Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

Alles, was mit der Technik der WASSERgekühlten R1200/R1250xx zu tun hat
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Vmax
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#126 Beitrag von Vmax »

Kleinnotte hat geschrieben: 17. April 2026, 18:38 Ich sagte es wohl schon einmal, es ist für BMW ein echtes Armutszeugnis, dass dieser Kardan so schlecht ist.
Ein guter Kettensatz hält heutzutage auch locker 60tkm.
Bei meiner Schwesters Triumph Sport TIger 660 hielt der keine 20 TSD trotz Ölers und gemässigter Fahrweise. Da ist eine 520 iger Kette bei 81 PS verbaut. Eine 520 iger Kette habe ich auf meinen Zweitmotorrad Honda CL500 mit 47 PS.
Ich würde deshalb auch immer auf die Kettenbreiten beim Motorradkauf achten, meine einstige Yamaha Tracer 700 (2016) hatte mit 75 PS eine 525 iger Kette, die über 40 TSD km hielt. Die neueren Modelle Tracer7 haben nun nur noch eine 520 iger Kette.

Kardanprobleme ab den R1200 LC Modellen, man spricht ja von den erhöhten Leistungen, aber was ist mit dem Kardan der K1300S, da wirken ja noch mehr Kräfte auf dem Kardanantrieb. Gibt es da ebenfalls Probleme?
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joerg58kr
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#127 Beitrag von joerg58kr »

Vmax hat geschrieben: 20. April 2026, 05:57 ...
Kardanprobleme ab den R1200 LC Modellen, man spricht ja von den erhöhten Leistungen, aber was ist mit dem Kardan der K1300S, da wirken ja noch mehr Kräfte auf dem Kardanantrieb. Gibt es da ebenfalls Probleme?
Nein, gab bzw. gibt es nicht. Dort kann man eigentlich schon mit unseren K1200RS/589 und ihren 130PS beginnen, von den über 160PS bei den querstehenden 4 und 6-Zylindern ganz zu schweigen. Wo zudem ja auch teils sehr hohe Drehmomente, Fahrzeuggewichte bewegt, beschleunigt werden.
BMW produziert die Kardanwellen nicht selber, hat aber sicher die Vorgaben dazu gemacht, incl. dem EK.
Der Imageverlust und die Kosten für die Tauschaktion bei den 12er LC Modellen werden so hoch sein, dazu der inzischen radikal gesenkte gesenkte Pries für diesen Kardan, kommt aiuch nicht von ungefähr. Die genauen Zusammenhänge wir keiner von uns erfahren. Nur BMW will sicher weiteren, neuen Fällen aus dem Weg gehen und geht jetzt erst einmal mit den Wartungszyklen, ggf auch Tausch bei den aktuellen Modellen auf Nummer sicher. Wobei die 80TKM erst einmal erreicht werden müssen, auch die 40TKM bei der 12 G/S sind nicht von heut auf morgen drauf. Und Wartungspläne kann man wie wir erlebt haben, auch mal anpassen, so oder so. Gabel raus, Kardan rein. Auch die Kosten für einen Kardanwechsel liegen sogar bei dem höheren (Normal) Preisen im Vergleich zu einer Kette noch vollkommen im Rahmen oder sind immernoch günstiger.

Dann wen betrifft es denn aktuell :?: :roll:
Hat denn schon einer die 40TKM auf seiner 12er G/S? Fährt die denn hier überhaupt schon einer? Oder haben wir hier einen 13er Treiber mit 80TKM auf der Uhr?
Wenn nein, was regt ihr Euch auf? Zumal sich jeder vor dem Kauf informieren kann. Aber bei 20T€ eher mehr, spielt das wohl kaum eine Rolle, zumal , das Ding vielfach nach wenigen Jahren/KM sowieso wieder abgestoßen wird. Nach mir die Sinflut.
Keiner wird gezwungen. Das ist wie mit einem anstehen Zahnriemenwechsel beim Auto :wink:
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#128 Beitrag von wolfgang »

K13S mit ca. 70.000 km ohne Probleme. Ich denke man sollte die Federwege/Knickwinkel trachten. Für die K12RS gab es ja mal die verkürzte Momentabstützung und die führte glaube ich zu Problemen beim Karadan, aber wohl nicht alle.
Gruß

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BigMama
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#129 Beitrag von BigMama »

joerg58kr hat geschrieben: 20. April 2026, 07:33 Wobei die 80TKM erst einmal erreicht werden müssen, auch die 40TKM bei der 12 G/S sind nicht von heut auf morgen drauf. Und Wartungspläne kann man wie wir erlebt haben, auch mal anpassen, so oder so. Gabel raus, Kardan rein. Auch die Kosten für einen Kardanwechsel liegen sogar bei dem höheren (Normal) Preisen im Vergleich zu einer Kette noch vollkommen im Rahmen oder sind immernoch günstiger.

