Hallo, wie hier mehrfach zu lesen, sollte man das ABS ab und zu zur Arbeit zwingen, damit es funktionstüchtig bleibt. Nach dem Motto "wer rastet der rostet".
Nur wie?
Mit der Hinterradbremse schaffe ich locker das ABS zu kitzeln.
Funktioniert auch richtig gut.
Reicht das aus oder muss/sollte ich es auch mit dem Vorderrad machen.
Da fliege ich ja fast über den Lenker so kräftig wie die Bremse vorne greift
Spreefuchs hat geschrieben:Hallo, wie hier mehrfach zu lesen, sollte man das ABS ab und zu zur Arbeit zwingen, damit es funktionstüchtig bleibt. Nach dem Motto "wer rastet der rostet".
Nur wie?
Bring das Mopped alle 10000km zum Service, dann macht das der Meister bei der Probefahrt!
Hallo Spreefuchs,
ich fahre ab und zu eine nicht befestigte Strasse, da klappt es auch mit der vorderen Bremse. So eine Strasse ist auf dem Land an jeder Ecke zu finden.
genau,
so mach ich das auch. Einmal jede Tour kurze Vollbremsung auf Schotter, Sand oder Rasen, ABS kurz regeln lassen, vorne und hinten, und gut ist. Dabei allerdings den Kupplungshebel ziehen. Wie das ABS auf trockener und nasser Straße z.B. auf einer Straßenmarkierung arbeitet sollte jeder trotzdem mal ausprobieren, ist ganz lehrreich. Wer das noch nicht gemacht hat, der hat auch noch kein Sicherheitstraining besucht.
Gruß vom Nordseedeich wünscht Holger "Woanders is' auch S-----e" die schönen Sternchen stehen für das Wort, welches ich als Kind nicht aussprechen durfte
Nö, ein Sicherheitstraining habe ich tatsächlich noch nicht besucht.
Zwar schon öfter drüber nachgedacht, dann aber doch wieder vergessen bzw. verworfen.
Der Gedanke auf Schotter eine Vollbremsung mit der Handbremse hin zulegen ist schon mulmig.
Stimmt es, dass die Handbremse beide Bremsen betätigt?
ja, bei der R1150R, wie es bei der R850 ist weiß ich echt nicht.
Wenn es das ABS von der R1100R wohl eher nicht. Möchte mich da nicht festlegen. Denke mal die Betriebsanleitung sollte darüber klarheit geben.
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Spreefuchs hat geschrieben:....... Stimmt es, dass die Handbremse beide Bremsen betätigt?
Beim Teilintegralen ABS wird beim Bremsen mit dem Handbremshebel die vordere und hintere Bremse betätigt, wobei mit der Fußbremse nur die Hintere verwendet wird.
Beim vollintegralen Bremssystem werden jedesmal beide Bremsen verwendet egal ob ich den Handbremshebel oder die Fußbremse verwende.
Bei der R, GS und Rockster ist auf alle Fälle das "Teilintegrale-System" verbaut.
wenn man aus Tempo 50 km/h z.B. vor einer roten Ampel stoppt, kann das ABS-System schon in den Regel-/Auslösebereich kommen. Obwohl ich mich eher zu den ruhigeren Fahrern zähle, ist mir dies schon ein paar Mal ( unbeabsichtigt ) passiert. Es ist dann ein Pulsieren des Bremshebels wahrnehmbar. Ein Schotterpiste ist somit sicher nicht notwendig, sie erhöht unter Umständen nur das Sturzrisko.
Ich finde die Frage, wie viele sich damit beschäftigen, gar nicht so uninteressant.
Es geht hier ja auch nicht um einen Funktionstest, sondern um Funktionserhaltung.
Wenn es beim Airbag nötig und möglich wäre, würde man es wohl auch machen.
Ich mache mehr oder weniger regelmäßig mal eine Vollbremsung bei der das ABS eingreift. Ehrlich gesagt habe ich das noch nie mit dem Gedanke getan, dass das gut für das Moped sein könnte. Mir ging es mehr darum, dass es bestimmt gut für mich sein könnte, wenn ich im Ernstfall weiss was passiert.
