Meran Sellarunde wie am besten

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Ollli
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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#26 Beitrag von Ollli » 29. Mai 2018, 11:44

Ich frage mich, ob die oder die Route spannender ist.
Sind die Stückchen Autobahn so zäh? Viel wäre es ja nicht.
Ich fahre sowieso mit Navi, die Routen kommen ins Garmin und dann los... :D

https://kurviger.de/?point=46.669555%2C ... roads=true

oder

https://www.google.at/maps/dir/Meran,+B ... d46.55!3e0

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gerreg
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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#27 Beitrag von gerreg » 29. Mai 2018, 13:16

Hallo,

ich würde auf jeden Fall den Mendelpass mit reinnehmen und oben hoch fahren auf den Penegal.

In der Route nach dem unterenLink Punkt 11 von dort aus zu Fuß nach Punkt 12 gehen. Das sind ca. 300 Meter. Von dort hast Du einen Traumhaften Blick auf das gesamte Tal, im Hotel oben kann man auch Kaffee trinken!

https://kurviger.de/?point=46.669598%2C ... 0Satellite
Gruß

Gerd

http://www.reger-net.de

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#28 Beitrag von Ollli » 29. Mai 2018, 15:59

Suuuuuuuuuper!
Das heißt einfach von dort einmal rauf und da auch wieder runter. Ist also eine Sackgasse.
Tolle Idee. Gleich mal nach Penegal googeln ;)

Die Strecke Punkte 1 und 2 werden wir dann nicht fahren, da wir ja nicht nach Meran zurückkommen sondern in St. Peter die 2. Nacht verbringen werden.
Aber die Dolos sind ja wiederholungsfähig. :D

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#29 Beitrag von Ollli » 29. Mai 2018, 20:20

Bin gerade drauf gekommen, Bielerhöhe öffnet am Donnerstag. Dann gehts zum Reschen über das Paznauntal. Wir haben eine Saisonkarte dafür, also nützen wir sie. :D
https://www.silvretta-bielerhoehe.at/de ... ungszeiten

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#30 Beitrag von gs80guenni » 30. Mai 2018, 13:46

erledigt
Zuletzt geändert von gs80guenni am 30. Mai 2018, 13:51, insgesamt 1-mal geändert.
viele Grüße
Günther

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#31 Beitrag von Ollli » 30. Mai 2018, 13:48

Du schreibst vom 2. Tag, also Maran und Sellarunde?

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#32 Beitrag von gs80guenni » 30. Mai 2018, 13:52

sorry Ollli,

hatte die zweite Seite der Beiträge nicht beachtet und war noch bei der Anreise ab Meran.

Viel Spaß bei eurer Tour
viele Grüße
Günther

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#33 Beitrag von wohi » 30. Mai 2018, 14:09

Günther meinte so, schätze ich mal klick

Jetzt musst du dich nur noch entscheiden, ob du über den Mendel Pass fahren willst, oder diese Strecke (ich würde verkehrstechnisch diese bevorzugen)..
lg,
Wolfgang

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#34 Beitrag von Ollli » 30. Mai 2018, 14:28

Okay, verstehe ich. Dann soll ich Mendelpass und Gampenjoch weglassen. Auch Niger und Karenpass weglassen. Dafür die Route von Günther nehmen? Ist das besser?
Nur weil etwas Pass heißt, muss es nicht automatisch schöner sein als eine flowige Landstraße.
Auch ist wenig Verkehr besser als 3500m Pass mit fünfzig Bussen vor der Nase.

Ich nehme da gerne euren Rat an .

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#35 Beitrag von Ollli » 30. Mai 2018, 14:45

Also, statt dieser Route
https://kurviger.de/?point=46.682309%2C ... 0Satellite

soll ich besser

https://kurviger.de/?point=46.669555%2C ... 0Satellite

diese Route nehmen.


Da die Route weinger Verkehr hat, an Bozen komplett vorbei geht und auch schön und kurvig und flowig und aussichtsmäßig der Hammer ist. Richtig?

Danke euch
Oli

ps. Was für ein tolle Forum. Wenigstens ist das Forum um vieles besser als meine Kuh (sehr hohe Unterhaltskosten) :lol:

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#36 Beitrag von gs80guenni » 30. Mai 2018, 15:07

Hallo Ollli,

sorry, wenn ich hier für Verwirrung sorge.
Wie gesagt, mein Tipp galt für die Strecke von Meran bis Ritten, wenn du Bozen und auch die Schnellstraße zwischen Meran und Bozen umgehen willst.