Dann wen betrifft es denn aktuell :?: :roll:
Hat denn schon einer die 40TKM auf seiner 12er G/S? Fährt die denn hier überhaupt schon einer? Oder haben wir hier einen 13er Treiber mit 80TKM auf der Uhr?
Wenn nein, was regt ihr Euch auf? Zumal sich jeder vor dem Kauf informieren kann. Aber bei 20T€ eher mehr, spielt das wohl kaum eine Rolle, zumal , das Ding vielfach nach wenigen Jahren/KM sowieso wieder abgestoßen wird. Nach mir die Sinflut.
Keiner wird gezwungen. Das ist wie mit einem anstehen Zahnriemenwechsel beim Auto :wink:
Es ist doch egal, ob schon jemand die 40000 mit der G/S runter hat oder nicht. Es geht um den Fakt, dass es derzeit diese Empfehlung gibt. Für mich ist sowas jedenfalls ein absolutes Nichtkaufen-Argument. Jedenfalls nicht, wenn ich zuvor schon 20000+X Euro für das Motorrad auf den Tisch legen muss. Bei einem Bike einer chinesischen Marke, das im Laden für 8000 Euro angeboten wird, würde das auch keiner so klaglos hinnehmen. Wahrscheinlich würde hierzulande kein Mensch so ein Motorrad kaufen. BMW genießt hier aber offenbar bei vielen einen Sonderstatus. Ja, die BMW- Motorräder sind wirklich prima, aber trotzdem sollte man auch berechtigte Kritik zulassen.
Und nochmal zu den Preisen: wie alt ist der durchschnittliche, deutsche Motorradfahrer? Lt. Statistik etwa 58 Jahre. Tendenz weiter steigend. Bleibt abzuwarten, wieviele Rentner (die monatliche Durchschnittsrente lag in 2025 bei 1990 Euro, brutto/ Quelle: Statistisches Bundesamt) sich zukünftig noch so ein Motorrad leisten wollen/können.
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joerg58kr
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#130 Beitrag von joerg58kr »

Du meinst das Nettoäquivalenzeinkommen. Die reine Durchschnittsrente, insbesondere die Nettorente und die ist entscheidend, weil nämlich noch Anteile für KK und Steuern, Ähnliches weggehen, liegt erheblich drunter. Bei dem heutigen Wohnungsmarkt fatal.
Ich bin gerade, aus persönlichen Gründen, vom eigenen Haus wieder in Miete gezogen. 1.000,-€/Monat plus Strom/Telefon etc., da bleibt nicht mehr viel. Aber ich werden dies Jahr auch 68, der werde ich mir eh kein neues Moped mehr kaufen und die letzten Jahre schafft meine 12er RS auch noch.

Es wird keiner gezwungen eine BMW zu kaufen, auch keine Gebrauchte. Genauso sieht es bei den Autos aus. Auch dort sind die Preise exorbitant gestiegen, nicht nur beim Kauf.
Such dir einen China-Böller, kauf den, ganz einfach.
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BigMama
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#131 Beitrag von BigMama »

Den kostenlosen Kardan bekommt man aber wohl auch nur, wenn die Inspektionen immer schön bei BMW gemacht wurden. Dort wird der Kardan auch alle 20000 Kilometer geprüft und ggf. gefettet. Zusätzlicher Arbeitsaufwand (Quelle: Motorradonline.de) 9 AW - das sind 45 Minuten Arbeitszeit obendrauf. Im Sommer ist die 20000er Inspektion bei meiner Kiste fällig. Wenn mir die zu teuer ist, dann könnte es durchaus sein, dass ich auf ein Motorrad aus China ausweichen werde. Vorausgesetzt, dass ich dann noch genug Geld für den Kauf eines Motorrads habe.
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Vmax
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#132 Beitrag von Vmax »

joerg58kr hat geschrieben: 20. April 2026, 18:32 Du meinst das Nettoäquivalenzeinkommen. Die reine Durchschnittsrente, insbesondere die Nettorente und die ist entscheidend, weil nämlich noch Anteile für KK und Steuern, Ähnliches weggehen, liegt erheblich drunter. Bei dem heutigen Wohnungsmarkt fatal.
Ich bin gerade, aus persönlichen Gründen, vom eigenen Haus wieder in Miete gezogen. 1.000,-€/Monat plus Strom/Telefon etc., da bleibt nicht mehr viel. Aber ich werden dies Jahr auch 68, der werde ich mir eh kein neues Moped mehr kaufen und die letzten Jahre schafft meine 12er RS auch noch.