Werner hat geschrieben:Kann aber jedem nur ein Sicherheitstraining empfehlen ..... da werden auch Bremsübungen abgehalten. Ihr glaubt nicht was euer Moto alles kann
Ich fürchte aber dass es einen beim Sicherheitstraining genauso auf die Schn**ze legt, wenn er es nicht kann, als wenn er es einfach so auf einem Parkplatz übt. Ich muß sagen ich würde es beim Training auch verweigern, solange ich mir nicht sicher bin dass ich es kann. Ich habe keine Lust vom "Sicherheitstraining" einen Schrotthaufen mit Nachhause zu nehmen. Und ich habe auch keine Lust auf "freiwilligen Bodenkontakt"
In den Regelbereich zu kommen ist ja eigentlich kein Problem. Denn schon wenn ich vorne einigermassen stark bremse, dann wird das Hinterrad sehr leicht, und rutscht. Und schon bin ich im Regelbereich. Aber da ist das Vorderrad noch keinen Millimeter gerutscht. Da muß man dann schon voll in die Eisen greifen.
Franz
Zuletzt geändert von Franz1954 am 16. April 2012, 21:14, insgesamt 3-mal geändert.
Spreefuchs hat geschrieben:sollte man das ABS ab und zu zur Arbeit zwingen, damit es funktionstüchtig bleibt. Nach dem Motto "wer rastet der rostet".
Daß elektronische Schaltkreise nicht mehr funktionieren, weil sie nicht über die Regelschwelle steuern, ist eine Projektion aus der Mechnik, die hier fehl am Platze ist. Sperrschichten, Elektronen, Halbleiter rosten nicht ein unter Nichtbenutzung, und Kabel verstopfen nicht, wenn nur langsam Strom durchfließt.
Der Alterung unterworfen sind Elektrolytkondensatoren, und die lassen sich nicht trainieren, die muß man austauschen wenn der Elektrolyt eingetrocknet ist.
Vielleicht sollte man auch ab und zu mal das Fernlicht einschalten, damit es immer schön hell strahlt.
Schon toll was für Vergleichstest hier aufgeführt werden.
Schon klar, das die Elektronik nicht rostet.
Aber irgendwann muss diese Elektronik ja wohl eine Mechanik oder ein Ventil regeln, die dann das Bremsverhalten als ABS steuert.
Vielleicht doch besser, wenn ich mal bei BMW nachfrage ob das überhaupt Sinn macht. Weil hier scheint es wohl keine Einigkeit über die Notwendigkeit zu geben.
War halt nur ne Frage...... wie ich sehe eine dumme
Sehr geehrte Skeptiker,
ihr könnt gerne Skeptisch sein, doch eure Vergleiche nerven. Vielleicht sollten wir dann genau so nerven, wenn ihr den hier nicht seltenen Trööt auf macht " mein freundlicher will 2000,-€ von mir, was kann ich tun?"
Franz1954 hat geschrieben:Ich fürchte aber dass es einen beim Sicherheitstraining genauso auf die Schn**ze legt, wenn er es nicht kann, als wenn er es einfach so auf einem Parkplatz übt. Ich muß sagen ich würde es beim Training auch verweigern, solange ich mir nicht sicher bin dass ich es kann. Ich habe keine Lust vom "Sicherheitstraining" einen Schrotthaufen mit Nachhause zu nehmen. Und ich habe auch keine Lust auf "freiwilligen Bodenkontakt"
Franz schreibt mir aus der Seele.
Das ist exakt der Grund warum ich mich noch nicht zu sowas angemeldet hab und auch nicht anmelden werde. Außer die Motorräder werden mal vom Veranstalter gestellt. Nur bisher lagen solche Veransaltungen nicht in meinem Budget.
Zuletzt geändert von ChristianS am 17. April 2012, 06:27, insgesamt 1-mal geändert.
ChristianS hat geschrieben:
Franz schreibt mir aus der Seele.
Das ist exakt der Grund warum ich mich noch nicht zu sowas abgemeldet hab und auch nicht anmelden werde. Außer die Motorräder werden mal vom Veranstalter gestellt. Nur bisher lagen solche Veransaltungen nicht in meinem Budget.
Wenn ihr nicht in der Lage sein solltet, an einem Sicherheitstraining teilzunehmen, solltet ihr auch nicht in der Lage sein, am Strassenverkehr teilzunehmen.
Im Ernst, in meinen 12 Trainings ist bisher nur ein Mal etwas passiert, und das war nicht beim Training selber, sondern auf der Fahrt zu einer Übung. Unachtsamkeit gibt es aber überall.
Aber vielleicht solltet ihr einen eigenen Trööt zu einem Training aufmachen.