Gerade rund um den Kalterer See und dann natürlich auch später auf der Sella Ronda wird schon viel los sein. Wobei Freitag sicher
der "ruhigste" Tag sein wird. Diese Tour fahrt ihr doch am Freitag, oder?

Meine Alternative über Hafling und Jenesien ist halt blöderweise zu Beginn eurer Tagestour, so dass ihr das vorab entscheiden müsst.

Hab mir gerade noch deine beiden Alternativen angesehen. Wenn du bei der zweiten Variante anklickst, dass keine Straße zweimal befahren werden soll,
hast du den Karer- und Niger-Pass auch dabei.
viele Grüße
Günther

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#37 Beitrag von Ollli » 30. Mai 2018, 17:33

https://kurviger.de/?point=46.669555%2C ... 0SatelliteStimmt, wie gei.... ist das denn!!!

Und ja, wir werden morgen aus Feldkirch, Vorarlberg lostfahren, dann am Freitag die Dünndarmtour machen, und am Sa über Penser, Jaufen, Timmels und Arlberg wieder nach Hause fahren.

Hoffentlich spielt das Wetter mit. :D

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#38 Beitrag von Larsi » 30. Mai 2018, 17:49

Ollli hat geschrieben:
30. Mai 2018, 17:33
... Freitag die Dünndarmtour ...
:shock: :shock: :shock:
Sachen gibts ...
Gruß Lars

Vier Zylinder sind zwei Motorräder oder ein halbes Auto!

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#39 Beitrag von gs80guenni » 30. Mai 2018, 19:11

Und wenn's zeitlich passt, könnt ihr vom Sellajoch noch zu eurem waypoint 11 fahren,
dann habt ihr die Sella-Ronda komplett.
"Müsst" halt dann das Selllajoch auch wieder zurück, was aber sicher auch Spaß macht.

Viel Spaß und gute Fahrt.
viele Grüße
Günther

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#40 Beitrag von Ollli » 30. Mai 2018, 19:51

Daran denke ich sowieso, wenn das Wetter passt, um die Runde komplett zu machen.

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#41 Beitrag von Ollli » 3. Juni 2018, 21:28

Hallo Leute,

gestern sind wir gesund und müde zurückgekommen.
Was soll ich sagen, es war wunderbar.
Die Streckenvorschläge von euch waren perfekt.

Ein paar Bemerkungen, Erkenntnisse, Eindrücke möchte ich anbringen:

1. 200km am Tag sind (für mich, uns) ausreichend, plus minus 30km. Das zeigte sich schon in den franz. Alpen vor ein paar Jahren als auch in den Dolos. Bei der Heimfahrt hatten wir zwar über 300km zu meistern, aber da war ja am Ende nur noch Autobahn von Imst nach Feldkirch.

2. Der Reschen kannte ich schon rückwärts auswendig, meine Partnerin kannte ihn noch nicht gut und fuhr ihn das erste Mal selber, war aber enttäuscht. Bietet er doch nicht so das typische Passerlebnis.

3. Das Vintschgau wäre eine wunderbare Strecke, wahrscheinlich abends besser, bei uns war Verkehr da, aber nie Stau. Ich habe auch mit 50km/h Spaß. Zukünftig wird aber, sofern wir wieder nach Italien fahren, über die Schweiz oder das Ötztal oder mal über den Brenner angereist. (Letzere Landstraße soll auch schön sein.)

4. Tag 2: Der Start war so was von schön. Von Meran nach Bozen, über diese Hügellandschaft, kurvig, null Verkehr, malerisch.

5. Die Sellarunde ist immer wieder imposant. Der Verkehr war erträglich bis zur Auffahrt zum Sellajoch. Dort steckte der Verkehr dann aber. Ein Bus am Schluss oben war halt langsamer unterwegs. Wäre nicht schlimm gewesen, wenn da nicht die Gehirnfreien unterwegs gewesen wären (dazu aber später und unten mehr.)
Wir fuhren den Niger etc. nicht mehr ab sondern fuhren beim Sellajoch weiter und ein Streckenstück aus dem Grödnertal doppelt. Uns reichte es für den Tag.

6. Hoteltechnisch haben wir voll und ganz Glück gehabt.
Pension Morenfeld in Algund und Gasthof zu Schlern in Völs am Schlern nur empfehlen.