Es wird keiner gezwungen eine BMW zu kaufen, auch keine Gebrauchte. Genauso sieht es bei den Autos aus. Auch dort sind die Preise exorbitant gestiegen, nicht nur beim Kauf.
Such dir einen China-Böller, kauf den, ganz einfach.
Privatvermögen ist ja genügend vorhanden in Deutschland, jeden Tag werden Unsummen vererbt. Denke, dass BMW mit ihren GS Modellen daher mittelfristig erfolgreich bleiben wird. Sicherlich hat und wird hier im Forum fast jeder Zweite ein Haus von seinen Eltern erben. Dazu kommt, dass die jüngere Generation, die nun in Rente geht, bereits auch an Kapitalmärkten investiert ist und dort auch Vermögen generiert. Die alte Generation (nun um die 80) hatte das kaum gemacht. Das Kardanproblem bei BMW finde ich auch unschön und unverständlich, da es ja nicht an dem Drehmoment oder an der Leistung liegt (Stichwort K Modelle), also technisch wohl lösbar wäre den Kardan wieder als Nichtverschleißteil einzuordnen. .

Einfluß der neuen Kardanregel beim Neukauf: Hätte bei mir nur einen kleinen Einfluß, Hauptgrund keine neue R1300R zu kaufen: Ich mag das neue Design mit den vielen Plastikteilen nicht, ferner reicht mir persönlich die Leistung /Drehmoment meiner 12 er LC vollkommen aus. Dazu kommt halt noch der Vorteil, nicht mehr an Wartungen beim BMW Händler gebunden zusein, sondern in der Freien die Dinge erledigen zulassen.
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joerg58kr
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#133 Beitrag von joerg58kr »

Ich finde es nur immer wieder interessant wie sich die Leute über Sachen aufregen, die sie selber nicht betrefffen, wahrscheinlich nie betreffen werden und wenn sie im Vorfeld entscheiden können, ob sie das Risiko oder den Mehraufwand eingehen.

Dagegen ist es ihnen vollkommen egal, dass eine vollausgestattete GS (keine Adventure) inszwischen neu nicht mehr 17.500DM (8.750€) kostet, sondern locker die 35.000€ sprengt und da ist noch nicht mal Ende der Fahnenstange. Der wunderliche Hornig ist dabei auch noch nicht berücksichtigt. BMW selbst gibt noch ein paar Schmankerl her.
Aber man regt sich über einen lächerlichen Kardanservice bzw. -tausch auf, der alle Jubeljahre mal ansteht, wenn er dann überhaupt noch durchgeführt wird.

Jeder kann doch ein Motorrad mit Ketten-/Riemen- oder sonst was Antrieb wählen, sogar aus China, wenn er mag. Freie Entscheidung :P
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BigMama
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#134 Beitrag von BigMama »

Der "lächerliche" Kardanaustausch setzt aber auch eine regelmäßige Kontrolle durch die Fachwerkstatt voraus, welche die Kosten der 20000/40000er Inspektion jeweils um derzeit knapp 120 Euro verteuert. Der Kardantausch selbst liegt (lt. Motorradonline.de) bei etwa 800 bis 1000 Euro. Zusammen also lächerliche 1000 bis 1240 Euro - auf die normalen Inspektionskosten oben drauf.
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#135 Beitrag von DirtySanchez »

Ich frage mich im Zuge dieser Diskussionen immer, warum es BMW nicht gelingt den Kardan wirklich Lebensdauerfest auszulegen. Andere schaffen das ja auch.

Aber seis drum, wer eine GS will wird sie weiter kaufen. Die finanziell potenten Erstkäufer wird der Wechsel auch kaum interessieren, da man annehmen kann dass vorher auf ein neues Modell gewechselt wird.
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#136 Beitrag von Bodo1200 »

BigMama- Das wurde an dieser Stelle hier lang und breit besprochen.
Um die Kardanwelle kostenlos getauscht zu bekommen braucht man die Inspektion nicht zu machen. Weder bei BMW noch woanders. Das gilt für festgelegte Modelle. Meine R1200R LC ist das beste Beispiel. Ich mache die Wartung selbst. Davon gibt es hier im Forum genügend Beispiele.
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chefffe
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#137 Beitrag von chefffe »

Man braucht nicht nur die Inspektion nicht machen, man muss auch noch nie eine bei BMW gemacht haben. Siehe meine Kiste ...
Das ist eine Sicherheitsrelevante Aktion von BMW die vollständig unabhängig aller Inspektionen durchgeführt wird.

