Starke Vibrationen ab ca. 2500 U/ Min, bei 4000 am stärksten nach Batteriewechsel
- Ethan Hunt
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Starke Vibrationen ab ca. 2500 U/ Min, bei 4000 am stärksten nach Batteriewechsel
Hallo Forengemeinde ! - Nachdem ich wegen nach Kaltstart permanent auftretendem ABS-Wechselblinken die 6 Jahre alte Yuasa- Batterie meiner R 850 R 259 gegen eine Fiamm AGM-Batterie getauscht habe, entwickelt der Motor ab ca . 2500 U/Min bis zur Drehzahlgrenze starke Vibrationen, um die 4000 U/Min am stärksten , heftigst am Lenker zu merken . Die Verlegung und Leichtgängigkeit der Gaszüge habe ich bereits geprüft, bei der Prüfung ist mir ein kleines Gerät mit einem Druckschalter rechts unter dem Tank aufgefallen. Falls da jemand etwas zu sagen könnte, bin ich sehr dankbar . Nach dem Wechsel der Batterie habe ich in der Vermutung dass die Lernwerte der Synchronisation verloren gegangen sind, bei eingeschalteter Zündung und stehendem Motor den Gasgriff 3 Mal über den gesamten Weg bis zum Anschlag gedreht in der Hoffnung dass sich die Drosselklappen neu anlernen. Die Aktion brachte leider keine Besserung . Vor dem Batteriewechsel hat die Maschine bei 4000 U/Min auch etwas vibriert, jedoch nicht so stark und nicht fast über das gesamte Drehzahlband . - Ich habe momentan die Batterie abgeklemmt und werde den Versuch der Drosselklappenanpassung morgen noch einmal durchführen . Für weitere Tips, auch zu dem kleinen verbauten Gerät, bin ich sehr dankbar .
Grüße Thomas
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- joerg58kr
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Re: Starke Vibrationen ab ca. 2500 U/ Min, bei 4000 am stärksten nach Batteriewechsel
Warum eine AGM Batterie? Eine AGM benötigt einen viel höheren Ladestrom (14,7-14,8V), als die damals üblichen Blei-/Gelbatterien mit 14,4V. Es macht also keinen Sinn auf eine AGM zu wechseln oder umgekehrt. wenn die Lima nicht dazu passt. Das verkürzt nur die jeweilige Lebensdauer. 14,4 V wäre das absolute Minimum bei einer AGM. Bringt das deine Lima nach 28 Jahren überhaupt noch?
Ob dieser Umstand mit deinem Problem zusammenhängt, kann ich dir momentan allerdings auch nicht sagen.
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K12RS von 01/00-02/13 über 130TKM, 06/12 bis 06/15 F800ST, jetzt wieder RS aber mit einem R davor: -> R12RS (LC) K54 BJ 06/2015
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Re: Starke Vibrationen ab ca. 2500 U/ Min, bei 4000 am stärksten nach Batteriewechsel
Das Kästchen ist nicht original.
Mit was ist es denn verbunden? Könnte sich um eine 10-Cent-Tuning-Maßnahme handeln, also evtl. den Temperatursensor betreffen.
Ansonsten: einfach mal eine ordentliche Synchronisation machen.
Und ja, ich habe alles gelesen und hoffe, dass die Gaszüge alle sauber in ihren Führungshülsen stecken.
Wird die Drosselklappenposition bei der 259 schon über die Gasgriffposition adaptiert? Ist das nicht erst bei den 1150ern so?
Mit was ist es denn verbunden? Könnte sich um eine 10-Cent-Tuning-Maßnahme handeln, also evtl. den Temperatursensor betreffen.
Ansonsten: einfach mal eine ordentliche Synchronisation machen.
Und ja, ich habe alles gelesen und hoffe, dass die Gaszüge alle sauber in ihren Führungshülsen stecken.
Wird die Drosselklappenposition bei der 259 schon über die Gasgriffposition adaptiert? Ist das nicht erst bei den 1150ern so?
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- Ethan Hunt
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Re: Starke Vibrationen ab ca. 2500 U/ Min, bei 4000 am stärksten nach Batteriewechsel
Danke für die Antwort . Die Lima lädt mit bis zu 14,7 Volt Ladespannung . Sollte reichen.joerg58kr hat geschrieben: 8. Juni 2026, 05:55 Warum eine AGM Batterie? Eine AGM benötigt einen viel höheren Ladestrom (14,7-14,8V), als die damals üblichen Blei-/Gelbatterien mit 14,4V. Es macht also keinen Sinn auf eine AGM zu wechseln oder umgekehrt. wenn die Lima nicht dazu passt. Das verkürzt nur die jeweilige Lebensdauer. 14,4 V wäre das absolute Minimum bei einer AGM. Bringt das deine Lima nach 28 Jahren überhaupt noch?
Ob dieser Umstand mit deinem Problem zusammenhängt, kann ich dir momentan allerdings auch nicht sagen.
Die Vibrationen kann ich mir im Moment noch nicht erklären. Ich berichte nach einer erneuten Anpassung und Probefahrt .
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- joerg58kr
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Re: Starke Vibrationen ab ca. 2500 U/ Min, bei 4000 am stärksten nach Batteriewechsel
Ansonsten würde ich, wie der Frankfurter Kollege, wirklich mal die saubere Verlegung der Gastgeber überprüfen. Sitzen diese sauber in ihren Aufnahmen (Kugelpfannen), war/ist so das Standardproblem nach der Winterpause,wenn die Batterie wieder eingebaut wird. Hatte ich vor 30 Jahren an meiner 11er GS auch einmal
Synchronisieren kann man den 4V eigentlich nie rechtzeitig. Die 10tsd Abstände sind viel zuweit und nicht jeder Schrauber hat dazu das nötige Feingefühl.