7. Meran ist immer wieder schön. Aufgefallen ist auch, dass selbst an den touristischsten Orten die Preis einfach nur günstig sind (was ich, wir halt so von unserer Heimat gewohnt sind). Der Spritpreis.... ist halt Italien, aber in der Gesamtrechnung untergehend.

8. Verbrauch lag bei mir bei 4l/hkm, wie immer brauchte die Kuh wenig.

9. Spät nachmittags einpaar Gewittertropfen, wir flüchteten immer davon gerade noch rechtzeitig.

10. Am 3. Tag von Völs zum Penserjoch, super Strecke, so was von flowig, wenig Verkehr, ein paar Gehirnasketen, sonst nichts, nur Kurven. Der Jaufenpass ist wirklich toll, eigentlich der beste Pass von allen drei Tagen. Meine Partnerin war nur noch begeistern, hätte ihn wahrscheinlich ein zweites Mal gefahren.

11. Das Timmelsjoch und das Ötztal raus waren flüssig zu fahren, wenig Verkehr und ein paar Regentropfen wuschen uns das Visier frei, ehe dann auf der Österreichseite nur noch Sonne und warme Temperaturen uns verwöhnten.

12. Zu den "Mitbenutzern" der Straße. Es zeigt sich, dass Porschefahrer bei mir endgültig ausgeschissen haben. Sorry für die Worte. Was da aber abgeht, ist nur noch eine Verschrottung der Autos und Arrest für die Fahrer wert. Da werden 10 Motorräder auf einmal überholt, beim vordersten so reingeschnitten, dass der ins Bankett musste. Das kam auf der Sellarunde und bei der Auffahrt zum Timmelsjoch vor. Der Gegenverkehr blieb zum Glück sofort einfach nur noch stehen.
Auch Motorradfahrer sind z.T. gehirnbefreit unterwegs. Ich fahre was ich darf, 90 sind in den Bergen immer genug, z.T. muss ja auf halbe Gefahrensicht gefahren werden, d.h., ich, wir fahren und fuhren oft auch viel langsamer. Da wird man überholt mit Geschwindigkeitsüberschuss 50+, halber Meter Abstand wäre schon übertrieben. Harleyfahrer meinen, sie kommen mit 1000kg Gewicht und Steinzeitmotor auf 2200m Höhe an einer Beamer vorbei, ließ ich zu, war ja sowieso nicht schnell, um dann an der Kurve vorne so zu zaubern, dass der Gegenverkehr in der Spitzkehre einfach aufs Bankett fuhr. Supermotofahrer fuhren die ganze Serpentine auf den Hinterrädern, dass 20 Autos und Motorräder auf einer schmalen Straße entgegen kamen, war denen nur egal.
Ich war so was von enttäuscht von unserer Zunft, dass ich mich nur noch schäme. Dass wirklich die meisten Mopeds so was von laut sind, dank Klappenauspuff leider auch legal, tut der Beliebheit in dieser Gegend auch keinen Gefallen. Wer dort wohnt, tut mir echt leid.
Worauf ist das zurückzuführen? Null, aber wirklich null Kontrollen, keine Zivilstreife, keine normale Streife, kein garnichts.

Wir werden es noch erleben, dass wir nur noch mit der Seilbahn, dem Bus oder dem Auto dort fahren dürfen, wenn das so weiter geht.
Das ist der Grund, warum ich so gerne in der Schweiz fahre. Klar, 80 sind nicht immer lustig, aber dich kann ich fahren, ohne dass mich jemand fast nieder mäht oder ich von hinten ständig bedrängt werde, auf die rechte Seite zu fahren, damit eine Horde mit Joghurtbechern an mir endlich (zu schnell) vorbei kann.

All das hat mit sportlich Motorradfahren nichts zu tun. Das gehört nämlich nur auf die Rennstrecke, wo ich das auch auslebe.

So, das musste auch raus.

Ich werde in Südtirol oder Norditalien wieder mal vorstellig, dann freue ich mich wieder auf die tollen Vorschläge von euch.
Vielen Dank dafür.

