Ladekontrolle K1200RS

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Ultimo
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Ladekontrolle K1200RS

#1 Beitrag von Ultimo » 8. Januar 2020, 23:27

Hallo zusammen,

ich hatte mir vor Kurzem eine 98 er K1200RS zugelegt. Diese hat 48 tsd gelaufen. Am Mopped brennt jedoch die Ladekontrollleuchte. Fahren kann ich, das Mopped entlädt sich nicht. Mit sämtlichen Verbrauchern hat die Maschine im Stand noch um 13,8 Volt. Aber wie beschrieben ist die Ladekontrolle an. Wenn die Maschine an war, bzw. gefahren wurde, kann es vorkommen, dass sie sehr schlecht oder nicht anspringt, als wenn die Batterie leer wäre. Wartet man etwas, kann es sein, dass sie wieder kommt.

Was würdet ihr sagen, wo sollte ich zuerst mit der Suche beginnen? Geweih scheidet aus, da der Fehler tatsächlich da ist und nicht nur so angezeigt wird, weil eben dieses ein Kontaktproblem hat. Geladen wird die Batterie auch, weshalb die Lima eigentlich ja nichts haben sollte, sonst würde ich ja liegen bleiben. Kann es an den Anlasserkohlen liegen, worüber die Maschine anscheind ja teilweise mit Masse versorgt wird? Die Batterie hat auch schon etwa 4-5 Jahre auf dem Buckel. Genau weiß ich das nicht, da die vom Vorbesitzer eingebaut wurde. Kann diese defekt sein? Komisch wäre aber, dass das Bike nach kurzem Starten teilweise doch wieder anspringt. Bin auf Eure Tipps gespannt.


Danke und Gruß

Timo

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Alpenbummler
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Re: Ladekontrolle K1200RS

#2 Beitrag von Alpenbummler » 9. Januar 2020, 06:17

Wurden die 13,8 V mit einem Multimeter direkt an der Batterie gemessen?

Also nicht etwa eine Anzeige im Display der K herangezogen (k.A. ob die K sowas überhaupt hat)?

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joerg58kr
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Re: Ladekontrolle K1200RS

#3 Beitrag von joerg58kr » 9. Januar 2020, 08:41

Hört sich für mich wie eine marode Batterie an, die gerade noch den ABS-Selbsttest schafft und dann mehr oder weniger zusammenbricht. Ich hoffe da ist schon das neuere ALR verbaut, sonst macht es irgendwann nicht mehr "Klack" beim Startversuch.
Und ja es gibt eine Ladestromkontroll-Leuchte, die ab Leerlaufdrehzahl erlöschen sollte.

Aber hier sind ja genug 589er-Experten versammelt, die sicher weiterhelfen können
K12RS von 01/00-02/13 über 130TKM, 06/12 bis 06/15 F800ST, jetzt wieder RS aber mit einem R davor: -> R12RS (LC)
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Re: Ladekontrolle K1200RS

#4 Beitrag von CDDIETER » 9. Januar 2020, 10:36

Hallo,
Nicht lange experimentieren, neue Batterie rein, fertig.In welcher Preisklasse die sein sollte (ab ca.40-160€) ist Glaubensfrage.
Ein Voltmeter,als ständige Anzeige, hilft den Tod der Batterie einigermaßen einzuschätzen.
Gruß aus den "Holländischen Bergen"

CdDieter

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Re: Ladekontrolle K1200RS

#5 Beitrag von helmi123 » 9. Januar 2020, 13:46

Die Lade Leuchte ist ein Indiz für zu niedrige Drehzahl. :)
:lol:

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Ultimo
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Re: Ladekontrolle K1200RS

#6 Beitrag von Ultimo » 9. Januar 2020, 19:15

Danke schonmal für die Nachrichten. Also die Batterie war von 05/12 :-) Aber ich hatte noch eine nagelneue Batterie meines Choppers da. Diese ist zwar eigentlich für die Bmw zu klein, aber das sollte für den Test ja kein Problem sein. Mit der neuen Batterie ging die Maschine gut an.

Aber auch auch hier die selben Symptome: Die Ladekontrolle glimmt und sobald ich die Drehzahl etwas erhöhe, ist diese normal leuchtend an. Nicht falsch verstehen, die Drehzahl ist nicht zu niedrig und die Leuchte ist desahlb nicht an. Bei etwa 1200Umdr. glimmt die Lampe jedoch nur schwach. Sobald man aber ein wenig Gas gibt, ist die Lampe richtig an und bleibt das auch. Egal wie hoch man dreht.

