Alpenbummler hat geschrieben: 26. August 2020, 21:32Berufsmotorradfahrer?
Soweit ich weiß, macht er am Wochenende manchmal einen Tourguide.
Aber er hat einen normalen Beruf und fährt unter der Woche fast nicht. Hat aber meistens am Freitag frei und öfters auch am Montag.
Er hat einmal gesagt, wegen seiner kurzen Beine bleibt er nicht gerne stehen.
Und mit der GSA hat er über 600km Reichweite..
Ich grab mal nen alten Thread hervor…
Beim Hochschalten mit leicht Zug am Gas werden die Gänge bei mir schon knackig ruckig eingelegt. Fühlt sich als Assi-Neuling irgendwie falsch an, vorallem auf die Kupplung zu verzichten.
Ich brauch auch relativ viel Kraft zu Assi-Hochschalten, aber das ist natürlich subjektiv.
ABER:wenn ich beim Hochschalten mit Assi das Gas etwas zurücknehme und gleich wieder anlege, dann flutscht der Gang easy rein, genau in dem Moment wenn ich das Gas reduziere.
Mach ich was falsch?
Ist das schonender mit gleichzeitiger Gasrücknahme? Oder eher nicht, es ist falschen sollte es eher nicht so machen?
Mit Gewalt bringt nichts. Mach es mit Gefühl und eben ggf auch etwas kurzzeitiger Rücknahme vom Gas. Je mehr es flutscht, umso besser, für Motor&Getriebe. Eigentlich braucht man dafür überhaupt keinen Assistenten.
Ich mache es nicht anders. Runter nutze ich dagegen den Blipper aber zu 80-90% recht konsequent.
K12RS von 01/00-02/13 über 130TKM, 06/12 bis 06/15 F800ST, jetzt wieder RS aber mit einem R davor: -> R12RS (LC) K54 BJ 06/2015
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Wenn du selbst das Gas zurücknimmst brauchst du keinen Schaltassi. Das funktioniert so bei (nahezu) jedem Motorrad.
Mein Vorschlag: Leg mal richtig Gas an und schalte dann mit dem Assi hoch. (Bei sequentiellen Getriebe funktioniert schalten ohne Kupplung bei Zugunterbrechung. Der Motor muss also "ziehen" damit man Zug unterbrechen kann.)
Danke, werds mal mit ordentlich Zug probieren, ohne Gas dabei zu verändern.
Runter gehts auch einfacher als Hoch, mag aber daran liegen das man runter mit dem Fuß besser drücken kann als hoch zu ziehen.
Mit kurzer Gasrücknahme würde ich auch mal nix kaputt machen, da „schonender“ oder?
DJBlue hat geschrieben: 14. Juni 2026, 20:37
Danke, werds mal mit ordentlich Zug probieren, ohne Gas dabei zu verändern.
Nein! Wenn du das Gas unverändert stehen lässt, hast du zwar Drehzahl aber kaum Motorzug, womöglich zu wenig für die Zugunterbrechung zum geschmeidigen Hochschalten. Gib beherzt Gas und lege sobald der Motor loslegt mit dem Assi den nächsthöheren Gang ein.
So, noch einige Male probiert.
Es wird zwar leichter bei höherer Drehzahl, aber ich tue mir immer noch sehr schwer den Gangwechsel durchzuführen.
Kann man die Kraft, welche mit dem Fuß überwunden werden muss, einstellen?
Mir ist nicht klar, ob ich das was du schreibst als das verstehe, was du machst.
Drehzahl ist für den Schaltassi beim hochschalten NICHT entscheidend. Entscheidend ist, ob der Motor zieht, wenn man hochschaltet. Das geht schon sehr gut beim gasgeben bei niedriger Drehzahl. Das geht kaum noch oben am Drehzahlbegrenzer (weil der Motor dort nicht mehr ausreichend auf zug ist.)
Und ein bissel Kraft am linken Fuß braucht es tatsächlich. Der Fuß legt den Gang mechanisch ein. Da ist keine DSG oder Tiptronic im Hintergrund.
Gruß - Pendeline
Zuletzt geändert von Pendeline am 21. Juni 2026, 13:56, insgesamt 1-mal geändert.
Du kannst natürlich Schalthebel von HP (o.ä.) probieren, oder auch einfach mal den Neigungswinkel Deines jetzigen Schalthebels verändern . Vielleicht fällt Dir der Schaktvorgang leichter, wenn Du den Hebel nach oben oder unten verstellst? Versuch macht kluch.
Der Quickshifter des Schaltassistenten, der ja immerwieder mit einer Automatik verwechselt wird, macht nichts anderes als die Zündung & Spritzufuhr kurzzeitig zu unterbinden, also das, was man mit etwas Übung auch früher schon mehr oder weniger konnte. Geschaltet wird immer noch rein mechaniich mit dem linken Fuss. Es ist wie schon geschrieben kein DKG oder eine Automatik, was immernoch viele erwarten. Und dieser Assistent will aufs peinilchste genau bedient werden, sonst hakt es halt, egal ob hoch oder runter. Auch dies bedarf etwas Übung und der nötigen Disziplin. Dann benötigt man auch keinen Ruckdämpfer mehr, wie z,B. bei den Boxern & deren MÜ mit MJ 2017 eingeführt.
Auch bei den aktuellen 1300er Boxern mit ihrem ASA arbeitet immernoch eine ganz konvetionelle Kupplung & Getriebe und kein Doppelkupplngsgetriebe oder Wandlerautomatik, wie es sie z.B. bei Honda gibt (DCT).
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Wann nutzt Ihr den Schaltassi? Ich eigentlich nur bei schnelleren Beschleunigungen. Den Blipper nutze ich öfters, der die Betätigung immer mit einem kleinen Ruck quittiert.