Inspektionsintervalle wissentlich ausdehnen

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joerg58kr
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Re: Inspektionsintervalle wissentlich ausdehnen

#26 Beitrag von joerg58kr »

Die Ventildeckeldichtung hat sogar meine freie Werkstatt profilaktisch gewechselt, ein Vertragshändler, Werks-NL macht das erst recht, obwohl in der Sericeanleitung steht, dass diese nur zu prüfen ist und erst bei Beschädigung zu erseten ist. Aber es ist halt einfacher, schneller eine neue einzubauen. Dann muss man beim Ausbauen auch nicht soviel Rücksicht nehmen, aufpassen. Ist leider so, wird überall so gehandhabt, außer man macht es selber.
Der Dichtungssatz liegt nun mal pro Seite bei knapp 70,-€ x 2 = 140,-€ Plus die fälligen 5 AWs. einstellen geht natürlich noch extra oben drauf ( je 3AW). Da eine freie Werke die Realtime berechnet, kann dies sogar teurer werden.
Bei meiner musste bisher weder bei 20, 40, noch bei 60TKM etwas nachgestellt werden. Bei 80TKM werden ich mal vorsichitig selber drunterschauen.
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Zyko-Deckel Dichtung.jpg
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dylan
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Re: Inspektionsintervalle wissentlich ausdehnen

#27 Beitrag von dylan »

Alpenbummler hat geschrieben: 12. Februar 2026, 16:33 Und warum machen sie dann einfach neue rein?
Weil die Werkstatt für ihre Arbeit Gewährleistung geben muss. Wenn der Hersteller neue Dichtungen bei Abnahme des Ventildeckels in den Wartungsplan schreibt, dann wird sich die Werkstatt daran halten. Sonst ist er der Gelackte, wenn der Deckel unerwartet doch undicht wird. In dem Fall sind wir als Kunden doch dann die Ersten, die der Werkstatt genau diesen Wartungsplan unter die Nase halten. Das Problem ist der Hersteller, nicht die Werkstatt.
Grüße
Jürgen
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joerg58kr
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Re: Inspektionsintervalle wissentlich ausdehnen

#28 Beitrag von joerg58kr »

@ dylan
Genau das macht BMW halt nicht. BMW schreibt eben keine neue Dichtung im Wartungsplan vor, sondern nur "reinigen und prüfen, ggf. erneuern". Siehe oben.

Wenn ich mir die Zeit nehme und den Deckel vorsichtig entferne, passiert den Dichtungen auch nichts, sie müssen nur bei einer Beschädigung ersetzt werden, was ja auch logisch ist. Der generelle Ersatz durch neue Dichtungen ist also keinesfalls vorgesehen.

Jetzt könnte man drüber philosophieren, wieviel Arbeitszeit die rigorose Entfernung der Dichungen, Nichtprüferei einspart und Umsatzsteigerung durch den Verkauf eines Dichtungssatzes an Umsatz bringt. :roll: :lol:
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Alpenbummler
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Re: Inspektionsintervalle wissentlich ausdehnen

#29 Beitrag von Alpenbummler »

Wenn ich daran gedacht hätte, hätte ich das Risiko der Undichtigkeit offiziell übernommen. In dem unwahrscheinlichen Fall hätte ich den nachträglichen Tausch (wohl nur eine Seite) dann bezahlt. Aber: hätte hätte Fahrradkette
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Re: Inspektionsintervalle wissentlich ausdehnen

#30 Beitrag von Jouni »

Ich habe zum Thema Wartung ein eher differenziertes Verhältnis. Solange es für die Garantie erforderlich sein sollte, sollte man die „Wartungen“ wohl machen lassen. Und Danach? Hhmmmm - Schaue ich in die Liste der vorgenommenen Arbeiten ist (a) das meiste selbst zu machen und (b) gibt auch die beste „Wartung“ keine Garantie, dass es nicht schon bei der nächsten Fahrt zu einem schweren Schaden kommt.

treten freilich „Symptome“ auf, die auf eine Störung hinweisen, sollte man diesen nachgehen (oder nachgehen lassen). Ich muss einräumen, dass meine Motorräder ihre Jugend schon lange hinter sich haben.

Nach Ablauf der Garantie halte ich die „vorgeschriebenen“ Intervalle zum Wechsel der Betriebsflüssigkeiten im groben ein. Alles andere wird häufiger geprüft. Wer glaubt denn, dass irgendein Hersteller seine Fahrzeuge jahrelang prüft, um die Wartungsintervalle exakt festzulegen? „Ein Jahr“ oder „Alle 10,000 km“ sind doch willkürliche, aus der Luft gegriffene Vorschriften ohne eine wissenschaftliche Grundlage.

Viele Grüße, Jochen
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joerg58kr
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Re: Inspektionsintervalle wissentlich ausdehnen

#31 Beitrag von joerg58kr »

Na ja, so würde ich es nicht bezeichnen. Die Serviceintervalle haben schon ihren Sinn und beruhen meist auf "Worst Case" Senarien, dazu kommt der Gedanke, dass es sinnvoll ist ein FZG doch einmal im Jahr in ein Werkstatt vorzuführen bzw. durchzuchecken.
Neben KM abhängígen Arbeiten gibt es auch zeitabhängige.
Das man vieles davon, bei Sinn und Verstand, zumal wenn einiges technisches Wissen & Verständnis vorhanden ist auch selbst erledigen kann, keine Frage.
Bei PKWs ist das Problem eher bei den Kurzstreckenfahrzeugen die nur als Mama-Taxi und zum Aldi/Lidl bewegt werden, anstatt jeden Tag ihre 60-100KM im Pendlerverkehr zu leisten, beim Motorrad sind es die Standuhren, mit 20-30TKM im Alter von 21 Jahren, die gerade 2-3 x eine Werkstatt gesehen haben, zur 10TKM, 20TKM, ... evtl. noch alle 5 Jahre mal die Bremsfl., Jahresfahrleistung 1.500KM oder auch mal 4/5 Jahre gestanden zwischendrin.
Willkürlich, nein das hat schon seinen Sinn.

Ich pflege & hege meine Mopeds, soweit es geht, auch selbst, wenn sie aus der Garantie raus sind, wahrscheinlich besser als manche Werkstatt gewartete. Auch einfach weil mir Spaß macht.
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Re: Inspektionsintervalle wissentlich ausdehnen

#32 Beitrag von K1200RS Gespann »

Also Willkür glaube ich mit Sicherheit nicht....viele Hersteller bauen seit Jahrzehnten Fahrzeuge....
Ich denke auch das die Öle in der Testphase regelmäßig analysiert werden, danach kommen dann die Intervalle.
Genauso Kerzen.....
Bei mir Öle, ausser Getriebe, und Bremsflüssigkeit jedes Jahr, K.-Filter und Kerzen nach Laufleistung, Luftfilter wird regelmäßig begutachtet ggf ersetzt.
Also bis dann,

Christian.

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