Vielleicht treffen jetzt auch gerade mehrere Faktoren unglücklich aufeinander
Synchronisieren kann man den 4V eigentlich nie rechtzeitig. Die 10tsd Abstände sind viel zuweit und nicht jeder Schrauber hat dazu das nötige Feingefühl.
Vielleicht treffen jetzt auch gerade mehrere Faktoren unglücklich aufeinander
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- R850scrambleR
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Re: Starke Vibrationen ab ca. 2500 U/ Min, bei 4000 am stärksten nach Batteriewechsel
Wobei gerade die 850er so gut wie nicht ruckeln sollte (kein KFR). Synchronisieren ist nun wirklich kein Hexenwerk. Anleitungen dazu gibt's ja in der Nachbarkneipe...
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Re: Starke Vibrationen ab ca. 2500 U/ Min, bei 4000 am stärksten nach Batteriewechsel
Mein R850R braucht eigentlich keine Synchronisation
. Spaß beiseite, Problem mit Rucklen gibt es bei dem Motor eher nicht, die schnurrt immer wie ein Kätzchen. Die AGM Batterie hält bei mir ca. 8 Jahre. Probleme mit dem Laden habe ich noch nicht feststellen können.
Das Kästchen ist sicher nicht original, wie schon ein Vorredner schrieb. Ob das ein Problem macht, wenn die Batterie abgeklemmt wurde???
Beim Typ 259 ist das "Anlernen des Gaszuges" meines Wissen nicht nötig, habe ich noch nie gemacht.
Das Kästchen ist sicher nicht original, wie schon ein Vorredner schrieb. Ob das ein Problem macht, wenn die Batterie abgeklemmt wurde???
Beim Typ 259 ist das "Anlernen des Gaszuges" meines Wissen nicht nötig, habe ich noch nie gemacht.
Boxergrüße
Peter
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- groeg
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Re: Starke Vibrationen ab ca. 2500 U/ Min, bei 4000 am stärksten nach Batteriewechsel
das "Kästchen" ist bei meiner 97er 1100 R jedenfalls nicht drin. Das Drokla Poti der 259 Baureihe sendet an die Bosch-Motronik 2 bei geschlossener Drokla einen fest eingestellten ohmschen Widerstandswert (s.Powerboxer). Erst ab Motronik 4, also der 1100 S und den 1150 Modellen kam die Motoronik 4 zum Einsatz, und die hat den Wert zwischen Klappe zu und Klappe auf nach abklemmen der Batterie neu lernen müssen.
Gaszüge falsch verlegt würde ich nicht vermuten, dann ruckelt es schon im Standgas. Wenn beide Droklas hör- und spürbar zur selben Zeit anschlagen in Ruhelage und in Endlage, hat sich auch nichts verstellt, was man neu sychronisieren müsste. Vibrationen des Motors erst ab einer bestimmten Drehzahl? Das klingt danach, dass entweder die Zündung unter Mehrbeanspruchung dann versagt / einseitig versagt oder die Einspritzung.
Einspritzung durch zu geringe Fördermenge könnte ein eingelemmter Schlauch oder Zuleitung zum Einspritzventil bei Tankmontage sein. Allerdings würde es dann zu deutlichem Leistungseinbruch kommen. Zündung wüsste ich nicht, wie ich die drehzahlabhängig prüfen könnte, außer eine neue Zündspule einbauen und Leitungen und Kerzen inspizieren.
Die Kerzen würde ich mir jedenfalls angucken, denn wenn eine nass, die andere trocken, dann tippe ich auf (mangelhafte) Zündung auf der nassen Seite.
Das "Kästchen" würde ich jedenfalls rauswerfen. BMW hat seine Motoren unter dem Gesichtspunkt Leistung und Langlebigkeit optimiert. Die betreffenden Baujahre hatten noch nicht zu ungesunden Betriebsbedingungen wegen Abgas geführt. Sollte man also original lassen und seine (lange) Freude an den Werkseinstellungen haben.
Gaszüge falsch verlegt würde ich nicht vermuten, dann ruckelt es schon im Standgas. Wenn beide Droklas hör- und spürbar zur selben Zeit anschlagen in Ruhelage und in Endlage, hat sich auch nichts verstellt, was man neu sychronisieren müsste. Vibrationen des Motors erst ab einer bestimmten Drehzahl? Das klingt danach, dass entweder die Zündung unter Mehrbeanspruchung dann versagt / einseitig versagt oder die Einspritzung.
Einspritzung durch zu geringe Fördermenge könnte ein eingelemmter Schlauch oder Zuleitung zum Einspritzventil bei Tankmontage sein. Allerdings würde es dann zu deutlichem Leistungseinbruch kommen. Zündung wüsste ich nicht, wie ich die drehzahlabhängig prüfen könnte, außer eine neue Zündspule einbauen und Leitungen und Kerzen inspizieren.
Die Kerzen würde ich mir jedenfalls angucken, denn wenn eine nass, die andere trocken, dann tippe ich auf (mangelhafte) Zündung auf der nassen Seite.
Das "Kästchen" würde ich jedenfalls rauswerfen. BMW hat seine Motoren unter dem Gesichtspunkt Leistung und Langlebigkeit optimiert. Die betreffenden Baujahre hatten noch nicht zu ungesunden Betriebsbedingungen wegen Abgas geführt. Sollte man also original lassen und seine (lange) Freude an den Werkseinstellungen haben.