ich meiner Dicken vor dem einwintern noch einen Ölwechsel gönnen. Ich bin da vielleicht ein wenig "Oldscool", aber ich habe gelernt, dass ein Motorrad möglichst immer mit frischem Öl überwintern sollte.

Diesen Ölwechsel werde ich selbst durchführen und dabei ein etwas dickeres Öl (Fuchs Silkolene Pro 4 5W-40 XP) einfüllen. Das Öl von Fuchs kenne ich schon von der Harley und es wurde mir auch schon als Tipp hier im Forum empfohlen. Es ist innerhalb der Spezifikationen etwas dicker als die anderen Öle. Und nachdem ich den Eindruck habe, dass sich das Getriebe proportional zu höheren Temperaturen schlechter schalten lässt, könnte ein minimal dickeres Öl vielleicht Besserung herbeiführen. Falls nicht, habe ich meiner Dicken auf jeden Fall was gutes getan! :)
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Re: Getriebe für harte Jungs?

#14 Beitrag von ChristianS » 6. September 2020, 08:52

Bist du sicher, dass mit einem etwas dickeren Öl die Kupplung noch vernünftig trennt (insbesondere im Kalten Zustand)?
Christian grüßt den Rest der Welt

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Re: Getriebe für harte Jungs?

#15 Beitrag von Rainman67 » 6. September 2020, 10:18

ChristianS hat geschrieben:
6. September 2020, 08:52
Bist du sicher, dass mit einem etwas dickeren Öl die Kupplung noch vernünftig trennt (insbesondere im Kalten Zustand)?
Sicher bin ich da nicht, aber nachdem sich das Getriebe im kalten Zustand ja besser schalten lässt wie im heißen Zustand, könnte man vermuten dass je dünner das Öl wird, sich das Getriebe dann schlechter schalten lässt. Aber das ist von mir reine Spekulation! Aber das Öl an sich ist auf jeden Fall ein sehr gutes!
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Re: Getriebe für harte Jungs?

#16 Beitrag von Alpenbummler » 6. September 2020, 10:33

Rainman67 hat geschrieben:
6. September 2020, 06:36
In der Tat ist es auch so, dass das Gedöns erheblich stärker ist, wenn ich vor dem eigentlichen Schaltvorgang die Kupplung schon etwas länger gezogen halte.Ich halte es oft so, dass ich beim voraussehbaren runterbremsen zuerst die Kupplung ziehe und dann parallel zur Verlangsamsung Stück für Stück in den jeweils niedrigeren Gang schalte. Das mache ich deshalb, weil ich wenn es denn wieder weiter geht immer den "passenden Gang" zur Hand haben möchte. Wenn ich aber (zum Beispiel beim zurollen auf einen Kreisverkehr) vom sechsten Gang ohne Verzögerung in den dritten schalte (eben passend für den Kreisverkehr), dann geht das relativ problemlos. Vielleicht muss ich da in der Tat mein "Schaltverhalten" etwas ändern. Aber bisher hatte ich da noch mit keinem Motorrad solche Probleme...
Verstehe ich dich richtig, dass der Motor bei gezogener Kupplung in Leerlaufdrehzahl vor sich hin tuckert und du einen Gang nach dem anderen reindrückst? Und zwar zu einem Zeitpunkt, in dem "die Drehzahl zur Geschwindigkeit passt"? Diese passende Drehzahl wäre dann aber eine deutlich andere als Leerlauf, oder?

Da wundert es mich nicht, dass es knallt. Das täte es bei meiner R12R auch und hätte es bei meinen zahlreichen Yamahas auch gemacht. Sowas macht man nicht.

Genau für den beschriebenen Fall nutze ich den Schaltassistenten. Der macht das super. Ich schalte dabei bei mittleren Drehzahlen zurück, nicht bei niedrigen. Das klappt super und hört sich kernig an.

Will ich besonders unauffällig sein, nehme ich auch die Kupplung und kupple für jeden Gang extra bei niedrigen Drehzahlen. Dann braucht es kein Zwischengas und knallt auch nicht denn die Drehzahlen von Motor und Rad sind fast gleich.

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Re: Getriebe für harte Jungs?

#17 Beitrag von Boxergifty » 6. September 2020, 10:55

Hallo
Wir reden hier von einer R1250R, da ist der Motor und das Getriebe ein Bauteil! Sprich ein Ölkreislauf und da kann man und darf man auch kein anderes Öl fahren als das von BMW vorgeschriebene!!
Gruß
Hans-Jürgen

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Re: Getriebe für harte Jungs?

