Erste Erfahrungen mit der R1300RS

Alles, was mit der Technik der R1300 zu tun hat
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stefan_ntr
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Erste Erfahrungen mit der R1300RS

#1 Beitrag von stefan_ntr »

Meine ersten Erfahrungen nach 2 Monaten und 2.000km mit dieser Ausstattung

alle Pakete außer Innovationspaket, also kein Abstandsradar und Totwinkel-Assi
mit ASA
mit Komfortlenker
mit kleiner Scheibe (große Scheibe habe ich noch nicht montiert)
mit Koffern

Mit der Leistung und der Fahrbarkeit bin ich sehr zufrieden. Beides liegt über dem was ich mit meinen fahrerischen Fähigkeiten tatsächlich nutze. Auch das ASA ist für mich ein echter Mehrwert.
Ich würde mir das Motorrad so wieder kaufen und vermisse meine R1250RS nicht.

Ein paar Dinge sind mir aber aufgefallen.

Ich hatte direkt nach dem Anlassen mehrmals die Meldung „Temporegelung nicht verfügbar-Werkstatt aufsuchen-Weiterfahrt möglich“. Bin ich halt losgefahren und habe auf den Tempomat verzichtet. Beim nächsten Anlassen war der Fehler wieder weg.
Außerdem hatte ich irgendwie das Gefühl, dass in Verbindung mit der Nutzung eines Handys als Navi im Cradle, sich die Untermenüs im TFT langsamer umschalten lassen und teilweise auch aufhängen.
Einmal habe ich auch festgestellt, dass sich weder die Blinker noch der Warnblinker aktivieren lassen.
Habe diese Probleme beim Einfahrkundendienst gemeldet und laut Händler wurde ein Softwareupdate aufgespielt. Bisher scheint es geholfen zu haben.

Geht man direkt nach dem Anschalten (nicht Anlassen) in die Fahrzeugdaten läuft die angezeigte Spannung von 5 V auf 12,2 V hoch. Misst man die Spannung direkt an der Batterie sind es 12,9 V.
Eventuell habe die Probleme oben etwas damit zu tun – mal beobachten.

Das ASA gefällt mir. Wenn ich selber schalte merkt man kaum etwas. Beim Hochschalten lasse ich einfach das Gas stehen. Beim Runterschalten gibt die Elektronik selber bei Bedarf Zwischengas. Und wenn man auf eine Ampel zurollt schaltet sie trotz manuellen Modus von selbst runter.
Der automatische Modus ist aber etwas seltsam. Da nimmt beim Hochschalten die Elektronik erst etwas Gas weg, schaltet und gibt wieder Gas. Die Schaltvorgänge sind dort insgesamt etwas knochig. Das System soll ja lernfähig sein, also schauen wir mal was es noch lernt.
Was ich mich auch frage ist, ob es so sinnvoll ist beim Stillstand (z.B an der Ampel) immer den 1. Gang eingelegt zu haben. Nachdem es sich ja im Prinzip um ein normales Getriebe handelt müsste dann ja ständig die Kupplung betätigt sein. Ob das auf Dauer der Lebensdauer des Ausrücklagers zuträglich ist? Ich werde mir angewöhnen hier wie bei einem Motorrad mit Kupplungshebel auf „N“ zu gehen.

Ab 120 km/h ist mir der Windschutz mit dem kleine Windschild zu wenig. Für die Landstrasse tagt es und es schaut echt gut aus. Werde jetzt mal das große Windschild (original BMW) hinschrauben und dann berichte ich.

Wie geht es denn euch so mit eurer RS?

VG Stefan
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DBrandt Bremen
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Re: Erste Erfahrungen mit der R1300RS

#2 Beitrag von DBrandt Bremen »

Moin,
ich habe die RS seit 09.25 und jetzt 6000 Kilometer runter.
Auf den ersten 1000 hatte ich öfter die Automatik drin und bin mit den Schaltpunkten auch nicht wirklich warm geworden. Seitdem fahre ich manuell und bin voll zufrieden. Ich finde die beste Schaltung mit der ich auf einer BMW unterwegs bin. Ich bin von der R 1200 RS gekommen und bereue nichts, außer vielleicht das ich unnützer Weise jetzt Kofferhalter und Gepäckbrücke habe, die ich los werden möchte. Hatte mir die 1200er zu einem Einsitzer umgebaut. Mal sehen was die Zukunft so bringt.
Meldungen wie Deine hatte ich nie.
Ich fahre mit dem Navigator V und suche noch eine Lösung die Halterung oberhalb Cockpit zu versetzen.
Mein Vorderreifen wurde am Wochenende auf dem Harz-Ring vom Instruktor gerade noch so akzeptiert. Hast Du noch Original drauf oder was anderes?
Gruß aus Bremen
Detlef
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Gruß aus Bremen
Detlef

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wolfgang
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Re: Erste Erfahrungen mit der R1300RS

#3 Beitrag von wolfgang »

Stefan, ich habe keine Erfahrung mit dem Getriebe der RS. Ich fahre aber im PKW seit 2001 DK Getriebe. Es ist das gleiche Prinzip. Mit der Kupplung oder der Betätigung gab es nie Probleme. Ich schalte nie auf N an der Ampel oder sonst wo. Was sicherlich nicht gut ist, das Moped am Berg oder sonst wo am Gas halten. Da ist Kupplung im Schleifgang
Gruß

Wolfgang (KA)
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stefan_ntr
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Re: Erste Erfahrungen mit der R1300RS

#4 Beitrag von stefan_ntr »

2026-06-10 23_23_14-Clipboard.png
Hallo Wolfgang,
das ist kein Doppelkupplungsgetriebe. Vereinfacht ausgedrückt ist es ein ganz normales 6 Gang Getriebe mit einer Kupplung. Nur ist meine linke Hand und mein linker Fuß durch zwei Stellmotoren ersetzt. Es gibt deswegen auch eine Kupplungsdruckstange und so etwas wie einen Kupplungsnehmerzylinder. Und ich nehme an, dass wenn ich im ersten Gang stehe der Nehmerzylinder über die Stange die Kupplung trennt. Das wäre beim Auto so wie wenn man an der Ampel immer mit getretener Kupplung steht, was die Lebensdauer des Ausrücklagers auch nicht gerade positiv beeinflusst.
Bei "N" wäre dagegen kein Zahnrad im Getriebe im Eingriff und deswegen kein Druck auf der Stange und dem Nehmerzylinder.

VG Stefan
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BigMama
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Re: Erste Erfahrungen mit der R1300RS

#5 Beitrag von BigMama »

So lange die "Roboterkupplung" ihren Job richtig macht, sollte es eigentlich keine Probleme mit dem Druckdorn geben. Die Millionen staugeplagter Autos könnten da ein Lied von singen. Und wenn es Probleme gäbe (Achtung: Konjunktiv), würde BMW schon einen entsprechenden Kupplungswechsel vorschlagen (wieder Konjunktiv).
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