Oli

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ChristianS
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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#42 Beitrag von ChristianS » 3. Juni 2018, 22:52

Okay. Das ist deine Sicht der Dinge.
Bei allem nötigen Respekt, ohne dass ich dabei war und ohne dir zu nahe treten zu wollen:
Hast du schonmal darüber nachgedacht, dass das eigene Fahrverhalten die anderen Verkehrteilnehmer zu ihrem Fahrverhalten verleitet haben könnte? Es wird nämlich immer jemanden geben, der - um es mit deinen Worten auszudrücken - "flowiger" fährt. Klingt hart, ist aber so. Wenn dann so ein "Flowigererer" auf einer kurvenreichen, unübersichtlichen Passstraße hinter jemandem hinterher fahren muss, der mit einer 2007er R1200R einen Verbrauch von 4 Litern schafft (wie um alles in der Welt erreicht man 4 Liter??) und diesen aufgrund von Gegenverkehr ewig nicht überholen kann, kommt es irgendwann zu Kurzschlussreaktionen und gefährlichen Überholvorgängen. Ein Motorrad (oder wie in deinem Fall zwei) lässt sich nämlich deutlich schwerer Überholen als ein Auto.
Deswegen: Ruhe bewahren, öfter mal in den Rückspiegel gucken und ggf auch mal den Stromkreis des rechten Fahrtrichtungsanzeigers schließen. Das tut Deiner "Flowigkeit" garantiert keinen Abbruch und kommt der allgemeinen Sicherheit zugute :wink:
Christian grüßt den Rest der Welt

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gerreg
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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#43 Beitrag von gerreg » 4. Juni 2018, 05:41

Hallo, schöne Beschreibung. Bin dort fast jedes Jahr unterwegs.

Das was Du beschreibst, passiert meistens wenn ein Pärchen auf einem Beamer unterwegs ist und ohne Rücksicht auf Die Anderen die komplette Strassenbreite braucht.

In den Bergen kommt ein normal fahrender Motorradfahrer wie ich mit 1200 ccm nicht unter 6 Liter nach Hause. Dann bin ich immer schön rechts damit die Rossis und Röhrls, die im Rahmen der erlaubten Geschwindigkeit, um die Kehren driften wollen auch Ihren Platz haben.

Dann ist jeder Glücklich und es passiert nix. Das größte Problem sind die rollenden "Strassensperren" die das erste mal auf diesen Strassen unterwegs sind. Und dann noch so reagieren das sie einen nicht vobei lassen weil es eben so Gefährluch sei. Das die größte Gefahr von Ihnen ausgeht ist ihnen ln dem Moment nicht klar.

Nicht böse sein, aber das musste jetzt mal raus. Am Tolerantesten sindort die Einheimischen. Auch ist an Stellen an denen wirklich Rücksichtslos gefahren wird sehr wohl die Polizei da und kassiert schmerzhaft teuer ab. Mich haben sie bisher durchgewunken. Scheinbar war ich normal unterwegs.
Gruß

Gerd

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#44 Beitrag von Ollli » 4. Juni 2018, 06:12

Eure Meinung schätze ich sehr, möchte deshalb gerne noch etwas dazu beitragen.

1. Die 4l lese ich vom Computer ab und beziehen sich auf die ganze Fahrt. Warum sie so wenig braucht, keine Ahnung. Wenn ich im Verkehr in Kolonnen durch Dörfer und bei starkem Verkehr in der Ebene mit schwimme, sinkt der Verbrauch dabei halt einfach. Das man beim Bergfahren mehr braucht, weiß ich.
2. Wir sind viel in den Bergen unterwegs und keine Anfänger was das Fahren betrifft. Da sehe ich andere Fahrer (und das darf auch so sein, gestehe ich jedem zu) die mehr zaubern müssen, wenn es eng und oder haarnadelig wird.
3. Auch zähle ich mich zum Durchschnitt, da ich ja mitschwimme und nicht ständig einen Stau hinter mir provoziere. Autos sind eigentlich eher langsamer, werden auch ab und zu von mir, uns überholt. Auch erlebte ich ständig, dass andere Mopeds auch ähnlich im Tempo unterwegs waren.
4. Als Straßensperre ist etwas unfair bezeichnet, da ich an den hunderten Rennradlern selber auch vorbei muss und die einen Abstand beim Überholen verdient haben. Das geht sich aus, wenn ich auf meiner Seite bleibe, aber eben auf meiner Seite dann meine Seite wirklich brauche.
5. Sorry, wenn meine Beschreibung diesen Anschein machte, aber genau lesen und nur die Situationen waren es. Die vielen Situationen, in denen es ein gutes Miteinander gab, zählte ich nicht auf.
6. Das mit dem Lärm ist ein riesen Problem, zu mindestens bei uns. Es wird immer diskutiert von der Politik, ob Pässe (ich wohne in den Alpen und habe einige um mich herum) fahreingeschränkt werden sollen. Die Diskussion ist nicht an den Haaren herbei gezogen. Bei euch in D sind solche Streckensperrungen ja oft schon vorhanden.
7. Zum Lärm noch was: Ja, ich weiß, wenn ich das Wort "meisten" verwende, kippe ich das Kind mit dem Bad aus. Das tut mir leid, ich würde das Wort "meisten" nicht mehr schreiben. Es viel mir halt auf, wenn Leute durch fünziger beschränkte Ortschaften im ersten Gang fahren oder dort ständig mit dem Gas spielen. Ich kenne z.B. im Großen Walsertal, Laternsertal persönlich Leute, die das halt jeden Sonntag erleben müssen, dort wohnen. Auch deren Stimmen zählen. Das gab ich wieder.