Ich komme gerade aus der Garage und habe folgendes gemacht: Maschine läuft mit alter Batterie: 13,8 Volt Maschine läuft mit neuer Batterie: 14 Volt. Beide Werte wurden an der Batterie gemessen.
Dann habe ich das Massekabel welches zum Anlasser geht und da nochmal auf die Karosse abzweigt ausgebaut, Kontakte gereinigt und wieder eingebaut. Weiterhin das blaue gestecke Kabel, das auf die Lima geht abgezogen, Kontakte gereinigt und wieder aufgesteckt.
Fehler bleibt genau wie zuvor bestehen.

Jetzt bin ich gerade ratlos, wo ich weiter suchen soll. Kann die Lima defekt sein, auch wenn diese 14 Volt bringt und das sind nur die ersten Anzeichen? Gibt es noch andere Kabel, die ich überprüfen sollte? Wie schaut es vorne am Geweih aus? Bekommt dieses irgendwo vorne Masse oder über den Kabelbaum? Finden konnte ich dort gerade keine Masse an der Karosse.

Was das Anlasserrelais angeht, habe ich keine Ahnung ob alt oder neu. Hatte bei Bmw angerufen. In der Historie stand nichts davon.

Ich hoffe ihr könnt mit den bisherigen Ergebnissen was anfangen.

Gruß Timo

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Re: Ladekontrolle K1200RS

#7 Beitrag von Alpenbummler » 9. Januar 2020, 21:03

Oben hattest du geschrieben, die 13,8 V (an der Batterie) seinen bei "allen Verbrauchern An" gemessen. Wenn die Lima die volle Spannung an die Batterie liefert wenn sie voll belastet ist, ist sie nicht kaputt, würde ich sagen.

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Ultimo
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Re: Ladekontrolle K1200RS

#8 Beitrag von Ultimo » 10. Januar 2020, 00:33

Die Anfrage ist jetzt nur, wo fange ich an suchen...

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Re: Ladekontrolle K1200RS

#9 Beitrag von gerreg » 10. Januar 2020, 07:21

​Hallo,

Probier mal ein zusätzliches Massekabel zwischen Batterie und Rahmen. Z.B. prov. ein Startilfekabel verwenden.

Es gab schon mal den Fall das das Originalkabel im Gewebe mit Grünspahn (korrodiertem Kupfer) verseucht war. Erst wenn das Kabel nach einigen Startversuchen warm wurde, veränderte sich der innere Widerstand und der Motor startete besser.

Wenn ich mich recht erinnere ist das dem Erwin (Mondmann) passiert.
Gruß

Gerd

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Re: Ladekontrolle K1200RS

#10 Beitrag von wolfgang » 10. Januar 2020, 08:06

War bei mir auch. Maße liegt rechts am Rahmen im kabelbaum zusammen geführt.
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Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Gruß

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Re: Ladekontrolle K1200RS

#11 Beitrag von Ultimo » 10. Januar 2020, 09:29

Ich hatte gestern Masse an der Batterie abgegriffen und nach Vorne an das Geweih geführt. Habe das auch mit Hilfe eines Starterkabels gemacht. Direkt im Bereich der Lima oder des Anlassers war ich jedoch nicht. Das teste ich heute Mittag.

Heißt das bei euch beiden war dieses Kabel korrodiert? Oder im Kabelbaum?
Ein Kabel geht ja von der Batterie direkt an eine Schraube des Anlassers mit einem Abzweig an die ich glaub Schwinge und eines geht nach rechts weg in den Kabelbaum. Dies wird dann das Foto oben sein.

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Re: Ladekontrolle K1200RS

#12 Beitrag von yy-zz » 10. Januar 2020, 11:10

?????
Meine Ausbildung im KFZ liegt zwar schon wirklich lange zurück,
aber ich meine doch, dass die Lima Kontrolleuchte nicht über Minus / Masse geschaltet ist.

Die leuchte bekommt an einer Seite von der Batterie 12 - 14 V und von der
Lima eben auch 12-14 Volt und dann geht das Licht aus.
Wenn da was glimmt ist auf irgendeiner Seite die Spannung kleiner.

https://www.t4-wiki.de/wiki/Lichtmaschine

Weiter unten ist ein Schaltplan....