Von daher ist der Kardan zumindest bei den ersten LCs besser als Kette, weil völlig kostenlos getauscht wird.
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#138 Beitrag von BigMama »

Das liest sich zwar bei Motorradonline etwas anders - aber gut, wenn dem so ist....
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#139 Beitrag von Weissblau »

BigMama hat geschrieben: 21. April 2026, 14:28 Das liest sich zwar bei Motorradonline etwas anders - aber gut, wenn dem so ist....
BMW empfiehlt alle 20000 km einen Check zu Lasten des Besitzers.
Dies ist jetzt kein MUSS dem der Besitzer folgen muss!
So steht es u.a. auch bei motorradonline. ==>> https://www.motorradonline.de/ratgeber/ ... r-1300-gs/

Nach (jeweils) 60.000 km gibt es dann eine neue Kardanwelle inkl. Lohnkosten für die 1200/1250'er.
Bildschirmfoto 2026-04-21 um 16.52.46.png
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#140 Beitrag von Vmax »

Ich lasse die Inspektionen auch nur in der Freien durchführen, da kostet der Kardancheck nicht die Welt. Ist für mich halt ein beruhigenderes Gefühl zu wissen, dass da alles in Ordnung ist. Spätestens 2028 werde ich an die 60 TSD km und in den Genuss des kostenlosen Austausches kommen.
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#141 Beitrag von Pumpe »

….und genau das geht mir auch auf den Sack! Empfohlen zu Lasten des Kunden. Entweder ist es notwendig, oder nicht. Dazwischen gibt es nichts. Ich lasse es nicht machen und 1000 km später habe ich wegen Kardanversagen einen schweren Unfall. Und dann? Bin ich selber schuld, weil es war ja empfohlen…. Frechheit! Und an die rosarote BMW-Brillen-Träger: Ja, ich werde sowohl 20000 wie auch 40000 km erreichen. auch bei Regen und bis 0 Grad (da kann es auch mal Salz haben)

Gruss
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#142 Beitrag von Bodo1200 »

Mimimi, jetzt nervt es langsam. Werd erwachsen.
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#143 Beitrag von Pumpe »

Hallo. Super Kommentar! Du musst es nicht lesen! Aber verstanden hat du es?
Gruss
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#144 Beitrag von chefffe »

Fahr halt einfach, die K53+54 haben eh kaum bis gar keine Probleme damit. Meine Kardanwelle sah mit 60tkm wie neu aus.
Im Wartungsplan stehts auch nicht drin. Wenn du trotzdem Sorgen hast musst halt selbst schrauben oder schrauben lassen ...
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#145 Beitrag von Vmax »

Bei der Freien kostet so ein Check nicht so viel Geld. Bei der Kette muss man öfters nachspannen, säubern und fetten. Der Kardan hat immer noch Vorteile. Da gibt es bei anderen Herstellern momentan ganz andere Probleme, wie z.B. extrem hoher Ölverbrauch bei einigen Honda Hornets 1000!
Wem die Kardan Prozedur nicht passt, kann ja seine Maschine verkaufen und z.B. eine Guzzi oder Triumph kaufen.
Vielleicht können die Chinesen es besser:
https://www.motorradonline.de/tourer/8- ... is-update/
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#146 Beitrag von BigMama »

Ich habe - unabhängig vom Kardan - eine Antwort von BMW bekommen, dass bei meiner Kiste eine 4G-SimKarte verbaut wurde und mein eCall b.a.w. funktionieren wird. Ist ja auch was wert.
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chefffe
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Re: Wirtschaftlichen Totalschaden wegen festgefressenen Kardanwelle bei R1200RS

#147 Beitrag von chefffe »

BigMama hat geschrieben: 22. April 2026, 18:13 Ich habe - unabhängig vom Kardan - eine Antwort von BMW bekommen, dass bei meiner Kiste eine 4G-SimKarte verbaut wurde und mein eCall b.a.w. funktionieren wird. Ist ja auch was wert.
Versteckte Kamera, Comedy? :lol:
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