#18 Beitrag von Rainman67 » 6. September 2020, 10:58

Boxergifty hat geschrieben:
6. September 2020, 10:55
Hallo
Wir reden hier von einer R1250R, da ist der Motor und das Getriebe ein Bauteil! Sprich ein Ölkreislauf und da kann man und darf man auch kein anderes Öl fahren als das von BMW vorgeschriebene!!
Ja, natürlich darf man nur ein Öl ein füllen, welches die Spezifikationen von BMW erfüllt. Das von mir erwähnte Öl von "Fuchs" tut das ja auch! :wink:
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Re: Getriebe für harte Jungs?

#19 Beitrag von Boxergifty » 6. September 2020, 13:21

Ok. Das habe ich nicht gewusst! Sorry
Gruß
Hans-Jürgen

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Re: Getriebe für harte Jungs?

#20 Beitrag von makes2068 » 7. September 2020, 12:39

Tja...
ICH wollte auch mal unbedingt eine dieser Wunderdinger BMW GS probefahren.

Kam von einer Vierzylinder Honda.

Bei der Probefahrt dachte ich, da hat doch jemand eine Hand voll Nägel ins Getriebe geschmissen. Oder: Mann das tuckert und rüttelt und rasselt aber.
Bei einem Motorrad dieser Preisklasse sollte das doch "smoother" ablaufen.

Dann habe ich mehrere andere BMWs " angehöhrt", auch wesentlich Neuere.

Was soll ich sagen, hab sie dennoch gekauft. Verstehe wer will ;-) Wir sind schon ein komischer Haufen.

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Re: Getriebe für harte Jungs?

#21 Beitrag von AndreS » 7. September 2020, 14:40

Rainman67 hat geschrieben: ↑14. August 2020, 16:18

2.) das Getriebe schaltet sich relativ "hart". Vor allem vom 4. Gang runter in den 3. Gang braucht es sehr viel Nachdruck (rauf ist nicht so das Problem). Auch wenn man im Leerlauf an der Ampel steht und den ersten Gang einlegt, macht das Moped regelrecht einen kleinen Satz (vom sehr deutlichen "Klong" mal abgesehen). Letzteres kenne ich so krass eigentlich nur von der Harley, aber vielleicht ist das ja alles dem noch neuen Getriebe geschuldet und muss sich erst "einlaufen"? Ich schalte übrigens mit Kupplung....
Schau mal nach den Ölstand. Es soll nicht höher wie 3/4-tel stehen, sonst klebt der Kupplung und kriegt man diese Erscheinungen.

Das war schon einige Zeit her. Noch dieselbe Problematik, höre aber nichts mehr über den Ölstand...

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Re: Getriebe für harte Jungs?

#22 Beitrag von Rainman67 » 7. September 2020, 15:02

Der Ölstand ist maximal "halbvoll". Warum fragst Du? Das ist übrigens auch so ein Thema.... Überall hier lese ich, dass die R1250R mehr oder weniger gar kein Öl verbraucht. Das kann ich von meiner auch nicht behaupten. Meine hat sich seit der Einfahrinspektion (also in 2500 km) immerhin schon ca. 0,3 Liter genommen.
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Re: Getriebe für harte Jungs?

#23 Beitrag von AndreS » 7. September 2020, 16:18

Also halbvoll, das ist OK.
Aber die LC's ab 2017 sollen schalten wie butter. Wenn nicht ist etwas nicht in Ordnung.
Ein Verbrauch von 0,3 liter auf 2500 km? Das ist aber sehr viel. Noch ein Problem dazu. Da kan man nur hoffen das es mit der Zeit besser wird.

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Re: Getriebe für harte Jungs?

#24 Beitrag von Alpenbummler » 7. September 2020, 17:35

Meine R12R LC verbraucht von Kundendienst zu Kundendienst (also 10.000 km) nicht mal von Max. nach Min. - also praktisch gar kein Öl.
0,3 Liter auf 2.500 km finde ich auch sehr viel.

Das mit dem "schaltet wie Butter" ist sehr relativ. Das kann man von Fahrer zu Fahrer und Situation zu Situation nicht vergleichen.

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Re: Getriebe für harte Jungs?

#25 Beitrag von Rainman67 » 7. September 2020, 17:42

Na ja - zwischen min und max liegen ja immerhin 0,8 Liter... Wenn bei Dir am Ende des Intervalls der Ölstand auf Minimum stünde , dann wären das immerhin auch fast 0,1 Liter auf 1000 km! :wink:
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