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gerreg
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Re: Ladekontrolle K1200RS

#13 Beitrag von gerreg » 10. Januar 2020, 11:52

Ultimo hat geschrieben:
10. Januar 2020, 09:29
Ich hatte gestern Masse an der Batterie abgegriffen und nach Vorne an das Geweih geführt. Habe das auch mit Hilfe eines Starterkabels gemacht. Direkt im Bereich der Lima oder des Anlassers war ich jedoch nicht. Das teste ich heute Mittag.
Geh auf eine Schraube am Motorblock oder Rahmen mit dem Kabel das du auf der anderen Seite an der Masse der Batterie angelegt hast.

Beim Geweih könnte ggf noch ein Übergangswiderstand sein wenn die Lackschicht zwischen Rahmen und Geweih oder Geweih und Schrauben noch intakt ist.
Ultimo hat geschrieben:
10. Januar 2020, 09:29
Heißt das bei euch beiden war dieses Kabel korrodiert? Oder im Kabelbaum?
Ein Kabel geht ja von der Batterie direkt an eine Schraube des Anlassers mit einem Abzweig an die ich glaub Schwinge und eines geht nach rechts weg in den Kabelbaum. Dies wird dann das Foto oben sein.
Das Kabel das von der Batterie an den Anlasser geht, löuft über das Starterrelaise. Das ist ein Plus Kabel.

Der Anlasser holt sich, genauso wie die Lichmaschine, seine Masse über das Gehäuse vom Motorblock.

Die zwei Plusskabel der Batterie gehen auch noch an die Lichtmaschine und an das ABS Gerät.

Ich hatte auch schon mal den Fall, das das D+ Kabel das vom Kombiinstrument kommt und an den kleineren D+ Anschluss der Lichtmaschine geht, abgebrochen war. Damit wurde die Selbsterregung bei niedriegen Drehzahlen nicht gestartet und die Baterie entlud sich. Wenn Du hier ggf. einen Übergangswiderstand hast und die ladekontrolle erst bei Drehzahlen über 2500 - 3000 U/min ausgeht, könnte hier auch eine Unterbrechung oder eine schlechte Verbindung mit zu hohem Übergangswiederstand sein.
Gruß

Gerd

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Re: Ladekontrolle K1200RS

#14 Beitrag von Ultimo » 10. Januar 2020, 12:30

Ja, das stimmt. Diese Schaltung habe ich so auch schon ergoogelt. Vll ist es dann doch irgend ein Problem mit den Steckverbindungen am Geweih.

Das mit der Masse am Motorblock probiere ich nachher. Ich meinte schon am Anlasser das Massekabel und nicht das +. Die Masse ist von der Batterie direkt mit einer Schraube am Anlasserfuß auf die Karosse geschraubt.

Das D+ Kabel habe ich gestern gereinigt. Das ist doch das kleine mit dem Flachstecker wo einfach von Hinten aufgeschoben wird. Das habe ich gecheckt. Die Ladekontrolle geht nie aus. Bei niedrigen Drehzahlen ist sie lediglich schwach da und bei höheren leuchtet sie richtig. Wenn die Maschine warm ist, dann leuchtet sie gleichbleibend.

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Re: Ladekontrolle K1200RS

#15 Beitrag von helmi123 » 10. Januar 2020, 13:15

:( Ultimo steckt der Schlüssel im Schloß auf dauer :(
:lol:

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Re: Ladekontrolle K1200RS

#16 Beitrag von wolfgang » 10. Januar 2020, 13:16

Oder im Kabelbaum?
Im Kabelbaum. Im Bild siehst du die Massenverteilung zum Instrument. Ein Kabel geht Richtung Batterie.
Gruß

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Re: Ladekontrolle K1200RS

#17 Beitrag von yy-zz » 10. Januar 2020, 13:26

Nimm doch einfach eine Prüflampe,
geh mit der klemme an die Batterie + und mit der anderen Seite auf den
D+ von der Lichtmaschine.
Wenn das Bike aus ist, sollte die Lampe leuchten
(Plus von der Batterie und Minus über die Lichtmaschine)
Beim Laufenlassen des Motors sollte ebenfalls
Plus aus der Lima (D+) rauskommen = Lampe aus.
Dann weiß du wenigstens ob es an der Lima oder an den Kabeln liegt....

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Re: Ladekontrolle K1200RS

#18 Beitrag von Ultimo » 10. Januar 2020, 19:39

Guten Abend zusammen,

also ich war heute mittag in der Garage und habe den Fehler weiter gesucht. Heute hatte ich Unterstützung von einem Kumpel und Oszilloskop. Wir konnten keinen Fehler an einer Steckverbindung, Masse o.Ä. finden, wobei wir jetzt nicht den ganzen Kabelbaum zerlegt hatten oder jeden Stecker ab hatten.
Aber: Wir haben die Lima jetzt mal genauer betrachet.
An der Batterie und an der Sicherung 1 im kleinen Sicherungskasten kommt bei laufendem Motorrad was um 13,8 Volt raus. Soweit, so gut. Mit Hilfe des Schaltplanes haben wir dann weiter analysiert und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

Achtung jetzt wird es etwas länger und bedarf einer längeren Erklärung.