8. Von den Porschefahren habe ich auch berichtet, die Manöver haben mich, uns selber nie betroffen, aber andere Motorradfahrer. Was kann da mein Fahrstil dafür? Einmal saßen wir am Straßenrand, als das passierte und ein anders Mal kamen wir von der Serpentine oben als Gegenverkehr und sahen dem von oben nach unten zu.

9. All das ist mir da unten aufgefallen. Ich fahre ja sonst unter dem Jahr auch Moped und das in den Bergen, A und CH. Dort fällt mir die Dichte der Ereignisse so nicht auf. Wenn ich Bielerhöhe, Hantenjoch, Lenzerheide, Julierpass etc. fahre, sind halt meine Pässe um mich herum, lief, läuft das immer anders. Bin dort auch nicht als Wanderdüne unterwegs. Deshalb fiel mir das auf in Südtirol. Auch kam es nicht immer vor, aber auf der Sellarunde eben so, wie ich es nicht kannte. Meiner Meinung waren übrigens auch andere, die wir auf den Pässen manchmal am Nebentisch beim Reden hörten, mit denen mal ins Gespräch kamen, da sie ebenfalls gerade hochfuhren.

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#45 Beitrag von gs80guenni » 4. Juni 2018, 09:18

Hallo Ollli,

schön, dass ihr unbeschadet zurück seid und euch die Routentipps gefallen haben.
Hätte nicht gedacht, dass ihr gerade auf der Sella-Runde nicht im Dauerstau gestanden seid.
viele Grüße
Günther

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#46 Beitrag von Ollli » 4. Juni 2018, 10:24

Bis auf den Anstieg am Ende zum Sellajoch war alles bestens. Dort war ein Bus halt etwas langsamer die letzten drei Kehren unterwegs.

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#47 Beitrag von Chico Malo » 4. Juni 2018, 11:00

Moin Olli,

ich bin auch kein schneller Motorradfahrer, aber was ich Pfingstmontag auf dem Fernpass erlebt habe war die Krönung. Wir waren mit PKW und Anhänger mit Motorrad drauf auf den Weg in die Dolomiten (ich habe halt keine Lust mehr auf 1100 km Autobahn mir die Reifen eckig zu fahren). Plötzlich ein Megastau, weil 3 Motorradfahrer den Verkehr blockiert haben. Kurven mit ca. 1° Schräglage gefahren! Ich wollte mit dem Gespann überholen, hatte nur das Problem, dass vor mir ein Bus war der auch von den Motorradfahrern ausgebremst wurde. Nach ca. einer halben Stunde haben sie es eingesehen und haben auf einem Parkplatz die Autoschlange an sich vorbei gelassen. Die kamen übrigen aus Minden (zumindest nach den Kennzeichen), nicht aus den Alpen.

2 Tage später (ich war mit dem Motorrad unterwegs) auf dem Pordoi ein ähnliches Erlebnis, nur das wir mit dem Moped schneller an diesen Wanderbaustellen vorbei waren.

Das Ihr dieses Jahr den Niger ausgelassen habt, war eine gute Entscheidung. Oben eine Baustelle und bei Nässe nur schmierig.

Aber das mit den 4 l / 100 km musst Du mir erklären. Irgendwas was mache ich mit meiner R1200R da wohl falsch.

Ach, Kontakt mit einem Porsche hatte ich vor Jahren schon auf dem Naßfeldpass. Der Typ konnte fahren. Bergauf hatte er keine Chance. Auf dem Pass haben wir uns gut unterhalten. Bergab hatte ich nur den Vorteil, dass ich mit dem Mopped besser überholen konnte. Ansonsten hätte er mich wohl überholt.