Die Lichtmaschine hat ja eine Erregerspule bzw. den Rotor der über die Kohlen der Lima unter Strom gesetzt wird.

Dies geschieht über folgenden Weg: grün/schwarze Leitung (Zündungsplus) --> Zündung an --> Wenn Erregerspule nicht defekt und blaues Kabel an der Lima angeschlossen, dann leuchtet jetzt die Ladekontrolle --> Rotor der Lima wird unter Strom gesetzt, um Magnetfeld zu erzeugen ( Da diese ja im Stator dreht und Energie erzeugen soll) --> Jetzt starte ich --> Lima hat wie zuvor auch gemessen 13,8 Volt an der Batterie und an Sicherung 1 im kleinen Kasten. Auch mit Oszilloskop eine schöne gerade geregelte Linie bei diesem Wert --> Wieder macht sich Unverständnis breit. Alles normal. Jetzt kommt es aber:

Da wir dann die Funktion genauer verstanden haben, hatten wir von Masse auf D+ Eingang auf der Lima gemessen und bei laufendem Motorrad Werte zwischen 16 Volt und fast 18 Volt bei höherer Drehzahl festgestellt. Dazu kommt, dass das Gerät eine Wechselspannung ausgab.

Wir hatten uns das jetzt so erklärt: Wenn man die Zeichnung einer Lima betrachtet sieht man, dass die Dioden, welche rot umkreist sind, auf D+ gehen. Wenn diese Dioden aber defekt sind, kommt von der Statorwicklung bei laufendem Motor Wechselspannung bei D+ an. Da aber die anderen Dioden nebenan nicht defekt sind, habe ich eine normale Ladespannung, die auf die Batterie geht aber eine leuchtende Ladekontrolle, da ja dort eine stärkere Wechselspannung ankommt. Da sich der Wert an D+ ja mit der Drehzahl ändert, erklärt das vll. auch dass die Ladekontrolle im Leerlauf schwächer leuchtet und bei Drehzahl richtig an geht.

Was aber wieder dagegen spricht wäre, dass über diesen Weg und die Leuchte diese Wechselspannung ja theoretisch auch über die Ladekontrolllampe und Zündungsplus ins System abgegeben wird, aber an der Batterie ja nichts messbar ist. Vll. ist dies aber auch so gering, dass man es nicht merkt.

Was haltet ihr von dieser Theorie? Dürfte fast das letzte sein, das in Frage kommt.
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Unbenannt.JPG
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Re: Ladekontrolle K1200RS

#19 Beitrag von helmi123 » 11. Januar 2020, 10:34

Ultimo wie hoch ist der Zündstrom, und auch mal am Regler Messen. :)
:lol:

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Re: Ladekontrolle K1200RS

#20 Beitrag von Ultimo » 12. Januar 2020, 14:30

Lima ist gemessen. Die Lima bringt auf D+ 16-18 Volt. Das heißt diese hat einen defekt bei den Plusdioden für die Erregerspule/Rotor. Dadurch schießt sie quasi diese positiven Halbwellen, die man auch auf dem Oszilloskop sieht.

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Re: Ladekontrolle K1200RS

#21 Beitrag von ackerschiene » 18. Januar 2020, 10:40

Das wäre natürlich ein Grund für die Ladekontrolleuchte, zu leuchten. 16 V von der Lima und 12 V + x an der Batterie. Der Potentialunterschied bringt die Leuchte zum Leuchten. Lustigerweise ist es der Leuchte egal, ob sie wegen Wechsel- oder Gleichspannung leuchtet. Mit der Wechselspannung bzw. dem Anteil der Wechselspannung an der gesamten Spannung kann man allerdings keine Batterie laden.
Heutzutage eher selten, dass mal eine Diode(ngruppe) durchhaut, passiert meist bei Starthilfe - z.B. bei Lichtbögen oder beim Verpolen - oder Abklemmen der Batterie bei laufendem Motor.
Oszi-Prüfungen sind in diesen Fällen einfach der geeignetste Weg, die Spannung auch sichtbar zu machen.

Gruß, Uwe
Wenn man einen Deutschen mit ein paar Konservendosen in den Urwald jagt
kommt er mit einer Lokomotive wieder heraus....

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