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#48 Beitrag von Ollli » 4. Juni 2018, 11:15

@ Chico Malo
Schön, dass auch bei dir alles gut ging.

1. Mit dem Hänger anfahren ist eine super Idee und würde ich z.B. für die franz. Alpen nur noch so machen, da ich mir das durch die Schweiz Fahren ersparen würde. Für Südtirol bin ich da zu nahe.

2. 1° Schräglage und ewig warten, ich bin bei dir, ich finde es nett, wenn so jemand mal rechts ranfährt und den Stau hinter sich auflöst.

3. Porsche: Ja toll, aber muss so überholt werden wie ich es beschrieben habe. Das waren andere Motorradfahrer und nicht ich. Ich zähle mich zum mitfließenden Verkehr. Skills hätte ich andere, wende ich aber nicht an auf der Straße. Meine Partnerin fährt immer das, was erlaubt ist, außer Nässe, Verkehr etc. lassen es nicht zu. Schräglagenangst hat sie keine besondere, was ihr zum Glück schon geholfen hat bei Ausweichmanövern.

4. Der sicher sehr entwertende Ausdruck wie "gerhirnbefreit" etc. ist nicht richtig von mir. Mir steht es zwar zu, eine subjektive Meinung zum Verhalten eines Mitmenschen zu haben, aber nicht, sich über den Menschen so zu äußern. Dass ich es trotzdem tat lage daran, dass ich nur Ärger verspürte. Wer sich das Recht herausnimmt, Leib und Leben zu gefährden und nur mit Rücksichtslosigkeit die ganze Zunft in Verruf zu bringen, der wird sicher auch nicht nur von mir ähnlich bezeichnet. Ich schriebe nicht darüber, wenn mir eben nicht der Unterschied zu sonstigen Tagesausflügen in meinem Umkreis so aufgefallen wäre.

5. 4l/hkm hmmm, ich weiß nicht, wie ich das mache, es steht halt nicht mehr auf dem Rechner der Kuh. Kann sein, dass die Angabe nicht stimmt. Wir fahren auf der Autobahn wegen dem Fahrtwind und dem Lärm so ca. 110, mal etwas schneller fürs Überholen, mal langsamer. Bergstrecken fahre ich zu Hause recht flott, kenne ja die Ecken, bei fremden Pässen fahre ich etwas verhaltener. Ich brauche auch mit dem Auto wenig Sprit. Ich weiß nicht warum, liegt vielleicht daran, dass ich eher hohe Gänge fahre, geht beim dem dicken Motor ja gut, ohne dass man herumsteht. Auch bremst der Motor bei mir statt ständig die Scheiben. Es könnte auch sein, dass die Anzeige falsch ist. Ich tanke ca. alle 400 bis 450km, fuhr die Kuh noch nie leer damit. Man darf natürlich nicht vergessen, dass der Verbrauch beim Pässefahren zwar steigt, aber in den Ortschaften, auf Verbindungsstraßen ja nur herumgerollt wird. Vinschgau hinaus rollten wir 50, 60kmh schnell mit dem Verkehr. Was soll die Kuh da viel brauchen, hat sich da vielleicht 2 bis 2,5 auf dem Drehzahlmesser stehen. Ich fahre auch viel mit Schubabschaltung, lasse also den Motor bremsen, wenn ich eh nur herumrolle im Verkehrsfluss. Ich vermute aber, dass die Anzeige zu optimistisch ist und werde mal nach gps Km und getankter Menge rechnen. Ist ja nur Schlussrechnen. Dann weiß ich, wie stark mich die Anzeige anlügt. Auch fuhren wir oft auf regennasser Fahrbahn über die Pässe, da beschleunigt man auch eher sanfter.

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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#49 Beitrag von bmw peter » 4. Juni 2018, 12:38

Ehrlich,

alle die schneller sind als ich sind hirnlose Raser. :lol:

Noch eine Frage.

Wieso halten meine Reifen keine 4000 Km. :?: :?

8) 8) 8)
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Re: Meran Sellarunde wie am besten

#50 Beitrag von Larsi » 4. Juni 2018, 13:05

gs80guenni hat geschrieben:
4. Juni 2018, 09:18
...
Hätte nicht gedacht, dass ihr gerade auf der Sella-Runde nicht im Dauerstau gestanden seid.
Hat er doch angedeutet ... er fuhr vorne.
Gruß Lars

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